Yukon Quest Trail Blog 7

Februar 16, 2008 by  
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Dawson City,
wo man immer noch Geld im Kasino verspielen kann….
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Das liebe YQ hat mir ein schoenes Zimmer in einem Hotel 4 km vom Checkpoint organisiert und bezahlt. (Haette lieber Internet in 101 gehabt). Was soll ich mit dem Zimmer…., ist ja lieb gemeint, aber meine Arbeit ist im Checkpoint.
Habe also brav meine Matte im Checkpoint ausgebreitet und sitze nun am Computer. Gegen 1:30 muss ich eh wach sein um den Start von Lance aus Dawson zu filmen. Es geht mir auf den Wecker, dass er jedes Jahr im Dunkeln abhaut.
Habe allerdings mit Lance Mackey’s Frau ueber’s warme Wetter geredet. Sie meinte, dass er gesagt hat: “Wenn ich weit frueher in Dawson angekommen waere haette ich wegen der Tageswaerme eh kurz nach der Weiterfahrt rasten muessen um die Hunde nicht zu ueberhitzen. Es war richtig, den Lauf nach Dawson so einzuteilen, dass ich zur kaeltesten Nachtzeit nach 36 Stunden wieder losfahre.”
Ken Anderson wird allerdings das gleiche tuen. Immerhin liegt er nur ca. 30 Minuten hinter Lance. Im Augenblick schneit es….., obwohl nicht viel Schnee in der Vorhersage ist wird Ken Anderson sich an Lance Mackey’s Trail haengen,… etwas, dass seine Hunde motivieren wird.
Meine groesste Frage ist nun, ob irgendjemand der ersten drei (Mackey, Anderson, Sass) Hunde vor dem erneuten Start abgeben werden.
Von Brent Sass weiss ich, dass seine neun Hunde wieder auf den Trail gehen werden. Von Ken Anderson und Lance Mackey weiss ich ueber den Zustand der Hunde nichts.
Es ist endlich mal mal wieder spannend.

Und uebrigens…., David Dalton ist mit seinen 13 Hunden nicht mehr zum Sieg faehig aber hat zumindest meiner Ansicht mit seinem gut aussehendem Team einen 10-stuendigen Spurt in sich. Er wartet auf den richtigen Augenblick um seinen ‘Move’ zu machen.
Habe auch mit Brent Sass gesprochen. Wir kennen uns seit einigen Jahren. Er denkt immer noch mehr daran Ken Anderson zu schlagen als Phillips und Dalton abzuwehren.
Ich habe ihn freundschaftlich gewarnt, dass er in Hinsicht auf Plazierung mit neun Hunden lieber ueber die Schulter als nach vorne gucken sollten.
Bessere Teams als das seinige haben vor dem Unmoeglichem gestreikt. Ich hoffe, dass er seinen jugendlichen Leichtsinn mit Liebe zu seinen Hunden ueberkommt.
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Bis spaeter,
Peter

Lance Mackey in Dawson City

Februar 15, 2008 by  
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lance mackey

Originally uploaded by medwards 2007.

Yukon Quest leader Lance Mackey — first to arrive in Dawson City.
(c) Copyright medwards 2007

Yukon Quest Trail Blog 6

Februar 14, 2008 by  
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Habe gestern mit Mark Bakus und Eric Cosmutto (YQ Trailbreaker) gesprochen bevor sie den Trail weiter Richtung Dawson brachen. Eric gab mir sein Photochip zum hochladen auf meinen Computer.
Diese Bilder wurden auf der manchmal verzweifelten Suche nach einem Trail durch das Yukon River Eis zwischen Slaven’s Cabin und Eagle von Eric geschossen.
Viel Spass:

Yukon Quest Trail Blog 5

Februar 14, 2008 by  
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Habe nochmal nachgefragt.
Mackey hat in 2006 23 Stunden nach Dawson gebraucht.
Er kann also fruehestens gegen 7 Uhr morgens dort am Checkpoint eintreffen. (Zeitumstellung ist hier eingerechnet.) Das Problem ist allerdings, dass es in Eagle inzwischen nur noch -2 C ist, womit sich das Rennen beachtlich verlangsamen kann um die Hunde nicht zu ueberhitzen.
Ich werde erst gegen 16-17 Uhr nachmittags in Dawson eintreffen, vom Einlauf also keine Videos schiessen koennen. Das sollte dafuer allerdings Ray McBath machen, der auch Videos schiesst.
Abends werden wir dann wohl fuer einige Zeit versuchenm Videos hochzuladen.
Aber fuer ein Bier werde ich immer Zeit haben….  

Viele Neuigkeiten gibt es eigendlich nicht. Julie Estey hat in Slaven’s Cabin nach langer Rast mit einer Knieverletzung aufgegeben, da sie es mit der Verletzung niemals durch die Eisschollen geschafft haette.
Normaler Weise brechen ein drittel der Teilnehmer das Rennen vor dem Ziel ab. Das Drittel ist jetzt schon in Slavens Cabin erreicht worden obwohl ein schwieriger Teil des Trails nochnichteinmal befahren worden ist (Chena Hotsprings bis Mile 101 mit Boulder und Rosebud Summit).
Ann Ledwidge, die Slaven’s Cabin mit nur 7 ihrer 14 Hunde verliess wird meines Erachtens in ihrer Heimatstadt Dawson aufgeben. Sie wird hoffentlich weniger Schwierigkeiten mit dem Eis haben als die ‘grossen’ Teams mit 13 Hunden, da sich ein kuerzeres Team zwischen den Eisschollen leichter lenken und besser zu kontrollieren laesst.

Peter

Yukon Quest Trail Blog 4

Februar 14, 2008 by  
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Es ist 3 Uhr morgens in Eagle und die meisten Reporter sind nun ins Bett gegangen waehrend ich immer noch in der eher gemuetlichen, durch einen Holzofen gewaermten Buecherei sitze. Habe ein paar Videos hochgeladen und im 200 Meter entferntem Checkpoint muss grade wohl ein weiteres Team ankommen, da alle Hunde im Dorf am heulen sind.
Ich habe mich ehrlich gesagt ein bischen ueber die Ankunft von Ken Anderson nur 20 Minuten nach Lance Mackey gewundert. Es kann vielleicht doch noch ein Rennen werden. Ausserdem ist mir heute klar geworden, dass die beiden sich anscheinend gar nicht so gut verstehen. So wie Lance andeuten liess, reden sie seit ueber einem halbem Jahr nicht miteinander. Ich glaube nicht, dass diese Aussage ein Trick ist.
Lance hat sich zudem auch noch einen Schlittenkufen kaputt gefahren, den er nur halbwegs reparieren kann.
Wie er uebrigens ueber den Trail geflucht hat, darf ich hier garnicht beschreiben. Er muss saumaessig gewesen sein. Zudem habe ich ja schon erwaehnt, dass er die Trailbreaker ueberhohlte als sie in einer Huette am Yukon schliefen und nun denkt, dass er ca. 1 1/2 Stunden im Dunkeln herumgeirrt war um einen Trail zu finden, der fast garnicht abgesteckt war…..
Ken Anderson gab sich da gelassener. Ich kenne den Mann garnicht, aber als er in aller Seelenruhe die Fragen der Reporter ueber sich ergehen liess, meine er: “Ich habe die Teams hinter uns gesehen. Phillips, Neff, Sass und Kaduce sind alle am einbrechen. Ich bin mir ziemlich sicher, das Rennen wird zwischen mir und Lance entschieden werden.”
Also Nerven hat er schon. Dafuer wusste er aber auch ein bischen mehr ueber die Teams die grade erst in den Checkpoint kommen, da er sie dort draussen gesehen hatte.
Sie werden weitere Hunde hier in Eagle abgeben muessen. Mal sehen wie der Kampf zwischen Anderson und Mackey ausgeht, bin aber immer noch gespannt auf Dalton. Die Sache spitzt sich zu.
In Richtung der Yukon Territories sollen die Temperaturen in den naechsten Tagen bis auf 0C ansteigen.
Oeffter Mal was neues…..
Bis spaeter.

Peter

Yukon Quest Trail Blog 3

Februar 13, 2008 by  
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Hallo,
sitze grade in Eagle in dem kleinem Blockhaus, das als Buecherei dient nachdem ich von Circle den Yukon entlang eingeflogen bin.
Ein traumhafter Flug, aber das Eis auf dem Yukon ist nicht grade in bestem Zustand.
Ich habe grade mit den Trailbreakern gesprochen, die den Trail vor den Mushern zum letzten Mal abfahren.
Sie schliefen in einer kleinen Huette am Yukon als Mackey sie ueberhohlte.
Mackey scheint sich danach ein bischen verirrt zu haben und rastete an einer Flussinsel als wir ueber ihn drueber flogen.
Einige Musher waren natuerlich auf dem Trail, aber ich habe festgestellt, dass es wahnsinnig schwierig ist durch verkratzte Plexiglasfenster bei 120 km/h aus der Luft einen guten Schuss (ich meine Video) abzugeben, werde aber trotzdem in ein paar Stunden ein Video vom Flug hochladen. Die Landschaft ist wirklich sehenswert.
Mackey wird hier nicht vor 22-23 Uhr mit seinen 13 Hunden auftauchen. Brent Sass und Dan Caduce, die ja am Anfang eine ganz schoene Geschwindigkeit zurueckgelegt haben, haben nun nur noch 10 Hunde.
Dan Caduce musste sogar zurueck nach Slaven’s Cabin fahren um einen Hund abzugeben, der erst nach seiner dortigen Abfahrt krank wurde.
Michelle Phillips (es ist lohnenswert sich das Video ihres Unfalls in 101 anzugucken) erscheint nun eine immer bessere Wahl fuer die ersten drei.
Wir werden aber erst mehr wissen, wenn die Musher hier ankommen, denn auch das Flusseis, an dem sich einer der Trailbreaker seinen Motorschlitten beschaedigt hat kann seinen Zoll nehmen,…. speziell in der Nacht die jetzt grade hereinbricht.
Eine gute Nachricht: Draussen sind es schaetzungsweise nur -15 windlose Grad. Die Kaeltewelle ist vorbei.
Ich werde mich spaeter wiedermelden.
Peter
PS: Diese Buecherei hat draussen ein Plumpsklo (Outhouse). Echt romantisch…..

Peter

Yukon Quest Trail Blog 2

Februar 12, 2008 by  
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Jetzt, da ich mal wieder fuer einen Abend Internetverbindung habe bemerke ich zum ersten Mal, dass die Zeiten der Musher anscheinend tragischer Weise den Tatsachen weit hinterher hinken. Saemtliche Musher sind schon seit ueber drei Stunden in Circle eingetroffen, aber die Webseite zeigt immer noch, dass sich zumindest drei Musher noch auf dem Trail zwischen Central und Circle befinden. Das ist ziemlich schade, aber etwas an dem ich nichts aendern kann.
Lance Mackey ist immer noch der einzige und erste Musher in Slaven’s Cabin, aber auch das ist ein Witz.
Als ich in Circle ankam und herausfand, dass Mackey und Ken Anderson gemeinsam in Circle losgefahren sind musste ich lachen.
Ich hatte von Anfang an den Verdacht, dass sie irgendwann zwischendurch auf dem Trail ein Team bilden werden. Anderson muss schon lange in Slaven’s angekommen sein.
Vom langem Trail zwischen Slaven’s und Eagle werden wir wenig hoehren. Viele Dinge werden auf dem Eis des Yukon River passieren.
Ich werde morgen nach Eagle fliegen und hoffentlich von dort berichten.
Allerdings habe ich heute abend ein Interview mit Sebastian Schnuelle gemacht in dem er wahrscheinlich weit mehr ueber das bisherige Rennen sagt als ich hier schreiben kann. Ich habe das Interview an admin geschickt, der es wahrscheinlich auf der offiziellen deutschen Yukon Quest Webseite in Kuerze veroeffentlichen wird.
Fliege in 15 Stunden mit einer einmotorigen Maschiene nach Eagle. Werde hoffentlich spaeter von dort etwas sagen koennen…. falls es dort Internet gibt.

Bis dann,
Peter

Schlittenhunde @ YQ 2008

Februar 12, 2008 by  
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YQ11

Originally uploaded by dr.Ozda.

Siberian Huskies

copyright (c) dr.Ozda

Yukon Quest Trail Blog 1

Februar 12, 2008 by  
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In der kleinen Turnhalle der Schule des Ortes Circle herrscht Stille und nur zwei Neonleuchten beleuchten den Raum in dem viele Leute ihre Schlafsaecke ausgelegt haben. Man zahlt 25 $ fuer eine Uebernachtung und eine Dusche. Das Geld wird benutzt um den Kindern Schultouren zu ermoeglichen. Internet gibt es hier kostenlos und es gibt mehrere Tische an denen man arbeiten kann.
Die kleine Kueche in der man Essen kaufen kann ist seit 2 Stunden geschlossen. Ann Ledwige (Musher) kam grade herein und wunderte sich wo man etwas zu essen bekommen kann. Essen gibt es hier allerdings um 22 Uhr nicht. Sie ist etwas aergerlich, versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen und muss nun eine der gefrohrenen Mahlzeiten in ihrem Schlitten auftauen.
Im Dogdrop Mile 101 finden wir es als voellig selbstverstaendlich, dass wir Essen bieten. Wir tuen es kostenlos. In einem Checkpoint sollte Essen eigendlich fuer 24 Stunden am Tag erhaeltlich sein, selbst wenn man Geld dafuer verlangt. Seltsam…..

Ich sitze hier, brauche nach den zwei langen Naechten in Mile 101 sicherlich eine Dusche, bin aber nicht der Einzige, der wie ein Raubkater stinkt. Ich werde noch warten bis fast jeder schlaeft und dann viel Wasser verschwenden.
Die Frage ist, wann und welche Teile meiner Kleidung ich wechseln soll. Eine Waschmaschiene ist moeglicher Weise in Dawson City in Aussicht und ich lebe aus meinem Rucksack mit drei Salamis, etwas Gauda-Kaese (oder was die Amerikaner unter Gauda verstehen) drei inzwischen angetrockneten Baquettes und zwar warmen, aber wenigen Kleidungsstuecken.
Es ist ein langer Trail und trotzdem muss alles in einen Rucksack passen.
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Ich werde hier versuchen ein bischen vom Trail zu berichten und ein paar Gedanken zu teilen waehrend ich Videos schiesse und den Mushern bis Whitehorse folge.

Falls ich irgendwelche interessante Neuigkeiten habe, werde ich diese versuchen weiter zu geben, an sonsten sind auch Fragen willkommen.
Da ich allerdings Videos fuer die Yukon Quest Webseite schiessen soll, wird dies natuerlich meine Prioritaet sein.
Viel Spass,
Peter

Mile 101 Blog X

Februar 12, 2008 by  
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Hallo,
tja…., erstens kommt es anders… und zweitens ‘als man denkt.’
Wir hatten durch irgendein questpolitisches Missverstaendnis keinerlei Internet in Mile 101. Ich will nicht lange drueber reden, aber irgendwo gab es bei den Kostenverhandlungen am letzten Tag Missverstaendnisse und ich bin natuerlich etwas sauer.
Bevor ich hier aber anfange mit dem Finger auf Leute zu zeigen entschuldige ich mich besser einfach. Ziemlich traurig, dass das Blog einen Tag vor dem Rennen endete.

Es ist dort oben viel passiert und wie jedes Jahr hat Eagle Summit seinen Preis gefordert.
Wir hatten einen gemuetlichen letzten Abend mit Mushern wie Frank Turner, Paul Geoffrion und Bruce Milne, aber in gewisser Hinsicht herrschte eine etwas traurige Stimmung.
Frank Turner sagte, dass dies nun entgueltig das Ende seiner Yukon Quest Karriere sein wird.
Paul Geoffrion wird seine Hunde und seine Farm verkaufen. Er ist ein Zahnarzt, der ein Segelboot in Kalifornien besitzt. Nachdem er alle seine Hunde und sein Haus verkauft hat, will er sich ein Harley Motorrad kaufen und damit nach Kalifornien fahren. Er hat die Nase voll.
Bruce Milne wird genau wie Frank Turner seine Hunde behalten.Er ist das Rennen 5 Mal gefahren und hat es viermal beendet. Zurueckkommen wird er auch nicht mehr. Zu teuer…..

Die Aufgabe der Musher war fuer mich erstaunlich. Des war meiner Ansicht nach nicht der Berg selbst. Immerhin ist dieser von der 101 Seite nicht sehr steil, sondern eher mit King Solomons Dome kurz nach Dawson zu vergleichen. Es war der Wind, der den Hunden am Hang direkt ins Gesicht bliess. Selbst diese Erklaerung erscheint mir fuer ein Yukon Quest Team nicht glaubwuerdig genug. War es vielleicht der Neumond ?
Frank Turner gab auf ohne aus Mile 101 herauszufahren.
Er beendete das Rennen in 101 mit einem sehr jungem Team, nicht seine Hunde.
Dies war auch das Erstaunliche bei den meisten anderen Mushern die den Berg angingen und von Eagle Summit zurueckkamen. Paul Geoffrions Hunde klaefften, jaulten und sprangen in ihrem Geschirr herum als er spaet abends zurueck nach 101 kam. Bruce Milne’s Hunde gingen erst Mal nicht schlafen als er sie nach seiner Rueckkehr ins Stroh bettete.
Die zurueckkehrenden Teams verweigerten am Berg einfach ihren Dienst und was immer es war, …. es war den Mushern die ihre Hunde kannten genauso schleierhaft wie mir. 14 gute Hunde sollten mit dem sanftem Anstieg auf den Gipfel keinerlei Probleme haben.

Als wir Mile 101 nach einer langen Nacht mit einem grossem Heilbut-Essen aufraeumten, hatten 6 Musher, ein Viertel der 24 Teams, das Rennen aufgegeben.
Ich habe weit schlimmeres Wetter an diesem Dogdrop gesehen. Abgesehen davon darf man nicht vergessen, dass all diese Teams erst 160 recht einfache Kilometer des 1600 km Trails hinter sich hatten, da die Hunde vom Checkpoint Chena HotSprings zu uns gefahren worden sind anstatt zu laufen.
Waren es die kalten Temperaturen ?
Der Gegenwind ?
Generellle Befehlsverweigerung (und dies war es was die meisten Teams auf dem Weg zum Eagle Summit betrieben) hat immer einen Grund.
Ich weiss es wirklich nicht.
Sebastian Schnuelle folgt dieses Jahr dem Rennen als Berater fuer eine Film-Crew und wir haben hier in Circle fuer ein paar Minuten zusammen gesessen. Er meinte:”
Es liegt alles im Kopf. Wenn die Musher keine richtige Laune haben, spueren dies die Hunde und verlieren auch die Lust.”
Ich bin sicher, dass dies ein Teil ist. Die Temperaturen haben bei den Mushern und Hunden ebenfalls eine grosse Rolle gespielt.
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Wir hatten Mile 101 gegen 3 Uhr Sonntags komplett aufgeraeumtm wonach ich gleich nach Circle fuhr.
Ich werde spaetestens morgen noch ein paar gute Videos von 101 ins Internet stellen, bin aber todmuede und werde entlang des Trails sicherlich keine Zeit mehr finden die Geschichten von dort nachzuschreiben.
Vielleicht werden einige der Videos zumindest eine Idee dessen geben, was dort passiert ist.
Vielen Dank an meinen alten Freund Rainer Fischer, der aus Deutschland kam um Mal wieder Hauptkoch fuer Teams und Musher, Rennrichter und uns Freiwillige fuer die hektischsten 24 Stunden des Rennens in Mile 101 zu sein. Die Crew hat sich ebenfalls wirklich toll bewaehrt. Dafuer, dass wir alle eigendlich nie ein Rennen gestartet haben ging alles wirklich hervorragend gut und wir bekamen sogar ein grosses Lob vom Rennmarshall, der mit soetwas eher sparsam ist.

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