RE-PETE! – Peter Kaiser verteidigt seinen Titel

Januar 18, 2016 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

Ein weiteres Jahr, ein weiteres Fest für Bethel als Heimatstadt von Musher Peter Kaiser, der seinen zweiten aufeinanderfolgenden Kuskokwim 300 Sieg, kurz nach 11:00 Uhr Sonntag (Ortszeit), erringen konnte.

Peter Kaiser (c) Kusko300

Peter Kaiser (c) Kusko300


Brent Sass mit nur acht Minuten Rückstand

Der 28jährige wurde im Zielbereich von seiner Familie und Freunden empfangen. Kaiser ist erst der vierte Hundeschlittenführer der seinen Kusko300 Titel verteidigen konnte. 25.000 US Dollar bekommt Peter Kaiser für seinen Sieg – zusätzlich erhielt er noch den “Best in West” – Award.

Brent Sass aus Eureka kam nur acht Minuten mit neun Hunden im Geschirr nach Kaiser ins Ziel und verdiente sich damit 17.000 US Dollar. Dritter wurde der aus Norwegen stammende Joar Leifseth Ulsom, der um 11:22 Uhr in Bethel an kam und dafür 11.500 US Dollar erhält.

Guardsmen train in western Alaska

Der König des Kuskokwim bleibt also unbesiegt

Seit 29 Jahren hat kein Musher aus dem Yukon-Kuskokwim Gebiet eines der größten Rennen Alaskas gewinnen können. Nun sind die Fans aus Bethel wahrscheinlich verwundert, wenn ein Hundeschlittenführer aus ihrer Mitte, das 130.000 US Dollar Rennen – das viele der größten Namen im Sport jedes Jahr anzieht – dominiert.

Richie Diehl, aus Aniak, wurde vierter und Mike Williams Jr., ebenfalls aus Aniak, ein ehemaliger Vizemeister, wurde zwölfter. Als Kaiser im letzten Checkpoint Tuluksak eintraf, erkundigte er sich nach Diehls Platzierung. “Er ist einer meiner guten Freunde”, sagte Kaiser “Er fährt wirklich ein gutes Rennen”.

Kaiser mit Ehrgeiz

Im vergangenen Jahr nach Kaisers dramatischen Sieg, war es eine große Erleichterung für den Musher, der eine breite Unterstützung in Bethel, mit Sponsoren, Familie und Freunde, genießt. “Ich habe mir sehr viel Druck gemacht, um das zu erreichen und wahrscheinlich auch eine Menge Druck auf jeden, der mich kennt, so Kaiser nach seinem letzten Sieg. “Ich kann ohne den Gewinn beim Iditarod leben, aber ich könnte es nicht ertragen, wenn ich nie das Kusko Rennen gewonnen hätte”

Letztes Jahr hätte Kaiser besser verstehen können, was seine Hunde in der Lage sind zu leisten. Im Ziel habe er erkannt, dass sein Team noch Reserven hatte. Dieses Jahr hätte er seinen athletischen Vierbeiner mehr abgefordert. Mit Erfolg.

Die Platzierungen:

1

Peter Kaiser

Bethel (finish)

In

2016-01-17 11:06:21

7

2

Brent Sass

Bethel (finish)

In

2016-01-17 11:14:08

9

3

Joar Ulsom

Bethel (finish)

In

2016-01-17 11:22:30

6

4

Richie Diehl

Bethel (finish)

In

2016-01-17 11:44:13

8

5

Joshua Cadzow

Bethel (finish)

In

2016-01-17 11:58:30

6

6

Jeff King

Bethel (finish)

In

2016-01-17 12:44:21

8

7

Hugh Neff

Bethel (finish)

In

2016-01-17 12:55:45

9

8

Rohn Buser

Bethel (finish)

In

2016-01-17 13:21:38

8

9

Ken Anderson

Bethel (finish)

In

2016-01-17 14:19:03

7

10

Mike Jr Williams

Bethel (finish)

In

2016-01-17 14:20:38

9

11

John Baker

Bethel (finish)

In

2016-01-17 15:04:15

7

12

Tony Browning

Bethel (finish)

In

2016-01-17 15:47:28

6

13

Paul Gebhardt

Bethel (finish)

In

2016-01-17 16:49:45

8

14

Martin Buser

Bethel (finish)

In

2016-01-17 22:18:37

7

15

Nicolas Petit

Bethel (finish)

In

2016-01-18 02:32:15

8

16

Jon Vanderwal

Bethel (finish)

In

2016-01-18 03:16:03

7

17

Lance Mackey

Bethel (finish)

In

2016-01-18 07:03:15

7

18

Jason Mackey

Bethel (finish)

In

2016-01-18 07:34:14

10

19

Patrick Mackey

Bethel (finish)

In

2016-01-18 07:35:03

9

20

Isaac Underwood

Bethel (finish)

In

2016-01-18 08:02:42

6

21

Kristin Bacon

Bethel (finish)

In

2016-01-18 08:40:07

10

22

Pato Geron

Tuluksak (inbound)

In

2016-01-17 21:27:57

7

Scratched

23

Scott Janssen

Kalskag (inbound)

In

2016-01-17 06:54:45

11

Scratched

24

Diana Haecker

Aniak (halfway)

In

2016-01-17 02:05:11

11

Scratched

25

Brenda Mackey

Kalskag (outbound)

In

2016-01-16 05:38:45

12

Scratched

Kuskokwim 300: Kaiser, Ulsom und Sass in Führung

Januar 17, 2016 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

Zwei Buser Champions – Rohn als erster, Vater Martin als zweiter – versuchten aus dem Kalskag Checkpoint kommend, einen Vorsprung auf den Rest des 25 grossen Feldes zu fahren. Beide sind ehemalige Gewinner eines der reichsten Schlittenhunderennen mit einer Gesamtgewinnsumme von 130.000 US Dollar – davon 25.000 allein für den Sieger. Rohn Buser, der Champion von 2012 und 2014, war letztes Jahr noch zweiter hinter Peter Kaiser aus Bethel. Verließ nun aber als Erster den Checkpoint mit 12 Hunden. Hinter dem Sohn-Vater Duo befand sich der vierfache Iditarod und Yukon Quest Sieger Lance Mackey und ungefähr 15 Minuten danach der YQ-Titelverteidiger Brent Sass.

K300 dog team

Sass Leithund zuvor verstorben

Der Leithund “Basin” , der Sass zu seinem Yukon Quest führte, verstarb Anfang der Woche bei einem Trainingslauf. Der von Unglücksfällen, Verletzungen und Pech verfolgte Sass, berichtete, dass er sein Hundeteam zum campen wie immer verlassen hätte und beim Zurückkehren sofort gemerkt habe das etwas passiert sei. Basin sei krank geworden und hätte sich in keinem guten Zustand befunden. Der Musher aus Eureka sei schnell losgefahren, um zurückzukehren, da er und sein Team sich aber in einer abgelegenen Gegend aufhielt, sei kein Tierarzt in der Nähe gewesen. Sie hätten alles getan was möglich gewesen wäre, ihm Flüssigkeit gegeben, ihn  aufgewärmt und in einer Blockhütte hingelegt. “Doch wir konnten ihn nicht retten”, so Sass.

Kalskag ist etwa 95 Meilen von der Startlinie des 280 Meilen langen Rennen entfernt. In der Regel trifft der Sieger am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in Bethel an der Ziellinie ein.

Feld der Stars

Kuskokwim 300 Rennleiter Myron Angstman aus Bethel nannte die  grosse Anzahl von  Iditarod und ehemaligen Kusko300 Gewinnern, ein ”Feld der Stars”. Außer den schon aufgezählten Mushern, befinden sich noch der vierfache Iditarod Champion und Kusko300 Rekord-Sieger Jeff King, Yukon Quest Champion Hugh Neff und Iditarod Sieger John  Baker im Feld.

Brent Sass lange in Führung

Nachdem Brent Sass seit dem Halbzeitort in Führung war, musste er seine vorgeschriebene Rast noch nehmen und den Titelverteidiger Peter Kaiser und den Norweger Joar Ulsom an sich vorbeiziehen lassen. Der Rückstand für den Eureka-Musher betrug aber nur eine halbe Stunde. Inzwischen sind alle drei Team, innerhalb von 50 Minuten, vom letzten Checkpoint in der Reihenfolge Kaiser, Ulsom und Sass, aufgebrochen

B. Mackey mit Erfrierungen am Auge

Die bitterkalten Temperaturen hinterließen bisher ihre Spuren bei den Teams. So musste Brenda Mackey, die zum ersten Mal beim Kusko300 startete, das Rennen wegen Erfrierungen an ihrer Augen-Hornhaut aufgeben. Zwischenzeitlich sah es so aus, dass ihre Hornhaut transplantiert werden müsse. Mackey befindet sich auf dem Weg nach Anchorage zu einem Augenspezialisten. Auch Fort Yukon-Musher Josh Cadzow berichtete von Augenproblemen durch die extreme Kälte, konnte aber das Rennen fortsetzen.

Zerstörte Ausrüstung

Der eisige Trail setzte den Schlitten mancher Teams mächtig zu. So musste Patrick Mackey seinen Schlitten in Kalskag ersetzen, Rohn Buser investierte viel Zeit seinen Schlitten zu reparieren und einige Hundeschlittenführer musste ihre zerstörten Wechselbeläge austauschen.

Der aus Deutschland stammende William Kleedehn war nicht gestartet.
 

Meet this year’s K300 Mushers! For the full list and bios, click here: http://bit.ly/1Zqj5Ho

Posted by Kuskokwim 300 Sled Dog Race on Freitag, 15. Januar 2016

Matt Hall gewinnt das Copper Basin 300 2016

Januar 11, 2016 by  
Filed under Allgemein, CB300

Matt Hall hat das Copper Basin 300 2016 gewonnen. Der 24jährige hat damit die Siegesserie von Allen Moore durchbrochen, der die letzten drei Rennen hintereinander gewinnen konnte. Hall, der in seinem ersten Jahr beim Yukon Quest gleich auf den dritten Rang fuhr und bester Rookie wurde, belegte letztes Jahr beim Copper Basin noch den siebten Platz. Der Sohn des bekannten Mushers Wayne, befindet sich erst in seinem fünften Rennjahr, musht aber schon familienbedingt seit 20 Jahren.

Matt Hall (c) Copper Basin 300

Matt Hall (c) Copper Basin 300

Zweite wurde Ryne Olsen, die sich gegen ihre ehemaligen Arbeitgeber Aliy Zirkle und Allen Moore durchsetzen konnte. Die 26jährige hat sich damit um einen Platz zum Vorjahr verbessert, als sie noch Dritte wurde.

Der Titelverteidiger Allen Moore belegte den dritten Rang vor seiner Partnerin Aliy Zirkle.

Lange in Führung: Nicolas Petit

Zuvor hatte Nicolas Petit, der vom 46 Platz (von 48 Teilnehmern) aus startete ab Meiers Lake die Führung übernommen und war auch im letzten Checkpoint als erster angekommen. Doch die nach ihm angekommenen Teams, bestehend aus Matt Hall, Allen Moore, Ryne Olsen und Aliy Zirkle sind dann vor Petit wieder auf den letzten Streckenabschnitt gegangen und haben dann das Rennen schlussendlich unter sich ausgemacht.

Der Startpunkt des Rennen musste wegen, der durch das warme Wetter, verursachten Trail-Konditionen verändert werden. So wurde die Startlinie nordöstlich zur Gakona-Lodge verschoben – etwa 20 Meilen vom ursprünglichen Start in Glennallen. Dem Wetter geschuldet, waren die Strecken-Bedingungen eisig und holprig.

Für einige Teilnehmer, die sich noch auf der Rennstrecke befinden, ist ein Abschluss des Rennen wichtig, da es als Qualifikation für den Yukon Quest und das Iditarod gilt.

2016 CB300 Sled Dog Race has winners in! 1. Matt Hall, 9:43 am2. Ryne Olson, 10 am3. Allen Moore, 10:24 am4. Aliy Zirkle, 10:28 am

Posted by Copper Basin 300 Sled Dog Race on Montag, 11. Januar 2016

William Kleedehn beim Kuskokwim 300

Januar 2, 2016 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

Die Kusko300 Organisation hatte schon im Juli bekannt gegeben, dass die Gesamtgewinnsumme aller drei Rennen (Kusko300, Bogus Creek 150 und Akiak Dash) zum drittem Mal innerhalb von vier Jahren steigen wird. Die Preisgelder die beim Kuskokwim300 2016 ausgeschüttet werden, betragen nun 130.000 US Dollar – ein neuer Rekord.

Das Mittelstreckenrennen wird damit wahrscheinlich mehr Preisgelder verteilen, als der Yukon Quest, dessen garantierte Gesamt-Gewinnsumme sich noch bei 115.000 US Dollar befindet. Beim Bogus Creek beträgt die Gesamtsumme über 30.000 und beim Akiak Dash zum ersten Mal über 15.000 US Dollar. Damit sind beide Rennen genauso lukrativ wie das Copper Basin 300.

Local favorite, Pete Kaiser

Namhafte Musher

Kein Wunder also, dass die Rennen, die um Bethel herum stattfinden, jedes Jahr namhafte Musher anziehen. Der aus Bethel stammende Peter Kaiser wird versuchen seinen Titel, gegen die starke Konkurrenz zu verteidigen. Zu seinen ärgsten Konkurrenten gehören zweifellos die zweitplatzierten und Champions der letzten Jahre Rohn Buser und Jeff King. Ebenso vertreten sind Yukon Quest Gewinner 2015 Brent Sass, der vierfache Iditarod- und YQ-Champion Lance Mackey, Martin Buser, Hugh Neff, John Baker, Ryan Redington, Nicolas Petit und Paul Gebhardt. Insgesamt sind 33 Hundeschlittenführer angemeldet.

William Kleedehn wieder aktiv

Aus deutscher Sicht interessant, ist die Teilnahme von William Kleedehn, der sich 2010 vom aktiven Mushing-Sport eigentlich verabschiedet hatte. Doch es geht ihm wie seinen, auch schon zurückgetretenden, Kollegen, Hans Gatt und Sebastian Schnuelle – sie kehren immer wieder zum Schlittenhunderennsport zurück. Kleedehn, der in Deutschland geboren ist und in Carcross, Yukon lebt, war 2008 bei seiner ersten Teilnahme beim Iditarod ‘Rookie of the year’ geworden. Zuvor hatte er mehrfach beim Yukon Quest versucht den Titel zu erringen, 2005 wurde er acht Minuten hinter Lance Mackey Zweiter – 2006 sechs Minuten hinter Hans Gatt Dritter. Der Sieg blieb ihm jedoch verwehrt, obwohl er hoher Favorit war. “Iron Will”, so sein Spitzname, hat(te) eine große Fangemeinde in Deutschland und in Kanada.

Der 56jährige wird zum ersten Mal am Kuskokwim 300 teilnehmen. Mit dem Schweizer Crispin Studer unterhält er immer noch einen Kennel in Carcross. 2014 wurde Kleedehn beim Percy de Wolfe Rennen Dritter hinter Studer, dem Gewinner und Gerry Willomitzer.

Kostenlose GPS-Tracker

Die 37te Ausgabe des Kuskokwim 300 Rennen wird am 15. Januar um 18:30 Uhr (Ortszeit) starten. Das Bogus Creek 150 eine Stunde zuvor und der Akiak Dash am 16. Januar 2016.
Die Rennen sind per GPS-Tracker ‘live’ und kostenfrei über die Webseite vom Kusko300 zu verfolgen.

Copper Basin 300 2016 wieder mit deutscher Beteiligung

Dezember 29, 2015 by  
Filed under Allgemein, CB300

Insgesamt 50 Musher sind für das das Mittelstreckenrennen Copper Basin 300 gemeldet. Die Veranstaltung startet am 9. Januar 2016 in Glennallen, Alaska. Die Teilnehmer werden um eine Gesamtgewinnsumme von 15.000 US Dollar kämpfen. Für viele Musher stehen aber nicht die Preisgelder im Vordergrund, sondern die Beendigung des Rennen, das dann auch als Qualifikation für die Langstreckenrennen Yukon Quest und Iditarod dient.

2013 Copper Basin 300

Musher aus Deutschland

Einige Hundeschlittenführer die aus Deutschland stammen nehmen auch am Rennen teil: Frank Habermann, der nun in Kenai, Alaska lebt, Torsten Kohnert, der inzwischen die schwedische Staatsbürgerschaft hat, Olaf Thurau der aus Bremerhaven stammt und der Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle. Thurau und Schnuelle sind bereits den Copper Basin gefahren – Kohnert und Habermann starten zum ersten Mal.

Favoriten: Allen Moore, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit

Sie werden gegen den sechsfachen Gewinner Allen Moore und die zweitplatzierten der Vorjahre, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit antreten, die als Favoriten gelten. Die Ehefrau und Yukon Quest Gewinnerin von 2000, Aliy Zirkle wird auch wieder am Start sein.

Ebenso dabei sind die Yukon Quest Veteranen Matt Hall, Rob Cooke und Ed Hopkins, sowie die Iditarod-Musher Anna Berington, Rick Casillo, Jessica Hendricks und Tim Osmar.

Rundkurs Glennallen

Das Rennen (The toughest 300 miles in Alaska) startet in Glennallen und führt in einem Rundkurs von Chistochina über  Meiers Lake Roadhouse, Sourdough Lodge, Mendeltna Creek Lodge über den Lake Louise nach Tolsona Lake und dann zurück nach Glennallen (Old Paths Baptist Church)

In Fairbanks ist der Iditarod 2015 gestartet

März 9, 2015 by  
Filed under Allgemein, iditarod

Die nassen und schneelosen Straßen von Anchorage hinter sich gelassen, sind nun die 78 Teams von Fairbanks aus, auf die Strecke nach Nome aufgebrochen und haben nun richtige Winterbedingungen vorgefunden – noch am Sonntag gab es eine Neuschneedecke im Gebiet um Fairbanks. Fast ein Drittel des Starterfeldes dieses Jahr besteht aus Frauen. Neben den bekannten weiblichen Teilnehmern wie, DeeDee Jonrowe, Aliy Zirkle, Jessie Royer und den Berington Zwillingen sind drei Frauen aus Kanada (Michelle Philips, Yuka Honda und Marcelle Fressineau) vertreten. Die in Norwegen lebende Yvonne Dabakk stammt ursprünglich aus Mainz. Daneben gehen viele Frauen aus Alaska zum ersten Mal an den Start des Iditarod.

Happy, Happy, Happy, Happy!  - Iditarod Dogs

Insgesamt sind 20 Rookies vertreten und sechs ehemalige Champions. Den Sieger erwarten 70.000 US Dollar Preisgeld, dass sind fast 20.000 $ mehr als der Titelverteidiger Dallas Seavey letztes Jahr erhielt. Dallas ist, wie sein Vater Mitch und Aliy Zirkle, die dreimal hintereinander den zweiten Platz belegte, Top Favoriten beim diesjährigen Wettbewerb. Nenana ist der erste Checkpoint auf dem Trail und im Moment ist Martin Buser in Führung.

Bei ungewöhnlich milden Temperaturen mit leichtem Regen hatte am Samstag der Start des Iditarod 2015 in Anchorage begonnen. Zuvor wurde die Strecke in der größten Stadt Alaskas noch mit Schnee präpariert, da die Straßen absolut schneefrei waren. Die 78 Hundeschlittenführer sind mit ihren mehr als 1000 Hunden im Zwei-Minuten-Intervall von der 4th Avenue aus auf die 11 Meilen lange Strecke gestartet. Begleitet wurde das Spektakel von Hunderten von Fans aus der ganzen Welt, auch Politiker, wie die Senatorin Lisa Murkowsi und die ehemalige Gouvaneurin Alaskas Sarah Palin waren anwesend. Die Idita-Rider saßen in den von ihnen ersteigerten oder erkauften Schlittenplätzen ihrer Lieblings-Musher und ließen sich durch die Stadt fahren.

Yukon Quest Gewinner 2015: Brent Sass

Februar 18, 2015 by  
Filed under Allgemein, yukonquest

Brent Sass hat es bei seiner neunten Teilnahme nun geschafft den Yukon Quest zu gewinnen. Nachdem Allen Moore noch zwei Minuten vor Sass von Two Rivers aus gestartet ist, konnte Brent Sass auf der finalen Strecke nach Fairbanks den Titelverteidiger überholen und einen Vorsprung von mehr als 10 Kilometern herrausfahren, den er bis ins Ziel verteidigte. Der Publikumsliebling hätte beinahe seine Chance auf den diesjährigen Sieg am Birch Creek verschlafen. Doch seine Hunde vom Wild and Free Kennel schienen durch die lange Rast besser ausgeruht zu sein als, die von Allen Moore. Der zweifache Yukon Quest Champion konnte seinen Heimstrecken-Vorteil nicht nutzen.

Brent Sass arriving in Dawson City, Yukon

Brent Sass hat mit dem Sieg nicht nur knapp 25.000 US Dollar und 4 Unzen Dawson CIty Gold gewonnen, sondern auch seine Kritiker überzeugt, die an seiner Professionalität gezweifelt haben. Für Allen Moore bleibt nach zwei Siegen in Folge, wieder ein zweiter Platz, wie 2012.
Beide Musher sind für den Iditarod 2015, der im März in Fairbanks starten wird, gemeldet.

Ed Hopkins war der dritte Musher der die Ziellinie in Fairbanks überschritten hat. Der 50jährige, der sich bei bisher sieben Teilnahmen noch nie in den Top5 platzieren konnte, war überrascht über sein Abschneiden. Bei dem hochkarätigen Teilnehmerfeld war er davon ausgegangen, dass es schwer werden würde sich überhaupt in den Top10 zu platzieren. Doch der Musher aus Tagish hat auch seine eigene Frau in den Platzierungen übertrumpft. Michelle Philips wurde 2008 vierte – ihr bisher bestes Ergebnis. Hopkins, der am Eagle Summit sein Team zwischenzeitig verloren hatte, meinte zu den Tiefststemperaturen, die zu Beginn des Rennen herrschten, dass er immun gegen die Kälte sei, dies wäre ihm total egal gewesen.

Ein weiterer Kanadier belegte den vierten Platz; Damon Alexander Tedford. Der Arzt aus Vancouver wurde ebenso überraschend “Bester Neuling des Jahres”. Tedford, der erst vor einem Jahr mit dem Schlittenhundesport begann, meinte aber auch, dass der Yukon Quest eine
einmalige Sache war und er auch nicht vorhabe nun einen Kennel zu gründen. Der 37jährige war mit Hunden von Mitch Seavey unterwegs und hat bei dem gebürtigen Deutschen und Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle mehrere Wochen die Grundlagen des Mushing-Sports erlernt. Schnuelle war auch sehr angetan von der Leistung seines Schützlings, der für die kanadische Armee in Afgahnistan sowie Bosnien gedient hat und Ultramarathons läuft. Doch, dass Tedford so gut abschneidet war auch für Schnuelle überraschend. Wobei Tedford natürlich auch von den Ausfällen seiner Konkurrenten profitiert habe – dies würde aber auf keinen Fall seine Leistung schmälern.

Fünfter wurde dann Hugh Neff, der mit sieben Hunde vor dem Schlitten nach Fairbanks kam.
Der Yukon Quest Champion von 2012, der am Anfang des Rennen noch mit zu den Führenden gehörte, war seit Eagle in den Rängen etwas zurückgefallen. Angesprochen auf die geringe Anzahl und den Zustand seiner Hunde, meinte Neff, das nur er als Musher wisse wozu seine Hunde noch im Stande sind. Er bezog sich auch auf die Kommentare in Facebook und gab an das dies nur Spekulationen seien, niemand von diesen Personen, hätte seine Hunde vor Ort gesehen. Mit seinem Abschneiden in den Top5, war Der Musher aus Tok aber zufrieden. Es sei aber gut zu wissen, dass er sich noch besser hätte platzieren können.

Der dritte Kanadier der das Ziel erreichte war dann Normand Casavant, der sechster wurde.
Nächste Musher die in Fairbanks erwartet werden sind: sind Jason Campeau und Torsten Kohnert.

Yukon Quest 2015 gestartet

Februar 8, 2015 by  
Filed under Allgemein, yukonquest

In Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory, ist die 32te Ausgabe des internationalen Schlittenhunderennens Yukon Quest gestartet. Im Abstand von drei Minuten sind die 26 Teams auf die 1.600 Kilometer lange Strecke nach Fairbanks gegangen. Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse präpariert wurde. Der Titelverteidiger Allen Moore ist als erster gestartet.

Yukon Quest 2007 - Start (Whitehorse)

Die unterschiedlichen Startzeiten werden dieses Jahr wieder bei der vorgeschriebenen Zwangsrast in Braeburn oder Carmacks verrechnet. So dass, spätestens ab dem zweiten Checkpoint, kein Musher mehr Vor- oder Nachteile durch seine Startzeit hat. Hugh Neff, der letzte der von Whitehorse aufgebrochen ist, wird dann seinen Rückstand von 1er Stunde und 18 Minuten ‚aufgeholt‘ haben.

Um 15:00 Uhr (Ortszeit) sind die 17 Teilnehmer des 300 Meilen Yukon Quest an den Start gegangen, darunter die YQ300 Champions Aliy Zirkle und Michelle Philips.

Inzwischen ist Hugh Neff als erster in Carmacks eingetroffen und hat – da er als letzter gestartet war – alle vor ihm fahrenden Teams überholt.

Peter Kaiser gewinnt das Kuskokwin 300 2015

Januar 19, 2015 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

Zum ersten Mal seit 29 Jahren hat wieder ein Einwohner aus Bethel das Mittelstreckenrennen Kuskokwim 300 gewonnen. Peter Kaiser hat gestern mit der Überquerung der Ziellinie auf dem zugefrorenen Kuskokwim Fluss Mushing-Geschichte geschrieben. Überschwänglich wurde er von den Einwohnern, Fans und Familienangehörigen im Zielbereich in Bethel empfangen. Der sonst eher zurückhaltende Musher öffnete selbst eine von Fans gereichte Champagnerflasche und verspritze den Inhalt auf sich und die Menge. Es sei verrückt und unwirklich – ein Traum sei in Erfüllung gegangen, so der Vater einer 2jährigen Tochter.

Local favorite, Pete Kaiser

Noch in Tulusak nach der letzten vorgeschriebenen Rast, sah es noch anders aus, da der Titelverteidiger und Sohn des viermaligen Iditarod Champions Martin, Rohn Buser einen 7-Minuten Vorsprung hatte. Doch Kaiser überholte Rohn, der für lange Strecken das Rennen anführte, auf dem Weg nach Bethel. Buser hatte kurz vor dem Finale eine falsche Abzweigung genommen, die möglicherweise eine Abkürzung hätte sein können. Die Rennorganisation beobachtete die Situation per GPS-Tracker und entschloss sich Buser per Schneemobilfahrer einzuholen und mitzuteilen, dass er entweder umkehrt oder weiterfährt – dafür aber eine (Zeit-)Strafe erhalten könnte. Der 25jährige entschied sich aber weiter zu fahren. Kaiser war aber sowieso Erster. Eine noch mögliche Zeitstrafe würde das Endergebnis jedoch nicht beeinflussen.

Rohn Buser belegte dann 13 Minuten nach Kaiser den 2ten Rang, der neunmalige Champion Jeff King wurde Dritter. Tony Browning kam als Vierter und Ken Anderson als Fünfter ins Ziel.

Kaiser gewann mit seinem Sieg 25.000 US Dollar. Er ist auch der erste Musher, der alle drei Titel in allen drei Wettbewerben Kusko300, Bogus Creek 150 und Akiak Dash gewonnen hat.

Das letzte mal das ein Musher aus der Region (YK Delta) das Rennen gewonnen hat war 1986. Es war der heutige Rennorganisator Myron Angstman aus Bethel.

Von den 25 gestarteten Teams sind 23 ins Ziel gekommen, Isaac und Nathan Underwood, sowie Chuck Schaeffer sind vorzeitig ausgeschieden. DeeDee Jonrowe wurde Letzte und gewann die Rote Laterne.

Kuskokwim 300 mit Rekord-Teilnehmerfeld

Januar 16, 2015 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

31 Teams sind für, das heute in Bethel startende, Kuskokwim 300 Rennen gemeldet. Seit 1994 ist dies das größte Teilnehmerfeld. Die großen Namen des Schlittenhundesports sind mit Jeff King, Martin Buser, DeeDee Jonrowe und Lance Mackey ebenso vertreten, wie lokale einheimische Hundeschlittenführer: Peter Kaiser von Bethel, Isaac und Nathan Underwood sowie Richie Diehl aus Aniak. Aus Akiak stammen Mike Willams Junior und Senior. Der ehemalige Champion John Baker, seine Partnerin Katherine Keith und Chuck Schaeffer stammen aus Kotzebue. Nome ist vertreten durch Rolland Trowbridge und Tara Cicatello.

Ebenso am Start sind Ken Anderson, Aaron Burmeister, Paul Gebhardt, Joar Ulsom, Brent Sass und der Titelverteidiger Rohn Buser.

Dog Sled Team in Starting Gate

Das Limit von 14 Hunden wurde dieses Jahr auf zwölf Vierbeiner herabgesetzt, mit dem Hintergrund mehr lokale Musher für das Rennen zu gewinnen, die meist kleinere Kennels haben.

Auch musste der Trail geändert werden, da der Abschnitt am Whitefish Lake Loop nicht in den Griff zu bekommen war – zusätzlich hatte sich Eis in der Nähe von Kalskag gestaut, was aber inzwischen weggeräumt wurde. Darum fahren die Teams nun auf dem zugefrorenen Kuskokwim Fluss von Bethel nach Aniak und wieder zurück.

Die Gesamtgewinnsumme beträgt dieses Jahr 123.00 US Dollar, 25.000 $ gehen davon alleine an den Sieger. Damit ist das Kusko300 weiterhin das bestbezahlte Mittelstreckenrennen Alaskas.

Das Rennen startet heute um 18:30 Uhr (Ortszeit) in Bethel und kann über einen kostenlosen GPS-Tracker ‘live’ verfolgt werden. LiveTracker

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