Mackey gewinnt Iditarod – Schnuelle 2ter

März 19, 2009 by  
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Der 38jaehrige Lance Mackey aus Fairbanks (Alaska) hat zum dritten Mal hintereinander das Iditarod
Hundschlittenrennen gewonnen. Der ehemalige Krebspatient ist um 11:30 Uhr, mit 15 Hunden in Nome ueber die Ziellinie gefahren und hat sich 69.000 US Dollar an Preisgeld und einen neues Auto damit verdient. Mackey
hat seit dem Halbzeitort ‘Iditarod’ das Rennen unangefochten angefuehrt und seinen Vorsprung stetig ausgebaut. Waehrend seine Konkurrenten mit den Wetterbedingungen nicht zu recht kamen und abreissen lassen mussten fuhr Lance Mackey mit fast seinem kompletten Hundeteam durch alle Unbilden der Natur weiter und ueberwand Tieftstemperaturen, brutalen Gegenwind und Blizzards. Experten sind sich einig, dass sie das beste Hundeteam in der Geschichte des Iditarod gesehen haben.

Noch vor dem Rennen kamen Stimmen auf, die Mackeys Staerke anzweifelten, da er dieses Jahr den Yukon Quest nicht gefahren ist. Doch er konnte alle Zweifel ausraeumen, dass er zu den besten seiner Sportart gehoert. Nach vier Yukon Quest Siegen und drei Iditarod Siegen hintereinander, wobei er zwei Siege der Ultramarathonrennen in einem Jahr schaffte, brauch er niemanden mehr etwas beweisen. Sollte er naechstes Jahr wieder antreten, koennte er als erster Musher vier Siege hintereinander versuchen zu schaffen , obwohl er die Frage im Zielbereich nicht direkt beantworten wollte.

Sebastian Schnuelle hat das Rennen umd den zweiten Platz beim diesjaehrigen Iditarod gegen John Baker gewonnen und ist um 19:05 Uhr (Ortszeit) in Nome ueber die Ziellinie gefahren. John Baker, der eine halbe Stunde nach Schnuelle von White Mountain auf den letzten Streckenabschnitt durfte, kam dann im Ziel ueber eine Stunde nach dem Deutschen an. Fuer Schnuelle ist es mit Abstand das erfolgreichste Jahr seiner Karriere, noch vor zwei Wochen waren seine Hunde beim Yukon Quest unterwegs, was das Team schliesslich gewann und eine Siegpraemie von 30.000 $ bakam. Der zweite Platz beim Iditarod nun beschert, dem aus Wuppertal stammenden Musher, nochmals 65.000 $ – zusamengerechnet fast 100.000 US Dollar an Siegpraemien. Mit den beiden Erfolgen ist Sebastian Schnuelle der erfolgreichste deutsche Langstrecken Hundeschlittenfuehrer aller Zeiten. Dass er den Yukon Quest nicht mehr fahren wird, hat Schnuelle bereits angekuendigt, das Iditarod plant er noch einmal in Angriff zunehmen, um dann mit dem Hundeschlittensport aufzuhoeren und ein ‘normales’ Leben zu fuehren mit einem Job, Urlaub und Bezahlung.

John Baker erhielt fuer seinen dritten Rang noch 55.000 US Dollar. Mit dieser Plazierung ist er auch wieder in seinem Bereich, da er seit 2001, nur mit Ausnahme von letztem Jahr, sich immer in den Top9 plaziert hat. Baker, der noch mit Jeff King an der Norton Bucht zusammenfuhr, lies den vierfachen Champion zurueck, da dieser sich entschloss umzukehren. Der 46jaehrige hingegen fuhr durch den Sturm und kam mit einem fast zugefrorenen Auge in Koyuk ,drei Stunden hinter Schnuelle, an. Fuer Baker sind die Stuerme nichts ausergewohnliches da er unter diesen Bedingungen trainiert, er wuerde anders auf solche Wetterbedingungen reagieren als manche seiner Musher-Kollegen, so der aus Kotzebue stammende Baker. Spaeter fuhr er fast zeitgleich mit Schnuelle, nachdem er seine Rastzeiten kuerzte. Auf der finalen Strecke konnte er aber den Deutschen dann schliesslich nicht mehr einholen.

Iditarod Race 2009 gestartet

März 8, 2009 by  
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Die 37te Ausgabe des ‘Last Great Race on Earth’ – Iditarod Rennens hat um 10:00 Uhr (Ortszeit) in Anchorage mit dem zerimoniellen Start begonnen. Zuvor hat die Gouvaneurin Alaskas Sarah Palin hat die Eroeffnungsrede gehalten. Dan Seavey eroeffnete mit einem historischen Schlitten das Rennen, danach folgte mit der Nummer 1, der Gewinner des Junior Iditarod, der Stiefsohn von Lance Mackey, Cain Carter. Im Schlitten von Carter fuhr Ron Udd, als IditaRider, der langjaehrige Sponsor des Iditarod und Besitzer von Anchorage Chrysler Dodge, mit. Dann folgte der erste der 67 Musher, Aaron Peck. Die meisten Hundeschlittenfuehrer transportieren einen sogenannten ‘Idita-Rider’ in ihrem Schlitten durch Anchorage. Diese haben ihren Platz bei einer Auktion ersteigert.

Bei milden Temperaturen ist das Medien-Spektakel in Alaskas groesster Stadt gestartet. Fuer viele ist das Iditarod der “Super Bowl” unter den Hundeschlittenrennen und zieht Zuschauer aus der ganzen Welt in ihren Bann, nicht nur vor dem Fernseher oder Computer, sondern auch Live, vor Ort.

Der Re-Start findet morgen in Wasilla statt.

Lance Mackey gewinnt das Iditarod 2008

März 12, 2008 by  
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Mit 11 Hunden und nach 9 Tagen 11 Stunden und 46 Minuten ist Lance Mackey ueber die Ziellinie in Nome gefahren und hat den zweiten Sieg beim Iditarod in Folge errungen. 69.000 US Dollar und einen zweiten Dodge-Truck erhaelten er und seine Vierbeiner fuer diese Leistung. Die Menschen empfingen und feierten Mackey wie einen “Rockstar”, noch auf der Ziellinie gratulierte ihm die Gouvaneurin von Alaska per Telefon und meinte er waere ein Inspiration fuer alle – gesegnet mit einem unglaublichen Talent.

Noch letztes Jahr hat Mackey das Unmoegliche geschafft, beide Ultra-Marathon Hundechlittenrennen in einem Jahr gewonnen. Dieses Jahr hat er das einfach wiederholt und die historische Leistung wird weit weniger erwaehnt, wie letztes Jahr. Es ist schon fast zur Normalitaet geworden, bei einem Musher, wie Lance Mackey. Der immer noch ein weiteres Ziel hat und scheinbar unbegrenzte Reserven besitzt – wie sein Hundeteam. Die diesjaehrigen Siege kann er noch durch einen Triumph beim “All Alaska Sweeptakes” toppen. Sollte ihm das gelingen und ein Jeff King, der auch gemeldet ist, nicht verhindern koennen, haette er ueber 200.000 US-Dollar an Preisgeldern mit seinen Hunden, dieses Jahr, “erlaufen”. Aber irgendwie erahnen wir, wie es naechstes Jahr weitergeht: Lance Mackey wird seinen fuenften Yukon Quest Titel in Folge und seinen dritten Iditarod Sieg nacheinander erkaempfen. Und wer wird jetzt noch daran zweifeln, dass ihm das nicht gelingen wird? Die Konkurrenten koennen einem leid tun. Wenn man Lance Mackey als “Gegner” hat – hat man schon verloren.
Gegen den Triumph des “Willens” und der Leidenschaft.

Iditarod Musher Banquet 2008

März 1, 2008 by  
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In der Sullivan Arena in Anchorage (Alaska) fand am Donnerstag Abend das Musher-Banquet statt, bei dem auch die Nummern fuer den heutigen Start gezogen wurden. Die ersten fuenf Hundeschlittenfuehrer ,die auf die 1700 Kilomter lange Strecke nach Nome gehen, sind: Cim Smyth, Jessie Royer, Jim Lanier, Matt Hayashida und Lance Mackey. Als Letzer startet Robert Bundtzen.
Bei den Ansprachen gab es den ersten Schlagabtausch zwischen Lance Mackey und dem fuenf Plaetze hinter ihm startenden Jeff King. Mackey richtete sich an das Publikum, besonders aber an seine Konkurrenten, und betonte, dass jeder der glaube sein Team sei von dem schweren Yukon Quest muede, werde eines besseren belehrt – sein Team sei bereit.
Um die Aufmerksamkeit, bei seiner Ansprache, auf sich zu lenken, zog Jeff King einen kleinen iPod mit Lautsprechern aus der Tasche und spielte ueber das Mikrophon, die ‘Rocky’-Fanfare ab, um, an Lance Mackey gerichtet, anzufuegen, dass er nicht so schnell aufgebe – auch ein ehemaliger Champion koenne zurueckkehren und gewinnen.

Die 96 Teilnehmer gehen heute um 10:00 Uhr (Ortszeit), auf der 4th Avenue in Anchorage an den Start. Am Sonntag, um 14:00 Uhr (Ortszeit) findet dann der Re-Start in Willow statt.

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