Hugh Neff gewinnt den Yukon Quest 2016

Februar 16, 2016 by  
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Der 48jährige Hugh Neff hat zum zweiten Mal nach 2012 das Yukon Quest International Schlittenhunderennen gewonnen. Mit neun Hunden vor dem Schlitten ist der Gypsy Musher ins Ziel im Shipyards Park in Whitehorse, Yukon (Kanada) eingefahren. Keine Chance hatten seine ärgsten Verfolger Brent Sass und Allen Moore – der 2 ½ Stunden Vorsprung auf Hugh Neff war einfach zu groß.

YQ © YQ

Noch in Dawson City berichtete Hugh Neff emotional von den früheren Yukon Quest Rennen mit Hans Gatt, Frank Turner und den “Deutschen”. Er wäre damals der junge und unerfahrene Herausforderer gewesen und nun gehöre er zu den alten Veteranen des Rennen. Aber seit diesen Jahren hat Hugh Neff sich stetig weiterentwickelt und auch seine Fähigkeiten der Rennstrategie, Kräfte-Einteilung und Taktik sehr erweitert. Dieser Erfolg dieses Jahr ist auch eine Folge dieser Entwicklung. Im Vergleich zu seinem ersten Sieg, den er mit 26 Sekunden Vorsprung ( vor Allen Moore) gewann, hat der Musher aus Tok dieses Jahr in der zweiten Hälfte des Rennen erst die Führung übernommen und – das ist das neue – auch bis ins Ziel verteidigt und gehalten. Die Rennen, bei denen er von Anfang an Gas gegeben hat und sein Team dann am Ende die Kräfte schwanden, scheinen endgültig vorbei.

Top5 im Ziel:

81 Minuten nach Hugh Neff ist dann Brent Sass mit seinen Hunden vom “Wild and Free” -Kennel nach Whitehorse gekommen. Da Sass zuvor Dawson City als Erster erreichte, hat er mit der Überquerung der Ziellinie, die 4 Unzen Gold nun endgültig verdient. Der Eureka-Musher meinte im Ziel, dass er sehr stolz auf sein Team sei, besonders seine beiden Leithündinnen Celia und Sound, die das ganze Rennen über an vorderster Position gelaufen seien. Er habe die letzten Kilometer des Wettbewerbs über seine Strategie für nächstes Jahr nachgedacht. Er sei über seiner Platzierung nicht enttäuscht. Sein Team überwand viele Hindernisse und sei gut gelaufen.

YQ © YQ

Er sagte, es sei nie schlecht gegen so ein erstaunliches Hund-Team zu verlieren – bezogen auf Hugh Neffs Hunde, die den Championtitel gewonnen haben. Auf Höhepunkte angesprochen, meinte Sass, der ganze Wettbewerb sei einer gewesen und seine Hunde. Er habe jede Minute des Rennen genossen.

Allen Moore wird Dritter
Als Dritter ist um 17:05 Uhr (Ortszeit) der zweifache Yukon Quest Champion Allen Moore mit 13 Hunden im Geschirr ins Ziel gekommen. Dies ist die zweitschlechteste Platzierung seit dem sechsten Rang im Jahr 2011 bei seiner ersten Teilnahme.
Moore freue sich auf das nächste Jahr und sei stolz die warmen Temperaturen überstanden zu haben. Für ihn sei es das erste Rennen gewesen, bei dem es so warm war. “Schlafen und Duschen”, antwortete Moore auf die Frage, was er die Woche noch vorhabe. Außerdem könne er jede Menge Eier vertilgen. Als seine Hunde jaulten und sprangen sagte der 58jährige es sähe so aus, als ob sie weiter wollten.

Vierter: Matt Hall
Der amtierende Copper Basin 300 Champion, Matt Hall kam um 19:27 Uhr mit neun Hunden im Ziel in Whitehorse an. Auf die Frage, was er anders gemacht habe, als letztes Jahr – wo Hall vorzeitig ausschied – antwortete der Musher aus Two Rivers, er hätte früher und anders trainiert. Sein Hundeteam sei fast das gleiche geblieben. Er hätte einen Zeitplan dieses Jahr gehabt und an dieses hätte er sich auch gehalten.

Erster Kanadier im Ziel: Ed Hopkins
Durch die Verlegung der Zielinie kam Ed Hopkins in den Genuß einer geringen Streckenreduzierung, da die Änderung erst nach dem vieren Musher der das Ziel in Whitehorse noch erreichte, wirksam wurde. Um 3:07 Uhr fuhr Hopkins n mit 10 Hunden in Takhini Hot Springs ein und sicherte sich den fünften Platz. Der 51jährige war der erste Kanadier und der erste Teilnehmer aus dem Yukon, der die Ziellinie überquerte. Er sei darüber glücklich und begeistert das Rennen beendet zu haben.

Yukon Quest 2016 gestartet

Februar 7, 2016 by  
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Im drei Minuten Intervall von Fairbanks, Alaska aus, machten sich die 23 Hundeschlittenführer aus sieben verschiedenen Ländern, auf ihre 1.600 Kilometer lange Reise nach Whitehorse, Yukon. Als erste ist Laura Neese von der Startlinie am Morris Thompson Cultural and Visitors Center gestartet. Der Franzose Sébastien Dos Santos Borges ist ca. eine Stunde als Letzter auf die Strecke gegangen.  Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse und Zuschauer präpariert wurde.

Yukon Quest (c) YQ

Zurzeit rasten die drei Favoriten Brent Sass, Allen Moore und Hugh Neff noch in Mile 101. Alle drei Champions sind dort zuerst angekommen. Nach der Absolvierung ihrer Zwangsrast und der zusätzlichen Verrechnung der Startzeiten, machen sich die Teams dann auf den Weg zum berüchtigten Eagle Summit.

Vier Stunden nach dem Start des 1000 Meilen Rennen sind die 23 Teinehmer des Yukon Quest 300 auf den Trail gegangen. In Führung liegt dort nun Ryne Olson.

Unsichtbare Leistungen
Für viele Teilnehmer ist es schon eine Leistung überhaupt an der Startlinie des Langstreckenrennen Yukon Quest zu stehen. Viele Monate der Vorbereitung, mit der Ausbildung der Hunde, Trainingsfahrten, Absolvierung von Qualifikationsrennen, Hundepflege oder Neuordnung des eigenen Lebens liegen nun hinter ihnen. Der Aufwand beim Start des Yukon Quest auf den Kuven eines Hundeschlitten zu stehen ist enorm und für die Zuschauer kaum sichtbar.

Hindernisse und Gefahren
Von den 23 Teilnehmern werden obligatorisch ein Drittel nicht das Ziel erreichen. Der Yukon Quest ist eines der schwersten Schlittenhunderennen der Welt. Die Natur stellt sich mit seinen Hindernissen in die Quere: Rosebud Summit, Eagle Summit, American Summit, King und Solomns Dome sind die Anstiege, die es zu bewältigen gilt, die Fahrt von Angel Creek auf dem Chena River kann sehr glatt und eisig sein und die 73 Meilen Fahrt auf dem Birch Creek kann eine der kältesten des ganzen Rennen sein. Andere Gefahren, wie angreifende Elche auf der Strecke sind auch keine Seltenheit.

Alle diese Hindernisse und Gefahren liegen jetzt vor den Teams, dazu kommt noch die ungewisse Wetterlage, die eventuell noch während des Rennen Streckenänderungen notwendig machen könnte.

Yukon Quest Gewinner 2015: Brent Sass

Februar 18, 2015 by  
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Brent Sass hat es bei seiner neunten Teilnahme nun geschafft den Yukon Quest zu gewinnen. Nachdem Allen Moore noch zwei Minuten vor Sass von Two Rivers aus gestartet ist, konnte Brent Sass auf der finalen Strecke nach Fairbanks den Titelverteidiger überholen und einen Vorsprung von mehr als 10 Kilometern herrausfahren, den er bis ins Ziel verteidigte. Der Publikumsliebling hätte beinahe seine Chance auf den diesjährigen Sieg am Birch Creek verschlafen. Doch seine Hunde vom Wild and Free Kennel schienen durch die lange Rast besser ausgeruht zu sein als, die von Allen Moore. Der zweifache Yukon Quest Champion konnte seinen Heimstrecken-Vorteil nicht nutzen.

Brent Sass arriving in Dawson City, Yukon

Brent Sass hat mit dem Sieg nicht nur knapp 25.000 US Dollar und 4 Unzen Dawson CIty Gold gewonnen, sondern auch seine Kritiker überzeugt, die an seiner Professionalität gezweifelt haben. Für Allen Moore bleibt nach zwei Siegen in Folge, wieder ein zweiter Platz, wie 2012.
Beide Musher sind für den Iditarod 2015, der im März in Fairbanks starten wird, gemeldet.

Ed Hopkins war der dritte Musher der die Ziellinie in Fairbanks überschritten hat. Der 50jährige, der sich bei bisher sieben Teilnahmen noch nie in den Top5 platzieren konnte, war überrascht über sein Abschneiden. Bei dem hochkarätigen Teilnehmerfeld war er davon ausgegangen, dass es schwer werden würde sich überhaupt in den Top10 zu platzieren. Doch der Musher aus Tagish hat auch seine eigene Frau in den Platzierungen übertrumpft. Michelle Philips wurde 2008 vierte – ihr bisher bestes Ergebnis. Hopkins, der am Eagle Summit sein Team zwischenzeitig verloren hatte, meinte zu den Tiefststemperaturen, die zu Beginn des Rennen herrschten, dass er immun gegen die Kälte sei, dies wäre ihm total egal gewesen.

Ein weiterer Kanadier belegte den vierten Platz; Damon Alexander Tedford. Der Arzt aus Vancouver wurde ebenso überraschend “Bester Neuling des Jahres”. Tedford, der erst vor einem Jahr mit dem Schlittenhundesport begann, meinte aber auch, dass der Yukon Quest eine
einmalige Sache war und er auch nicht vorhabe nun einen Kennel zu gründen. Der 37jährige war mit Hunden von Mitch Seavey unterwegs und hat bei dem gebürtigen Deutschen und Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle mehrere Wochen die Grundlagen des Mushing-Sports erlernt. Schnuelle war auch sehr angetan von der Leistung seines Schützlings, der für die kanadische Armee in Afgahnistan sowie Bosnien gedient hat und Ultramarathons läuft. Doch, dass Tedford so gut abschneidet war auch für Schnuelle überraschend. Wobei Tedford natürlich auch von den Ausfällen seiner Konkurrenten profitiert habe – dies würde aber auf keinen Fall seine Leistung schmälern.

Fünfter wurde dann Hugh Neff, der mit sieben Hunde vor dem Schlitten nach Fairbanks kam.
Der Yukon Quest Champion von 2012, der am Anfang des Rennen noch mit zu den Führenden gehörte, war seit Eagle in den Rängen etwas zurückgefallen. Angesprochen auf die geringe Anzahl und den Zustand seiner Hunde, meinte Neff, das nur er als Musher wisse wozu seine Hunde noch im Stande sind. Er bezog sich auch auf die Kommentare in Facebook und gab an das dies nur Spekulationen seien, niemand von diesen Personen, hätte seine Hunde vor Ort gesehen. Mit seinem Abschneiden in den Top5, war Der Musher aus Tok aber zufrieden. Es sei aber gut zu wissen, dass er sich noch besser hätte platzieren können.

Der dritte Kanadier der das Ziel erreichte war dann Normand Casavant, der sechster wurde.
Nächste Musher die in Fairbanks erwartet werden sind: sind Jason Campeau und Torsten Kohnert.

Yukon Quest 2015 gestartet

Februar 8, 2015 by  
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In Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory, ist die 32te Ausgabe des internationalen Schlittenhunderennens Yukon Quest gestartet. Im Abstand von drei Minuten sind die 26 Teams auf die 1.600 Kilometer lange Strecke nach Fairbanks gegangen. Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse präpariert wurde. Der Titelverteidiger Allen Moore ist als erster gestartet.

Yukon Quest 2007 - Start (Whitehorse)

Die unterschiedlichen Startzeiten werden dieses Jahr wieder bei der vorgeschriebenen Zwangsrast in Braeburn oder Carmacks verrechnet. So dass, spätestens ab dem zweiten Checkpoint, kein Musher mehr Vor- oder Nachteile durch seine Startzeit hat. Hugh Neff, der letzte der von Whitehorse aufgebrochen ist, wird dann seinen Rückstand von 1er Stunde und 18 Minuten ‚aufgeholt‘ haben.

Um 15:00 Uhr (Ortszeit) sind die 17 Teilnehmer des 300 Meilen Yukon Quest an den Start gegangen, darunter die YQ300 Champions Aliy Zirkle und Michelle Philips.

Inzwischen ist Hugh Neff als erster in Carmacks eingetroffen und hat – da er als letzter gestartet war – alle vor ihm fahrenden Teams überholt.

Yukon Quest 2014 Gewinner: Allen Moore

Februar 10, 2014 by  
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Allen Moore hat erfolgreich seinen Titel verteidigt und ist zum zweiten Mal hintereinander Yukon Quest Champion geworden. Mit dem Sieg erhält der Musher aus Two Rivers 22.700 US Dollar als Gewinnsumme. Moore, der sich anfangs mit Hugh Neff und Brent Sass um die Führung, später nur noch mit Sass, duellierte, ist die letzte Strecke von Braeburn aus, alleine gefahren. Brent Sass war vor Braeburn verletzt ausgeschieden. Moore hat in Interviews betont, dass er sich auf sein Rennen konzentrieren und sich an seine ausgearbeitete Rennstrategie halten würde, die er nur leicht während des Rennes modifiziert hätte. Zuletzt hatte er den auf der Strecke nach Camacks campierenden Brent Sass überholt und war in Führung gegangen. Mit Vorsprung erreichte er den letzten Checkpoint, während sich das Unglück um Brent Sass unbemerkt und einige Meilen von Moore entfernt abspielte.

Allen Moore (c) Yukon Quest

Moore war mehr als eine Stunde später als, nach Absolvierung seiner 8-Stunden Zwangsrast‘, erlaubt von Braeburn aufgebrochen, da er sich noch von Brent Sass verabschiedet hat. In einer sehr emotionalen Stimmung soll Moore gesagt haben, dass dies ein trauriges Ende sei. Der Unfall von Sass hätte auch seine Einstellung geändert. Es sei nun kein Rennen mehr für ihn, sondern nur noch‘ ein zu Ende fahren‘.

Mit dem Sieg von Aliy Zirkle beim diesjährigen Yukon Quest 300 und Allen Moores Gewinn, sind Zirkle und Moore das erste Paar, das gleichzeitig beide Yukon Quest Rennen in einem Jahr gewonnen hat.

Das Ziel war wegen der schlechten Trail- und Wetterbedingungen dieses Jahr von Whitehorse nach Takhini Hot Springs verlegt worden. Die Strecke von Braeburn aus ist nun ca. 70 Meilen lang und nicht mehr 100.

Inzwischen ist auch Hugh Neff mit acht Hunden von Braeburn aufgebrochen.

Yukon Quest 2014 gestartet

Februar 2, 2014 by  
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Zum ersten Mal seit vielen Jahren starteten die Teams in Fairbanks nicht auf dem zugefrorenen Chena River sondern von der 2nd Ave in der Stadtmitte. Die Rennstrecke der 31ten Ausgabe des Schlittenhunderennens war, wegen der warmen Wetterbedingungen, zuvor verändert worden. Dadurch ist der Trail insgesamt dieses Jahr einer der kürzesten in der 30jährigen Geschichte des Rennens. Ziel wird dieses Jahr Tahkini Hot Springs, 18 Meilen vor, Whitehorse sein.

Hunderte von Fans, Reportern, Angehoerigen, Helfern und Freunden saeumten die Strasse, die noch am morgen mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen fuer die Presse praepariert wurde.

Yukon Quest Start (c) Yukon Quest

Pünktlich um 11: Uhr Ortszeit sind dann die ersten von 18 Teams auf die ca. 1500 lange Strecke nach Whitehorse gegangen. Die Temperaturen betrugen –12 Grad Celsius.
Das Feld besteht dieses Jahr aus fünf Erstteilnehmern (Rookies) und 11 Veteranen. Unter den Rookies ist mit Mandy Naumann, die lange Zeit bei Brent Sass gearbeitet hat, die einzigste Frau. Auch unter den Erstteilnehmern ist der jüngste Teilnehmer: Matt Hall mit 22 Jahren – Sohn von YQ Veteran Musher Wayne Hall. Ältester Starter ist der zweimalige Yukon Quest Champion John Schandelmeier, der nach sieben Jahren zum ersten Mal wieder den Yukon Quest bestreitet. Zwei Musher kommen aus nicht aus Alaska oder Kanada, dies sind Torsten Kohnert aus Schweden und der Neuseeländer Curt Perano.

Außer Schandelmeier haben Hugh Neff und der Titelverteidiger Allen Moore bereits das Rennen gewonnen.

Beim neuen Starter-Programm konnten Interessierte auf eine Schlittenfahrt mit ihren favorisierten Hundeschlittenführer bieten. Dieses Jahr aber fuhren die Meistzahlenden in einem angebundenen Schlitten, ca. zwei Meilen aus der Stadt heraus, hinter den Mushern.
Das Programm brachte 5.000 US Dollar, was direkt der Gesamtgewinnsumme dazu gerechnet wird.

Der Gewinner des Yukon Quest 2014 wird also ca. 22.700 $ erhalten. Alle Teilnehmer bis zum Platz 15 erhalten entsprechend ihre Gewinnsumme. Zusätzlich werden 4 Unzen Gold vergeben, für den Musher, der als erster Dawson City und später das Ziel erreicht.

Allen Moore ist der Yukon Quest Gewinner 2013

Februar 12, 2013 by  
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Allen Moore hat zum ersten Mal den Yukon Quest gewonnen. Der Musher aus Two Rivers konnte seinen Vorsprung vor Hugh Neff bis ins Ziel ausbauen. Letztes Jahr wurde Moore noch um 26 Sekunden von Hugh Neff geschlagen. Beide Musher haben das diesjaehrige Yukon Quest von Anfang dominiert und abwechselnd die Fuehrung inne gehabt. Allen Moore und Aliy Zirkle sind nun das erste (Ehe)paar, bei dem beide das Yukon Quest gewonnen haben. Aliy Zirkles Sieg liegt schon 13 Jahre zurueck, sie wurde aber mit ihren Hunden vom SP-Kennel, Zweite beim diesjaehrigen Yukon Quest 300.

Hugh Neff ist eine Stunde und 15 Minuten nach Allen Moore ueber die Ziellinie gefahren. Neff kuendigte an, dass der Quest das letzte Rennen fuer seinen Hauptleithund ‘Walter’ sein wird und auch er selber wolle in den naechsten Jahren andere Rennen fahren und mit dem Yukon Quest aussetzen. Da der Musher aus Tok das Ziel erreicht hat, darf er dass Dawson-Gold im Wert von mehr als 6000 $ behalten.

Yukon Quest 2013 - 11 de fevereiro.

Brent Sass wurde Dritter und Jake Berkowitz Vierter. Beide, sowie Allen Moore, werden am Iditarod, was im Maerz startet, teilnehmen. Hugh Neff fahert als einzigster Teilnehmer aus den USA beim Finnmarkslopet 2013 mit. Lance Mackey, der schon frueh im Rennen mehrere Hunde abgeben musste, schafft es noch mit sieben Vierbeinern nach Dawson City, wo er aber das Rennen dann aufgab.


Yukon Quest 2013 gestartet

Februar 3, 2013 by  
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Puenktlich um 11:00 Uhr (Ortszeit) ist in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory, die 30te Ausgabe des internationalen Schlittenhunderennens Yukon Quest gestartet. Im Abstand von drei Minuten werden die 26 Teams auf die 1.600 Kilometer lange Strecke nach Fairbanks gehen. Hunderte von Fans, Reportern, Angehoerigen, Helfern und Freunden saeumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen fuer die Presse praepariert wurde.

Die aktuellen Temperaturen in Whitehorse betrugen -4 Grad Celsius. Das Wetter wird die naechsten Tage etwas zu warm fuer die Hunde sein. Darum werden die Teams es langsamer angehen lassen.

Zum ersten Mal seit Jahren ist die Gesamtpreissumme nicht mehr bei 150.000 US Dollar. Insgesamt werden wegen der Finanzkrise nur noch 100.000 Dollar ausgeschuettet. Der Sieger 2013 wird weniger erhalten als der Zweite 2012. Trotzdem hat die Quest Organisation, nicht wie andere Rennorganisationen, die Anmeldegebuehr erhoeht.

Die unterschiedlichen Startzeiten werden dieses Jahr bei der vorgeschriebenen Zwangsrast in Braeburn oder Carmacks verrechnet. So dass, spaetestens ab dem zweiten Checkpoint, kein Musher mehr Vor- oder Nachteile durch seine Startzeit hat. Crispin Studer, der letzte der von Whitehorse aufbricht wird dann seinen Rueckstand von 1 Stunde und 18 Minuten ‚aufgeholt‘ haben.

race 5

Um 15:00 Uhr (Ortszeit) werden die 17 Teilnehmer des 300 Meilen Yukon Quest an den Start gehen. Der aus Whitehorse stammende David Mason darf nicht an den Start gehen, da sein Hundeteam den Anforderungen der tieraerztlichen Untersuchung nicht gerecht wurde.

Yukon Quest / Mile101 – 2013 Blog II

Januar 15, 2013 by  
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Wie Sui schon mitteilte wird der deutsche Musher Sebastian Schnuelle Rennmarshal des YQ 300 sein.
Nach Beendigung des YQ 300 in Pelly Crossing wird er dann ab Pelly Crossing bzw. Dawson City als Rennrichter fuer das YQ 1000 eingesetzt werden.
Rennrichter duerfen uebrigens keine Tips ueber Gewinner abgeben, da sie absolut unparteisch handeln und denken muessen. Aber ein paar Interviews kriegen wir vielleicht doch mit ihm hin…
Der Racemarshal des YQ 1000, Doug Grilliot, leitet nun uebrigens das Rennen zum dritten Mal. Bevor er allerdings fuer das diesjaehrige Rennen gewaehlt wurde wollte er eigendlich in Mile 101 mitarbeiten. Waere nett gewesen….
In einem Gespraech meinte er, dass er soweit moeglich jeden Tag eine kurze Pressekonferenz halten will um Journalisten auf dem Laufendem zu halten.
Das hoehrt sich schon mal gut an, denn die meisten Racemarshals des Rennens haben dies nicht oder nur sehr selten gemacht.
Peter

Yukon Quest / Mile101 – 2013 Blog I

Januar 15, 2013 by  
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Hallo,
nur um mich mal kurz zu melden:
Weltbewegendes gibt es von hier in Alaska aus nicht zu berichten. Der Schneefall ist ein bisschen mager (um Fairbanks ca. 36 cm Bodenschnee) und laut der Trailbreaker liegt auf den Gipfeln weit weniger. Dieses Wochenende wird die Trailbreaker Crew am Trail zwischen Rosebud Summit, Eagle Summit und Central arbeiten. Nach einem ungewoehnlich kaltem Dezember (oft und lange -40C … etwas, das im Januar und Februar passieren sollte) sollen die Temperaturen dieses Wochenende in hoeheren Ebenen auf 3 C steigen. Ich wuensche den Jungs Glueck, denn Schnee oder Regen ist auch angesagt.
Die Hamradio Operators (Funker), die immer auf der alaskanischen Seite des Rennens Informationen und Renndaten an das Hauptquartier weitergaben, werden dieses Jahr seit ueber zwei Jahrzehnten auf der alaskanischen Seite nicht mehr mitmachen. Damit wird man Satelittentelefone oder das Internet benutzen muessen um das Hauptquartier zu erreichen, wo dann Renndaten auf die Webseite uebertragen werden. Lasst uns hoffen, dass dies alles gut funktioniert. Der Abgang der Hamradio Operators ist etwas traurig und macht mir als Checkpoint Manager im abgelegenem ‘Mile 101′ besondere Sorgen, da wir auch waehrend schwierigen Suchaktionen (wie z.B der Helikopter-Rettung von 5 Teams in einem Schneesturn in 2006) die Ausruestung unseres Kurzwellenfunkers Kevin Abnett oft benutzt haben.
Sui Kings, unser ‘rasender YQ Reporter’, der sich ueber die Jahre schon viele schlaflose Naechte um die Ohren gehauen hat um die deutsche Fangemeinde des YQ waehrend des Rennens auf dem laufendem zu halten, wird auch dieses Jahr wieder auf dem Trail sein und sicherlich fuer dieses Forum Berichte schreiben.
Ansonsten werden er, Michael Grosch, Barbara Dannenhauer und ich auch Videos vom Trail hochladen.
Fuer Mile 101 habe ich inzwischen zwei sehr gute Motorschlittenfahrer fuer die Dauer der Oeffnung des Checkpoint angeheuert. Beide helfen im Augenblick dabei den Trail des YQ von Fairbanks nach Eagle zu brechen. Da ich sie eigendlich nur fuer Notfaelle geheuert habe die hoffentlich nicht eintreten, Motorschlittenfahrer ihres Kalibers aber nicht gerne herumsitzen, hoffe ich, dass die beiden unserer Video Crew bei ein paar guten Videos von Eagle Summit aushelfen …
Bis bald,
Peter

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