Kusko300: 20 Musher und 150.000 US Dollar Gewinnsumme

Januar 20, 2017 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

150.000 US Dollar Gesamtgewinnsumme, alleine 25.000 US $ für den Sieger, dies macht das Kuskokwim 300 erneut zum bestdotiertesten Mittelstreckenrennen der Welt. Im Vergleich zum Yukon Quest 1000 Meilen Rennen stehen dem Kusko300 30.000 US $ mehr zur Verfügung – für ein Drittel der Gesamtstrecke des Yukon Quests.

Mehrere Champions

Kein Wunder, dass dies die großen Namen des Mushing Sports anzieht. Der vierfache Iditarod Champion Jeff King ist ebenso gemeldet wie der zweifache Yukon Quest Gewinner Hugh Neff und der YQ-Champion Brent Sass. Auch die Iditarod Veteranen Paul Gebhardt, Ramy Smyth, Ken Anderson und Ray Redington Jr. werden in Bethel an den Start gehen. Insgesamt 20 Musher werden am Samstag die 300 Meilen lange Strecke in Angriff nehmen. Der zweifache Champion Peter Kaiser wird versuchen seinen Titel zum dritten Mal in Folge zu verteidigen.

Eisige Temperaturen in Bethel

In Bethel überwiegt morgens dichte Bewölkung aber es bleibt trocken und die Temperatur liegt bei -26°C. Später ist es leicht bewölkt bei Höchsttemperaturen bis zu -29°C. Abends und die Luft kühlt auf -32 bis -31°C ab. In der Nacht kühlt sich die Luft kauf -33°C ab.

Das Rennen wird um 18:30 Uhr am Freitag (Samstag MEZ) auf dem zugefrorenen Kuskokwim River starten.

Ryne Olson gewinnt das Copper Basin 300 2017

Januar 18, 2017 by  
Filed under Allgemein, CB300

Auf dem letzten Streckenabschnitt hat Olson u.a. ihren ehemalige Arbeitgeber Allen Moore überholt und sich später den Sieg des CB300 2017 als erste Frau gesichert. 

Drei Frauen auf den ersten drei Plätzen

Zwei Tage, acht Stunden und 56 Minuten benötigte die Musherin aus Two Rivers. Sie kam am Montag in Glennallen um ca. 19 Uhr an. Auch die weiteren Plätze gingen an Frauen. Sowohl Paige Drobny als auch Michelle Phillips konnten auf den letzten Metern Allen Moore, der dann den vierten Rang belegte, einholen.  Der Ehemann von Drobny, Cody Strathe kam auf den fünften Platz und die Ehefrau von Allen Moore, Aliy Zirkle belegte den sechsten Rang.

Der Titelverteidiger Matt Hall, der wie alle vor ihm platzierten am Yukon Quest 1000 oder 300 Meilen Rennen im Februar teilnehmen wird, kam diesen mal auf den siebten Rang.

Olson, die letztes Jahr hinter Hall den zweiten Platz belegte, hat einige Jahre für den SP Kennel von Allen Moore und Aliy Zirkle gearbeitet und unter anderem auch 2012 ein Hundeteam beim Iditarod gefahren. Inzwischen besitzt sie aber ihren eigenen Kennel (Ryno Sled Dog).

Neuschnee

Alle Teams wurden durch Neuschnee während des Rennens deutlich ausgebremst.  Der Kurs war vor dem Rennen, wegen geringer Schneemengen, geändert worden.  Olson meinte jedoch, dass der Schneefall ihr geholfen hätte – sie danke Mutter Natur und ihrem Hundeteam.

Schnuelle vorzeitig aus dem Rennen gegangen

Von den 38 gestarteten Teams sind einige schon vorzeitig ausgeschieden. Auch der aus Deutschland stammende Sab Schnuelle, der eigentlich seine aktive Renn-Karriere schon beendet hatte, ging früh aus dem Wettbewerb. Auf seiner FB-Seite gab Schnuelle an, dass der Unfall vor einigen Wochen, bei dem zwei seiner Hunde getötet und mehrere verletzt wurden, doch mehr Spuren hinterlassen hätten als befürchtet. Wichtige Hunde würden ihm einfach fehlen. Kurz danach meldete sich der YQ-Champion von 2009 auch beim Iditarod ab.

 

Copper Basin 300 2017 ist gestartet

Januar 15, 2017 by  
Filed under Allgemein, CB300

Das Copper Basin 300 Rennen ist am Samstag um 10 Uhr (Ortszeit) in Glennallen gestartet. Dem Gewinner wird ein Drittel der Gesamtbörse von 15.000 US Dollar gehören.  

CB300 vs Kusko300

Wenige Top-Musher wählen das CB300 in diesen Tagen wegen der geringen Preisgelder im Vergleich zum Kuskokwim300,  das eine Woche später starten wird. Die Kusko-Organisation hat eine Gesamtgewinnsumme von 150.000 US Dollar angekündigt, dies ist zehnmal mehr als die beim CB300. 99% der Musher werden nicht beide Rennen hintereinander fahren. Eine Menge der Top-Fahrer haben sich wegen der hohen Summe zum Kusko und gegen das CB300 entschieden.

Wenige Stars der Szene

Das diesjährige 38-große Musher Feld des CB300 umfasst trotzdem solche Stars der Sportart, wie Aliy Zirkle, die fünfmal  hintereinander in die Top5 des Iditarod fahren konnte, der aus dem Ruhestand kommende Sebastian Schnuelle , der sich in die letzten vier Rennen in den Top10 platzieren konnte und der ID-Vizemeister Ramey Smyth der die Top10 insgesamt neunmal erreichte.  (inzw. abgesagt)

Ein Großteil der CB300 Teilnehmer sind jedoch ortsfremde Musher, die das Rennen noch nicht gefahren sind. Unter ihnen sind Peter Reuter aus New York, Andrew Nolan aus Willow, Anja Radeno von Talkeetna und Emily Maxwell aus Wasilla.

Viele Musher aus dem Ausland

Aus irgendeinem Grund haben auch viele Hundeschlittenführer aus dem Ausland  den Weg nach Glennallen gefunden: Martin Raitan aus Norwegen, Otto Balough aus Ungarn, Cathry Severin aus der Schweiz, Misha Wiljes aus Tschechien, Torsten Kohnert aus Schweden und Fabien Barrioz sowie Sebastian Dos Santos Norges aus Frankreich.  Mehrere Musher kommen aus dem Yukon Territory: Gerry Willomitzer, Michelle Phillips und Magnus Kaltenborn.

Aber schließlich ist Hundebellen eine internationale Sprache.

Quic Nic

Inzwischen wurde Nikolas Petit aus Girdwood, seinem Spitznamen „Quick Nic“ gerecht, da er die schnellste Zeit von der Startlinie in Glennallen zum ersten Kontrollpunkt an der Sourdough Hütte, 70 Meilen entfernt, fuhr. Petit machte den Lauf in sieben Stunden und 42 Minuten, eine Minute schneller als der Titelverteidiger Matt Hall aus Two Rivers und fünf Minuten schneller als der mehrmalige CB300 und Yukon Quest Champion Allen Moore. Petit blieb für weniger als eine Stunde in der Sourdough Lodge und war der erste Teilnehmer der den 34 Meilen langen Weg zum Meier Lake in Angriff nahm.

Kann Matt Hall seinen Titel verteidigen?

Wird der 25jährige Matt Hall seinen Titel verteidigen und als „Miglied“ der  jungen Wilden, die  anscheinend  die Kontrolle über die größten Schlittenhunderennen in Alaska haben, behalten?

Der prominenteste aus dieser Gruppe ist natürlich Dallas Seavey mit 29 Jahren. Der viermalige Iditarod Champion konnte dreimal hintereinander das bekannteste Rennen des Landes für sich entscheiden.

Peter Kaiser mit 28 Jahren ist der zweimalige Titelverteidiger des am höchsten dotierten Mittelstreckenrennens der Welt, dem Kuskokwim 300.

Vor einem Jahr startete Matt Hall schnell und beendete stark, um eine weitere junge Musherin – Ryne Olson, sowie den dreimaligen CB300 Champion Allen Moore und dessen Frau Aliy Zirkle auf Abstand zu halten. Alle vier leben in der Musher-Hochburg Two Rivers und alle vier sind zum diesjährigen Rennen zurückgekehrt.

Mit allen außer drei Hunden vom letztjährigen Rennen ist Hall wieder an den Start gegangen. Er wird nach eigener Aussage mit der gleichen Strategie unterwegs sein wie letztes Jahr, um einen erneuten Sieg zu erringen.

Früher Kontakt mit dem Mushing-Sport

Vielleicht eine der wichtigsten Qualitäten von Hall, Kaiser und Seavey ist, dass sie alle von frühstem Alter an den Schlittenhunderennsport heran geführt wurden. Seaveys Vater Mitch und Großvater Dan sind beide prominente Iditarod-Musher. Mit Dan als einem der Renn-Pioniere und Mitch als zweimaligen Champion. Kaisers Vater Ron begann in Bethel mit dem Dogmushing  schon in den späten 1970er Jahren.

Hall wuchs im östlichen Alaska-Dorf Eagle, einem Kontrollpunkt auf dem Yukon Quest Trail zwischen Whitehorse und Fairbanks, auf.  Seine Mutter, Scarlett war lange Jahre die Chekpoint-Managerin und sein Vater Wayne fuhr den Quest dreimal und arbeitet auch als Rennrichter.

Aufgewachsen in Eagle sei Matt Hall, so sagt er selbst, im Herzen ein Yukon Quest Musher. Letztes Jahr belegte er den vierten Platz beim Quest. Er würde alle Namen aller Musher die durch Eagle gefahren sein kennen. Er habe sich immer darauf gefreut sie zu sehen und natürlich auch seinen Vater der jahrelang trainiert habe.

Wird er seinen Sieg wiederholen können gehört er zu der Riege der jungen Musher, die wirklich das Zepter über die Schlittenhunderennen in Alaska übernommen haben.

William Kleedehn beim Kuskokwim 300

Januar 2, 2016 by  
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Die Kusko300 Organisation hatte schon im Juli bekannt gegeben, dass die Gesamtgewinnsumme aller drei Rennen (Kusko300, Bogus Creek 150 und Akiak Dash) zum drittem Mal innerhalb von vier Jahren steigen wird. Die Preisgelder die beim Kuskokwim300 2016 ausgeschüttet werden, betragen nun 130.000 US Dollar – ein neuer Rekord.

Das Mittelstreckenrennen wird damit wahrscheinlich mehr Preisgelder verteilen, als der Yukon Quest, dessen garantierte Gesamt-Gewinnsumme sich noch bei 115.000 US Dollar befindet. Beim Bogus Creek beträgt die Gesamtsumme über 30.000 und beim Akiak Dash zum ersten Mal über 15.000 US Dollar. Damit sind beide Rennen genauso lukrativ wie das Copper Basin 300.

Local favorite, Pete Kaiser

Namhafte Musher

Kein Wunder also, dass die Rennen, die um Bethel herum stattfinden, jedes Jahr namhafte Musher anziehen. Der aus Bethel stammende Peter Kaiser wird versuchen seinen Titel, gegen die starke Konkurrenz zu verteidigen. Zu seinen ärgsten Konkurrenten gehören zweifellos die zweitplatzierten und Champions der letzten Jahre Rohn Buser und Jeff King. Ebenso vertreten sind Yukon Quest Gewinner 2015 Brent Sass, der vierfache Iditarod- und YQ-Champion Lance Mackey, Martin Buser, Hugh Neff, John Baker, Ryan Redington, Nicolas Petit und Paul Gebhardt. Insgesamt sind 33 Hundeschlittenführer angemeldet.

William Kleedehn wieder aktiv

Aus deutscher Sicht interessant, ist die Teilnahme von William Kleedehn, der sich 2010 vom aktiven Mushing-Sport eigentlich verabschiedet hatte. Doch es geht ihm wie seinen, auch schon zurückgetretenden, Kollegen, Hans Gatt und Sebastian Schnuelle – sie kehren immer wieder zum Schlittenhunderennsport zurück. Kleedehn, der in Deutschland geboren ist und in Carcross, Yukon lebt, war 2008 bei seiner ersten Teilnahme beim Iditarod ‘Rookie of the year’ geworden. Zuvor hatte er mehrfach beim Yukon Quest versucht den Titel zu erringen, 2005 wurde er acht Minuten hinter Lance Mackey Zweiter – 2006 sechs Minuten hinter Hans Gatt Dritter. Der Sieg blieb ihm jedoch verwehrt, obwohl er hoher Favorit war. “Iron Will”, so sein Spitzname, hat(te) eine große Fangemeinde in Deutschland und in Kanada.

Der 56jährige wird zum ersten Mal am Kuskokwim 300 teilnehmen. Mit dem Schweizer Crispin Studer unterhält er immer noch einen Kennel in Carcross. 2014 wurde Kleedehn beim Percy de Wolfe Rennen Dritter hinter Studer, dem Gewinner und Gerry Willomitzer.

Kostenlose GPS-Tracker

Die 37te Ausgabe des Kuskokwim 300 Rennen wird am 15. Januar um 18:30 Uhr (Ortszeit) starten. Das Bogus Creek 150 eine Stunde zuvor und der Akiak Dash am 16. Januar 2016.
Die Rennen sind per GPS-Tracker ‘live’ und kostenfrei über die Webseite vom Kusko300 zu verfolgen.

Copper Basin 300 2016 wieder mit deutscher Beteiligung

Dezember 29, 2015 by  
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Insgesamt 50 Musher sind für das das Mittelstreckenrennen Copper Basin 300 gemeldet. Die Veranstaltung startet am 9. Januar 2016 in Glennallen, Alaska. Die Teilnehmer werden um eine Gesamtgewinnsumme von 15.000 US Dollar kämpfen. Für viele Musher stehen aber nicht die Preisgelder im Vordergrund, sondern die Beendigung des Rennen, das dann auch als Qualifikation für die Langstreckenrennen Yukon Quest und Iditarod dient.

2013 Copper Basin 300

Musher aus Deutschland

Einige Hundeschlittenführer die aus Deutschland stammen nehmen auch am Rennen teil: Frank Habermann, der nun in Kenai, Alaska lebt, Torsten Kohnert, der inzwischen die schwedische Staatsbürgerschaft hat, Olaf Thurau der aus Bremerhaven stammt und der Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle. Thurau und Schnuelle sind bereits den Copper Basin gefahren – Kohnert und Habermann starten zum ersten Mal.

Favoriten: Allen Moore, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit

Sie werden gegen den sechsfachen Gewinner Allen Moore und die zweitplatzierten der Vorjahre, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit antreten, die als Favoriten gelten. Die Ehefrau und Yukon Quest Gewinnerin von 2000, Aliy Zirkle wird auch wieder am Start sein.

Ebenso dabei sind die Yukon Quest Veteranen Matt Hall, Rob Cooke und Ed Hopkins, sowie die Iditarod-Musher Anna Berington, Rick Casillo, Jessica Hendricks und Tim Osmar.

Rundkurs Glennallen

Das Rennen (The toughest 300 miles in Alaska) startet in Glennallen und führt in einem Rundkurs von Chistochina über  Meiers Lake Roadhouse, Sourdough Lodge, Mendeltna Creek Lodge über den Lake Louise nach Tolsona Lake und dann zurück nach Glennallen (Old Paths Baptist Church)

Brent Sass gewinnt das GinGin 200 2015

Januar 5, 2015 by  
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Zwei Tage nach seinem 35ten Geburtstag hat Brent Sass die diesjährige Ausgabe des GinGin 200 Schlittenhunderennen gewonnnen – ein Sieg der ihm vor 11 Monaten verwehrt blieb. Der Musher aus Eureka sei stolz auf sein Hundeteam, da es komplett, gesund und glücklich über die Ziellinie in Maiers Lake fuhr. Sass kam 20 Minuten vor dem Yukon Quest ‘Rookie of the Year’, Matt Hall und dem Iditarod-Veteran Paul Gebhardt ins Ziel.

Brent Sass arriving in Dawson City, Yukon

Vor 11 Monaten hatte es beim Yukon Quest 2014 lange danach ausgesehen, dass Brent Sass die Veranstaltung gegen Allen Moore gewinnen könnte, doch 100 Meilen vor dem Ziel in Whitehorse, fiel der übermüdete Musher vom Schlitten und landete mit seinem Kopf auf dem Eis eines zugefrorenen Sees. Mit Erscheinungen einer Gehirnerschütterung musste Sass ausscheiden und verlor auch sicher geglaubtes Preisgeld. Auch die Teilnahme am Iditarod musste Sass absagen.

Es ist nicht Brent Sass erster Gewinn des, von John Schandelmeier und Zoya deNure veranstalteten, GinGin 200 – schon 2011,2010 und 2008 war der Betreiber des ‘Wild and Free’-Kennels erfolgreich.

Die Platzierungen:

01) Brent Sass, 1:12
02) Matt Hall, 1:32
03) Paul Gebhardt, 1:38
04) Tom Lesatz, 1:43
05) Paige Drobny, 1:57
06) Sebastian Schnuelle, 2:02
07) Colby Strathe, 2:51
08) Wade Marrs, 3:02
09) Raelyn Stover, 4:03
10) Pato Geron, 4:04
11) Ken Anderson, 4:25
12) Zoya DeNure, 4:29
13) Charley Benja, 4:29
14) Torsten Kohnert, 4:30
15) Kristy Berington, 4:40
16) Timofel Gynuntegin, 4:51
17) Anna Berington, 4:57
18) Joar Ulsom, 5:08
19) Mydzung Thi Daug, 5:10
20) Nina Schwinghammer, 6:04

GinGin 200 findet wieder statt

Oktober 25, 2014 by  
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Die Neuauflage des 200 Meilen Rennen findet am 2. Januar 2015 statt, nachdem die letzten Jahre der Wettbewerb ausgefallen war. Bisher haben sich 17 Hundeschlittenführer angemeldet, darunter auch die Iditarod- oder Yukon Quest Veteranen, Ken Anderson, Dean Osmar, Paul Gebhardt, Matt Hall, Brent Sass (mehrfacher GinGin200 Champion), Mike Ellis sowie Paige Drobny und Cody Strathe. Auch die aus Deutschland stammenden Musher Sebastian Schnuelle und Olaf Thurau sind eingeschrieben.

Das Gin Gin200 Rennen, was von dem Musher Ehepaar Zoya de Nure und John Schandelmeier organisiert wird, startet am Meiers Lake Roadhouse und führt über den Paxton See nach Gulkana am Denali Highway, zur Alpin Creek Lodge. Beim Kennel der beiden Veranstalter (Crazy Dog) befindet sich eine Hundeabgabe-Stelle. In einer Schleife führt der Trail wieder zurück zur Alpin Creek Lodge, dort werden die verschiedenen Startzeiten verrechnet und die Teams können ihre 10-Stunden Rast einlegen. Danach geht es zurück zum Meiers See.

GIn Gin 200

Der Wettbewerb ist bekannt für die extrem kalten Temperaturen und die möglichenweise starken Winde. 2011 führten die Wetter- und Trailbedingungen dazu, dass die Hälfte des Teilnehmerfeldes vorzeitig ausscheiden musste.

Yukon Quest 2014 gestartet

Februar 2, 2014 by  
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Zum ersten Mal seit vielen Jahren starteten die Teams in Fairbanks nicht auf dem zugefrorenen Chena River sondern von der 2nd Ave in der Stadtmitte. Die Rennstrecke der 31ten Ausgabe des Schlittenhunderennens war, wegen der warmen Wetterbedingungen, zuvor verändert worden. Dadurch ist der Trail insgesamt dieses Jahr einer der kürzesten in der 30jährigen Geschichte des Rennens. Ziel wird dieses Jahr Tahkini Hot Springs, 18 Meilen vor, Whitehorse sein.

Hunderte von Fans, Reportern, Angehoerigen, Helfern und Freunden saeumten die Strasse, die noch am morgen mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen fuer die Presse praepariert wurde.

Yukon Quest Start (c) Yukon Quest

Pünktlich um 11: Uhr Ortszeit sind dann die ersten von 18 Teams auf die ca. 1500 lange Strecke nach Whitehorse gegangen. Die Temperaturen betrugen –12 Grad Celsius.
Das Feld besteht dieses Jahr aus fünf Erstteilnehmern (Rookies) und 11 Veteranen. Unter den Rookies ist mit Mandy Naumann, die lange Zeit bei Brent Sass gearbeitet hat, die einzigste Frau. Auch unter den Erstteilnehmern ist der jüngste Teilnehmer: Matt Hall mit 22 Jahren – Sohn von YQ Veteran Musher Wayne Hall. Ältester Starter ist der zweimalige Yukon Quest Champion John Schandelmeier, der nach sieben Jahren zum ersten Mal wieder den Yukon Quest bestreitet. Zwei Musher kommen aus nicht aus Alaska oder Kanada, dies sind Torsten Kohnert aus Schweden und der Neuseeländer Curt Perano.

Außer Schandelmeier haben Hugh Neff und der Titelverteidiger Allen Moore bereits das Rennen gewonnen.

Beim neuen Starter-Programm konnten Interessierte auf eine Schlittenfahrt mit ihren favorisierten Hundeschlittenführer bieten. Dieses Jahr aber fuhren die Meistzahlenden in einem angebundenen Schlitten, ca. zwei Meilen aus der Stadt heraus, hinter den Mushern.
Das Programm brachte 5.000 US Dollar, was direkt der Gesamtgewinnsumme dazu gerechnet wird.

Der Gewinner des Yukon Quest 2014 wird also ca. 22.700 $ erhalten. Alle Teilnehmer bis zum Platz 15 erhalten entsprechend ihre Gewinnsumme. Zusätzlich werden 4 Unzen Gold vergeben, für den Musher, der als erster Dawson City und später das Ziel erreicht.

Allen Moore ist nun fünfmaliger Gewinner des Copper Basin

Januar 14, 2014 by  
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Lange haben sich die, seit Lake Louise, führenden Nicolas Petit und Allen Moore ein Kopf-an-Kopf Rennen geliefert, aber der Yukon Quest Champion hat auch 2014 das Mittelstreckenrennen für sich entscheiden können. Nach den Jahren 2005, 2007, 2008 und 2013 nun also dieses Jahr der fünfte Titel für den 56jährigen Musher aus Two Rivers. Sein Kontrahent Nicolas Petit, der letztes Jahr den vierten Rang beim Copper Basin 300 belegte, wurde sieben Minuten nach Moore, Zweiter. Petit, der 2013, bei seiner dritten Teilnahme am Iditarod, schon den sechsten Rang erreichte, stammt aus Frankreich und ist 2000 nach Alaska gezogen. Der 34jährige begann den Schlittenhundesport bei Jim Lanier, als Handler.

Auf dem dritten Rang lag zuletzt der aus Deutschland stammende und in Kanada lebende Yukon Quest Veteran Gerry Willomitzer. Die Ehefrau von Moore, Aliy Zirkle, ist auch noch auf dem Trail.

10 Musher waren schon relativ früh aus dem Rennen gegangen, darunter auch Hugh Neff, Hans Gatt, Michelle Philips, Ed Hopkins und die aus Deutschland stammende Yvonne Dabakk.

Allen Moore (c) CB300

Copper Basin 300 1994 (!)

Allen Moore ist der Yukon Quest Gewinner 2013

Februar 12, 2013 by  
Filed under Allgemein, yukonquest

Allen Moore hat zum ersten Mal den Yukon Quest gewonnen. Der Musher aus Two Rivers konnte seinen Vorsprung vor Hugh Neff bis ins Ziel ausbauen. Letztes Jahr wurde Moore noch um 26 Sekunden von Hugh Neff geschlagen. Beide Musher haben das diesjaehrige Yukon Quest von Anfang dominiert und abwechselnd die Fuehrung inne gehabt. Allen Moore und Aliy Zirkle sind nun das erste (Ehe)paar, bei dem beide das Yukon Quest gewonnen haben. Aliy Zirkles Sieg liegt schon 13 Jahre zurueck, sie wurde aber mit ihren Hunden vom SP-Kennel, Zweite beim diesjaehrigen Yukon Quest 300.

Hugh Neff ist eine Stunde und 15 Minuten nach Allen Moore ueber die Ziellinie gefahren. Neff kuendigte an, dass der Quest das letzte Rennen fuer seinen Hauptleithund ‘Walter’ sein wird und auch er selber wolle in den naechsten Jahren andere Rennen fahren und mit dem Yukon Quest aussetzen. Da der Musher aus Tok das Ziel erreicht hat, darf er dass Dawson-Gold im Wert von mehr als 6000 $ behalten.

Yukon Quest 2013 - 11 de fevereiro.

Brent Sass wurde Dritter und Jake Berkowitz Vierter. Beide, sowie Allen Moore, werden am Iditarod, was im Maerz startet, teilnehmen. Hugh Neff fahert als einzigster Teilnehmer aus den USA beim Finnmarkslopet 2013 mit. Lance Mackey, der schon frueh im Rennen mehrere Hunde abgeben musste, schafft es noch mit sieben Vierbeinern nach Dawson City, wo er aber das Rennen dann aufgab.


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