Yukon Quest 2010 gestartet
Februar 8, 2010 by admin
Filed under Allgemein, yukonquest
Das 27te Yukon Quest International SledDogRace ist in Fairbanks (Alaska) gestartet. 24 Teams gingen im Abstand von je drei Minuten unter der Cushman Bruecke auf dem zugefrorenen Cheena Fluss auf die 1.600 Kilometer lange Strecke nach Whitehorse im Yukon (Kanada). Als Top Favorit gilt der ungeschlagene und viermalige Champion Lance Mackey, der letztes Jahr das YQ-Rennen ausgesetzt hat. Mackey tritt mit einem veraenderten Hundeteam an, indem auch einige unerfahrene Zweijaherige sind.
Der aus Oesterreich stammende Hans Gatt, der den Quest dreimal hintereinander gewinnen konnte, gehoert ebenso wieder zum Favoritenkreis. Letztes Jahr hat er alle Zuschauer und Fans geschockt, indem er offentsichtlich grundlos in Dawson City aus dem Rennen ging. In einer Presseerklaerung verkuendete er dann, dass er sich mit seinen Hunden voll auf das Iditarod konzentrieren wollte. Dieses Jahr sehe er den Quest nicht als Trainingfahrt an und trete an, um
zu gewinnen.
Auch der Zweitplazierte von 2008 und Nachbar von Lance Mackey, kuendigte an, dass er den Sieg anstrebe. Er versuche zwar die erste Haelfte des Rennes konservativ zu fahren, um dann spaeter anzugreifen, wie im Jahre 2008.
Weitere tagesaktuelle Infos unter http://www.yukonquest.info
2010 Yukon Quest Trail Blog 7
Januar 21, 2010 by admin
Filed under Mile 101 Blog, yukonquest
Eric und ich waren dieses Wochenende in Mile 101 und haben lange rumgestanden um 27 Rastplaetze zu finden. Etwas Gebuesch muss weg, damit wir alle Musher unterbringen koennen, aber ansonsten ist alles ok. Auch hat sich die Auslandsreise von Eric verschoben. Er wird also waehrend des Rennens in Mile 101 bereitstehen. (Tiefer Seufzer der Erleichterung !!!)
Da wohl jeder gerne Photos mag, hier ein paar Photos von Eagle Summit und Mile 101, die Eric geschossen hat (all rights reserved, copyright ! …. und so).
===================================
Zuerst Mile 101:
Wir mussten den Platz fuer Musher vergroessern und haben ein paar kleinen Weiden das Garaus machen muessen. Eric hat danach das gesammte Gelaende mit seinem Motorschlitten platt gefahren, damit der Wind den Schnee nicht wegweht. Der Untergrund ist sehr steinig. Dieser Blick geht vom oberen Teil des Rastplatzes zur Kuechenhuette, der einzigen Huette die Besuchern zeitweise zugaenglich ist. Die Linie der Strohballen markiert die Abgrenzung zwischen Rastplaetzen und der Gegend in der sich Besucher aufhalten duerfen. Der Strassendienst hat uns jetzt schon zugesagt, dass er Mile 101 soweit mit Schneepfluegen bearbeiten wird wie wir es wollen. Dies ist der Grund wieso wir diese Barriere jetzt schon aufgebaut haben. Pfluegt uns bloss nicht die Rastplaetze fuer die Hunde….

Das zweite Photo zeigt den Blick von der ‘Besucherseite”.
Rechts im Hintergrund ist ein Teil des Aufstiegs nach Eagle Summit zu sehen. Das dunkle lange Geraet zwischen den Strohballen ist Eric’s Schlitten, den er hinter seinen Motorschlitten spannt:

Photos wie die folgenden machen es vielleicht leichter zu verstehen, wieso Musher auf Eagle Summit in einem Schneesturm vom Trail abkommen.
In diesem Photo liegt das Tal in Richtung Central unter einer Tiefnebeldecke.
Der Trail fuehrt in die nicht sichtbare Ebene und nur die umliegenden Berge sind zu sehen. 5 Teams verloren hier in 2006 ueber Nacht bei Schneetreiben und Winden von ueber 100 km/h den Trail. Sie hatten zwar in Mile 101 die Wetterwarnung gelesen, sich allerdings trotzdem auf den Weg gemacht und wurden spaeter von der US Airforce mit Blackhawk Helikoptern gerettet als sie vom Trail abkamen und schlussendlich in kleinen Hochtaelern im Tiefschnee stecken blieben.
Einer der Musher meinte: “…. und dann habe ich den Schlitten in den Wind gekippt und mich mit meinen Hunden dahinter vergraben. Wir hatten keine Ahnung mehr wo wir waren und haben einfach einen grossen Haufen aus Musher und Hunden gemacht. Ich hab sie alle von der Leine genommen und wir haben uns einfach zusammengeballt. Jeder von uns wusste worum es ging.”
Ein anderer der in 2006 geretteten Musher meinte: “Ich habe eine wirklich gute Stirnlampe, aber in dem Sturm konnte ich noch nicht mal mehr meine Leithunde sehen, geschweige denn den Trail. Als ich meinen Schlafsack aus dem Schlitten nahm hat ihn der Wind mir aus der Hand gerissen. Der Schlafsack verschwand in sekundenschnelle in der Dunkelheit. Ich konnte he nur knien. Aufrecht stehen war unmoeglich.”
Einige der geretteten Musher behaupteten spaeter, dass sie spaeter ohne Rettung zum Trail zurueckgefunden haetten falls kein Helikopter gekommen waere. Manchen haette ich dies zugetraut. Allerdings laesst sich bei 100 km/h Winden auch kein Kocher anzuenden um Schnee zu schmelzen. Wasser ist in solchen Situationen sehr wichtig.
Waehrend der Rettungsaktion in 2006 wurde laut Aussage der US Airforce von der Helikopter-Crew die staerkste Sturmboehe mit mindestens 92 m/hp (knapp 145 km/h) gemessen.
Zu dieser Zeit lagen saemtliche in den Schnee gesteckten Trailmarkierungen entlang des Passes allerdings schon flach. In diesem Photo sieht der Pass allerdings recht harmlos aus:

Spaet nachmittags mit der langsam untergehenden Sonne stand Eric auf dem hoechsten Punkt des Passes und photographiert nach Osten in Richtung Checkpoint Central. Das Tal liegt im Nebel. Die schwarzen kreisfoermigen Objekte sind Autoreifen. Es gibt hier oben nichts wo Musher ihre Hundeteams sicher anbinden koennen und der sturmverblasene Schnee auf dem felsigem Untergrund ist selten tiefer als 5 cm. Die Autoreifen sind im Boden verankert und sollen Mushern dazu dienen ihre Hunde mit einem Schneehaken zu sichern falls diese rasten oder nochmals absteigen wollen um einem anderem Musher zu helfen.
In 2009 war es Brent Sass, der nochmals zu Fuss abstieg um William Kleedehn zu helfen sein rebellierendes Team ueber den oestlichen Steilhang zum hoechsten Punkt des Berges zu bringen.
Auch er sicherte sein Team an diesem Platz, war aber nur einer der langen Liste von Mushern, die ueber die Jahre an diesem Punkt des Rennens lieber halfen als gut zu plazieren. So half auch Sebastian Schnuelle in 2007 drei Teams ueber den Steilhang.

Dieses Photo zeigt einen der fuenf Tripods, die auf Eagle Summit stehen um Mushern im Tageslicht die Navigation zu erleichtern. Sie wurden vom Yukon Quest in 2005 errichtet, nuetzen bei Schneestuermen allerdings wenig. Der lange Winter hat das dreibeinige hohe Gestell mit Eis und Schnee verkrustet.
Als Eric diesen Winter mit seinem Motorschlitten hoch zum Pass fuhr, fand er eines der Gestelle auf der Seite liegend und zum groesstem Teil mit Schnee verdeckt. Nur ein Fuss des Gestells ragte aus einer Schneewehe.
“Kannst du dir vorstellen was fuer Winde es bedarf soetwas umzukippen ?”, meinte er.
Eric will jetzt Bruchsteine an die Staender schnallen um sie vor dem Umkippen zu bewahren.
Schnee und Eis das sich auf dem Tripod abgesetzt hat ist ein Zeichen dafuer, wie schnell sich selbst gute Reflektoren, mit denen diese Staemme im Stirnlampenlicht der Musher nachts zu sehen waeren ebenfalls vereisen und unsichtbar werden.

Einige Musher kommen in Mile 101 an und sagen: “Wisst ihr, all der Mist ueber Eagle Summit, wie steil der Berg ist und wie schlimm alles ist scheint mir reichlich uebertrieben. Zugegeben, …. es ist schon ein ganz netter Huegel, aber alles andere ist weit uebertrieben.
Lasst uns alle auf gutes Wetter hoffen, denn dann ist Eagle Summit sicherlich nicht der schwierigste Teil des Rennens.
Peter Kamper ( Bilder Copyright by Eric Cosmutto )
Kuskokwim 300 startet heute
Obwohl er bis vor einigen Tagen noch am Kusko300 angemeldet war, wird der achtmalige Champion und aktueller Gewinner des Copper Basin 300, Jeff King, nicht heute an den Start des K300 gehen. Der Denali Musher wird dafuer ein Team zum Tustumenia200 schicken. Trotzdem ist das nun reduzierte Rennfeld immer noch mit genug prominenten Mushern gespickt.
So werden neben dem Titelverteidiger Mitch Seavey, der Iditarod und Yukon Quest Champion Lance Mackey, der mehrfache Iditarod Gewinner Martin Buser sowie die Top3 Iditarod-Musher John Baker, Ramey Smyth und Paul Gebhardt, teilnehmen.
Wie immer finden an diesem Wochenende in Bethel (Alaska) auch das Bogus Creek 150 und der Akiak Dash statt. Zwei kleinere Rennen, an dem hauptsaechlich lokale Musher teilnehmen.
Die Bundespolizei, die Alaska State Troopers, werden teilweise die Rennen kontrollieren, um vor allem Vorfaelle mit betrunkenen (Fahrern) an oder auf der Rennstrecke zu vermeiden.
Die Startliste des Kuskokwim 300 2010:
1 Lance Mackey
2 William “Middy” Johnson 1830
3 Dallas Seavey
4 Ramey Smyth
5 Peter Kasier
6 Quinn Iten
7 Mike Williams Jr
8 Mike Williams Sr
9 John Baker
10 Martin Buser
11 Paul F. Gebhardt
12 Jackie Larson
13 Mitch Seavey
Kuskokwim 300: A Race Like No Other TRAILER from Chris Ho on Vimeo.
2010 Yukon Quest Trail Blog 5
Januar 15, 2010 by admin
Filed under Mile 101 Blog, yukonquest
Als Naechsten rufe ich also Eric Cosmutto an.
Seine unermuedliche Trailarbeit und Hilfe ist weit mehr als man von einem Freiwilligen erwarten sollte. Wenn ich mit ihm rede denke ich immer daran wie viele andere Leute unerwaehnt und unermuedlich an Trails in ihrer Nachbarschaft fuer das YQ arbeiten.
Eric arbeitet fuer die US Airforce und reist um die Welt. Was er da wirklich macht weiss ich nicht. Er laesst sich darueber auch nicht aus. Ich frage nicht. “Peter, ich werde alles fertig stellen, aber es kann sein dass ich kurz vor dem Rennen den Kontinent verlassen muss.” Ich schucke einmal trocken. Die Neuigkeiten die Mike mir 15 Minuten vorher unterbreitet hatte waren eigendlich genug fuer einen Tag gewesen. “Entweder mein Partner oder ich werden eine Woche vor dem Rennen ausfliegen muessen. Wer immer der Zweite ist wird eine Woche nach dem Start des Rennens ausfliegen.”
Ein leicht sarkastisches Lachen bleibt mir in der Kehle stecken waehrend ich versuche diese Information zu verarbeiten: “Flieg als Zweiter”. Ich komme mir mit dieser Bemerkung selbst dumm vor. “Wir haben keinen Einfluss darauf, Peter. Falls es soweit kommt werde ich einen Ersatz fuer mich finden.” Ich lache mit bitterem Nachgeschmack: “Eric,… in dem Falle haettest du jemanden vor 6 Jahren trainieren muessen.” “Carsten wird nach Mile 101 kommen,” fuege ich hinzu. “Er meinte, dass er dir mit dem Trail helfen will.” Die Beiden kennen sich wie schon erwaehnt recht gut und haben viele Meilen des YQ Trails gemeinsam zurueckgelegt. “Na dann hast du ja jemanden.”
“Mike, … so gut Carsten auch ist….”. Ich vollende den Satz nicht. Wir unterhalten uns fuer weitere 30 Minuten ueber den Trail und 101. Ich kann spueren wie weh ihm die Nachricht tut.
In ein paar Tagen werden wir wohl mehr wissen.
—-
Obwohl wir im Augenblick nicht mehr wirklich wissen welche Leute der alten Mannschaft zurueck kommen, bin ich sehr froh, dass wir ein paar neue Crewmitglieder aufgenommen haben. Carsten Thies kann wahrscheinlich Eric Cosmutto’s Job uebernehmen und Jesse Holmes hat genuegend Erfahrung um auf die eine oder andere Weise Mike Bowman’s Praesenz auf dem Rastplatz zu ersetzen.
Beide Jungs sind wirklich gut und haben mein Vertrauen. Allerdings kann keiner von ihnen mit Mike’s und Eric’s Erfahrung mithalten wenn es zu einer brenzligen Situation kommt. Es ist wieder einmal ein Zeichen, dass wir fuer jedes langjaehriges Mitglied des Checkpoints einen Ersatz brauchen. Dies gilt auch fuer mich. So seltsam es klingen mag, …. es ist Zeit eine juengere erfahrene Crew auszubilden. Jesse Holmes wird nur der Anfang sein.
Wir werden erst am kommendem Wochenende sehen wie sich diese Geschichte entwickeln wird.
Peter Kamper
2010 Yukon Quest Trail Blog 4
Januar 12, 2010 by admin
Filed under Mile 101 Blog, yukonquest
Eric Cosmutto ist auch dieses Wochenende wieder nach Mile 101 gefahren und hat weiter am Yukon Quest Trail gearbeitet. Die Temperaturen lagen um -30 C, aber er zieht die lange Unterwaesche ja schon aus reiner Erfahrung an. Wirklich gute Motorschlittenfahrer koennen auch bei -40 C ihre Maschienen anwerfen, aber ich bin in dieser Hinsicht recht unerfahren.
Unser groesstes Problem in Mile 101 ist nun der wenige Schnee auf dem Trail. So schoen und schneereich die vorhergehenden Photos auch sein moegen wird der geringe Schneefall des Jahres auf hohen Bergkuppen oft weggeblasen. Eric faehrt den Trail als offizieller Trailbreaker jedes Wochenende ab um den Schnee auf dem Trail zu verdichten damit er nicht mehr weggeblasen werden kann. Die Wettervorhersage fuer die naechsten 5 Tage stellt auch keinen Schnee in Aussicht, …. nur fast konstante 30 C unter rein blauem Himmel.
Dies ist natuerlich die kaelteste Zeit des Jahres:
Nur 4 Stunden Sonnenlicht, ein Boden der bis auf einen Meter Tiefe die letzte Waerme des Sommers lange vergessen hat und ein Land, das seit ueber drei Monaten im Winterschlaf liegt. Wir hoffen auf mehr Schnee fuer die Hunde des YQ … und natuerlich auch fuer die Musher.
Echt !
Mike Bowman ist auch nicht mehr der Juengste. Er braucht eine Knieoperation. Da er ganz frueher mal Hundefuehrer in Vietnam war , wird ihm die Operation bezahlt: “Peter, morgen muss ich nach Anchorage fahren und spaetestens uebermorgen werde ich wissen wann sie mich operieren werden.” Ich stutze: “Du willst mir doch nicht sagen, dass du nicht nach 101 kommst?” “Naja, ich weiss nicht wann sie mich operieren wollen. Entweder geben sie mir noch mal eine Spritze und operieren mich nach dem Rennen oder ….. davor.”
“Und dann… ?”. - “Oh, ich komme. Sie haben mir gesagt, dass ich nach ein paar Tagen wieder laufen kann.”
Mit dem Telephon am Ohr schuettel ich den Kopf: “Ja Mike, … damit meinten die Aerzte den Weg vom Schlafzimmer zum Klo, aber sicherlich keinen Ma…. durch verwehten Schnee in Mile 101.” - “Ach, die Aerzte haben keine Ahnung wer ich bin…”, Mike klingt fast empoert. “Vielleicht muss ich dann eben mit meinem Motorschlitten rumfahren anstatt zu laufen.”
Typisch Mike, …. es gab wenig was ihn je aufgehalten hat.
Ich atme einmal tief durch: “Was zum Teufel ist mit deinem Knie los ?” “Falls ich einen falschen Schritt mache biegt sich das Knie nach hinten durch ,… und wenn ich es zuweit durchbiege kann ich das Knie fuer immer vergessen. Das ist zumindest die Ansicht der Aerzte, aber was die so erzaehlen ist eh….”
Ich frage nicht weiter sondern unterbreche ihn:
“Halt das Knie still, Alter. Wie waer’s wenn du den Check-in fuer die Musher in 101 machst. Ob du nun operiert wirst oder nicht,… am 7. Februar wirst du sitzen oder stehen aber sicherlich nicht rumlaufen.” Mike ist eher empoert. “Ja, …. aber….”, meint er.
In ‘normalen’ Checkpoints streiten sich Leute darum Musher offiziell begruessen zu duerfen. In vielen Faellen nehmen Checkpoint Managers diesen Job am liebsten selbst auf sich. Mike ist allerdings eher empoert ueber diese Idee.
“Aber ich muss doch das Rastgebiet auslegen.” “Richtig, und dies wirst du mit einem Motorschlitten unterm Hintern und einem Zeigefinger machen falls die Aerzte ein Messer ans Knie setzen.” Mike grummelt laut am Telefon. Er braucht keine Hilfe, meint er. In meiner Gegenantwort stimme ich ihm zu: “Natuerlich brauchst du uns nicht. Die Crew braucht dich, … und wenn du da draussen umfaellst bist du recht nutzlos.” Mike ist ein intelligenter Mann und versteht was ich meine. Obwohl nur ein grollendes “Hm..” ueber das Telefon zu hoeren ist weiss ich, dass er mir zustimmt.
Die meisten Musher im ‘Checkpoint 101′ werden sicherlich von ihm begruesst werden.
Jesse Holmes wird zumindest fuer 2010 in die Spuren von Mike Bowman treten.
Allerdings hat Jesse sich dieses Recht und die damit verbundene Herausforderung hart verdient.
Spaeter rief ich Eric Cosmutto an. Er arbeitet fuer die US Airforce.
Vieleicht haette ich dies nicht tuen sollen, denn auch er erzaehlte eine Geschichte die nicht in meine Idee des YQ 2010 passte…
Peter Kamper
Jeff King gewinnt das CB300
Mit einem Vorsprung von nur sieben Minuten auf den dreifachen Copper Basin 300 Champion Allen Moore, hat Jeff King, nach 15 Jahren, seinen zweiten CB300 Titel errungen. Auf dem letzten Streckenabschnitt von Glennallen nach Tolsona war King mit nur einem hauchduennen Vorsprung von 120 Sekunden vor Allen Moore gestartet, doch der vierfache Iditarod Champion konnte seinen Vorsprung halten und sogar noch ausbauen. Auf dem vorletzten Teil hatte Moore King noch 22 Minuten abgenommen. Fuer seinen Sieg erhaelt der Musher vom Denali Park 3.000 $.
50 Minuten hinter Moore kam der 22jaehrige Josh Cadzow aus Fort Yukon ins Ziel. Ken Anderson, der fuer den Yukon Quest und das Iditarod gemeldet ist, hat das Rennen, wie Normand Cassavant, vorzeitig beendet.
Die weiteren Plazierungen:
Jeff King vor Hugh Neff beim CB300
Der vierfache Iditarod Champion Jeff King war der erste Musher, der den Checkpoint Chistochina erreicht hat. Zwei Stunden spaeter kam der zweitplazierte des Yukon Quest vom Vorjahr, Hugh Neff und nochmals eine viertel Stunde danach Zack Steer in den vorletzten Checkpoint des Rennens.
Am Samstag waren 43 Musher um 10:00 Uhr (Ortszeit) in Glennallen (Alaska) an den Start gegangen. Fuenf Musher mussten bereits bis Sonntag Nacht aus dem Rennen gehen: Mark Ramstead, Erin Redington, Brennan Nordeen, Karen Ramstead und Christine Roalofs.
Alle verbliebenen Teams haben schon ihre vorgeschriebene 8-Stunden Zwangsrast absolviert und muessen nun nur noch ihre zusaetzliche 10 Stunden Rastzeit nehmen, die sie aber auf alle Checkpoints verteilen koennen. Bis zum Ziel nach Tolsona Lake sind es insgesamt noch ca. 120 Kilometer.
Video von SPKennel :
Video von SPKennel :
Weitere Videos von MushingTV: CB300 2010
Copper Basin 300 mit 38 Teilnehmern
Zum morgen startenden Copper Basin 300 sind 38 Musher gemeldet, darunter der dreimalige Champion Allen Moore, Jeff King, Sonny Lindner, Hugh Neff, Aliy Zirkle und Zack Steer. Der Titelverteidiger Lance Mackey wird nicht am CB300-Rennen teilnehmen, bei dem insgesamt 12.000 US Dollar an Preisgeldern ausgeschuettet werden. Der Start findet am Samstag (10 Uhr Ortszeit) in Glenallen (Alaska) statt und fuehrt ueber die Wolverine Lodge am Lake Louise und der Paxton Lodge wieder zurueck nach Glenallen ins Ziel am Tolsona Lake Resort.
Micah Degerlund gewinnt das Knik200
Der 17jaehrige Micah Degerlund aus Fairbanks hat zum ersten Mal das Knik200 Rennen gewonnen. 19 Musher sind am 2. Januar auf die Strecke von Knik Lake nach Skwentna gegangen. Das Preisgeld wurde dieses Jahr nicht unter den besten Zehnplazierten verteilt, sondern ging ausschliesslich an den Gewinner.
Die weitere Rangfolge:
#2 Erin Redington
#3 Ken Anderson
#4 Hugh Neff
#5 Judy Currier
#6 John Little
#7 Karin Anderson
#8 Dave Dalton
#9 Varin Holt
#10 Magus Kalterborn
Philips und Mackey gewinnen GinGin200
Schon am 28. Dezember 2009 hat Michelle Philips das ‘Frauen’ und Lance Mackey das ‘Maenner’-Rennen des GinGin200 gewonnen. Das von John Schandelmeier organisierte Hundeschlittenrennen fuehrte von der Wolverine Lodge nahe Glennallen, (Alaska) zur Maclaren River Lodge am Denali Highway und wieder zurueck.
Urspruenglich war das GinGin200 ein reines Frauen-Rennen, doch auf Grund der Nachfrage fuehrte man vor drei Jahren auch ein ‘Herren’-Wettbewerb ein.
Fuer ihren Sieg bekam die Kanadierin Michelle Philips fast 2000 US Dollar und der mehrfache Idiatarod und Yukon Quest Champion Lance Mackey ca. 1500 US Dollar an Praemie. Beide Musher sind fuer das im Maerz stattfindene Iditarod gemeldet.
Bei den Frauen belegte Abbie West den zweiten Rang, Maren Bradley wurde Dritte.
[#4 Heidi Sutter #5 Elaine Martin #6 Joselyne LeBlanc #7 Paige Drobny #8 Kelly Griffin]
Bei den Maennern konnte Brent Sass seinen Titel nicht verteidigen wurde jedoch Zweiter vor Josh Cadzow.
[#4 Braxton Peterson #5 Mike Ellis #6 Dallas Seavey #7 Mitch Seavey #8 Sam Deltour #9 Collen Kallio #10 Sonny Lindner #11 Robert Mortier #12 Dries Jacobs #13 Jason Mackey #14 Cain Carter #15 Newton Marshall #16 Jason Weitzel #17 Peter Fleck #18 Cody Strache #19 Terry Williams #20 Robert Tasso #21Brennan Norden ]



