Ryne Olson gewinnt das Copper Basin 300 2017

Januar 18, 2017 by  
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Auf dem letzten Streckenabschnitt hat Olson u.a. ihren ehemalige Arbeitgeber Allen Moore überholt und sich später den Sieg des CB300 2017 als erste Frau gesichert. 

Drei Frauen auf den ersten drei Plätzen

Zwei Tage, acht Stunden und 56 Minuten benötigte die Musherin aus Two Rivers. Sie kam am Montag in Glennallen um ca. 19 Uhr an. Auch die weiteren Plätze gingen an Frauen. Sowohl Paige Drobny als auch Michelle Phillips konnten auf den letzten Metern Allen Moore, der dann den vierten Rang belegte, einholen.  Der Ehemann von Drobny, Cody Strathe kam auf den fünften Platz und die Ehefrau von Allen Moore, Aliy Zirkle belegte den sechsten Rang.

Der Titelverteidiger Matt Hall, der wie alle vor ihm platzierten am Yukon Quest 1000 oder 300 Meilen Rennen im Februar teilnehmen wird, kam diesen mal auf den siebten Rang.

Olson, die letztes Jahr hinter Hall den zweiten Platz belegte, hat einige Jahre für den SP Kennel von Allen Moore und Aliy Zirkle gearbeitet und unter anderem auch 2012 ein Hundeteam beim Iditarod gefahren. Inzwischen besitzt sie aber ihren eigenen Kennel (Ryno Sled Dog).

Neuschnee

Alle Teams wurden durch Neuschnee während des Rennens deutlich ausgebremst.  Der Kurs war vor dem Rennen, wegen geringer Schneemengen, geändert worden.  Olson meinte jedoch, dass der Schneefall ihr geholfen hätte – sie danke Mutter Natur und ihrem Hundeteam.

Schnuelle vorzeitig aus dem Rennen gegangen

Von den 38 gestarteten Teams sind einige schon vorzeitig ausgeschieden. Auch der aus Deutschland stammende Sab Schnuelle, der eigentlich seine aktive Renn-Karriere schon beendet hatte, ging früh aus dem Wettbewerb. Auf seiner FB-Seite gab Schnuelle an, dass der Unfall vor einigen Wochen, bei dem zwei seiner Hunde getötet und mehrere verletzt wurden, doch mehr Spuren hinterlassen hätten als befürchtet. Wichtige Hunde würden ihm einfach fehlen. Kurz danach meldete sich der YQ-Champion von 2009 auch beim Iditarod ab.

 

Yukon Quest 2016 gestartet

Februar 7, 2016 by  
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Im drei Minuten Intervall von Fairbanks, Alaska aus, machten sich die 23 Hundeschlittenführer aus sieben verschiedenen Ländern, auf ihre 1.600 Kilometer lange Reise nach Whitehorse, Yukon. Als erste ist Laura Neese von der Startlinie am Morris Thompson Cultural and Visitors Center gestartet. Der Franzose Sébastien Dos Santos Borges ist ca. eine Stunde als Letzter auf die Strecke gegangen.  Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse und Zuschauer präpariert wurde.

Yukon Quest (c) YQ

Zurzeit rasten die drei Favoriten Brent Sass, Allen Moore und Hugh Neff noch in Mile 101. Alle drei Champions sind dort zuerst angekommen. Nach der Absolvierung ihrer Zwangsrast und der zusätzlichen Verrechnung der Startzeiten, machen sich die Teams dann auf den Weg zum berüchtigten Eagle Summit.

Vier Stunden nach dem Start des 1000 Meilen Rennen sind die 23 Teinehmer des Yukon Quest 300 auf den Trail gegangen. In Führung liegt dort nun Ryne Olson.

Unsichtbare Leistungen
Für viele Teilnehmer ist es schon eine Leistung überhaupt an der Startlinie des Langstreckenrennen Yukon Quest zu stehen. Viele Monate der Vorbereitung, mit der Ausbildung der Hunde, Trainingsfahrten, Absolvierung von Qualifikationsrennen, Hundepflege oder Neuordnung des eigenen Lebens liegen nun hinter ihnen. Der Aufwand beim Start des Yukon Quest auf den Kuven eines Hundeschlitten zu stehen ist enorm und für die Zuschauer kaum sichtbar.

Hindernisse und Gefahren
Von den 23 Teilnehmern werden obligatorisch ein Drittel nicht das Ziel erreichen. Der Yukon Quest ist eines der schwersten Schlittenhunderennen der Welt. Die Natur stellt sich mit seinen Hindernissen in die Quere: Rosebud Summit, Eagle Summit, American Summit, King und Solomns Dome sind die Anstiege, die es zu bewältigen gilt, die Fahrt von Angel Creek auf dem Chena River kann sehr glatt und eisig sein und die 73 Meilen Fahrt auf dem Birch Creek kann eine der kältesten des ganzen Rennen sein. Andere Gefahren, wie angreifende Elche auf der Strecke sind auch keine Seltenheit.

Alle diese Hindernisse und Gefahren liegen jetzt vor den Teams, dazu kommt noch die ungewisse Wetterlage, die eventuell noch während des Rennen Streckenänderungen notwendig machen könnte.

Copper Basin 300 2015 gestart

Januar 11, 2015 by  
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Benjamin Harper aus Wasilla, hat das Feld aus 49 Mushern angeführt und ist als erster vom Checkpoint Chistochina wieder aufgebrochen, gefolgt von Wade Marrs. Zuvor war Ryne Olson als erste in den Checkpoint eingefahren. Trotzdem ist der zweifache Yukon Quest Champion und mehrfache CB300 Sieger Allen Moore die bisher schnellste Zeit auf dem ersten Streckenabschnitt gefahren und belegte den fünften Rang nach Melissa Owens.
Inzwischen ist Nicolas Petit vor Wade Marrs, Paige Drobny und Benjamin Harper im zweiten Checkpoint angekommen.

Das Rennen war am Samstag Morgen (Ortszeit) in Glennallen (Alaska) mit 49 Teilnehmern gestartet. Das Copper Basin 300 ist für den Yukon Quest und das Iditarod ein wichtiges Qualifikationsrennen. Im Gegensatz zu den beiden Langstreckenrennen findet das Copper Basin 300 Rennen in einer Zeit in Alaska statt, wenn das Tageslicht noch weniger als sechs Stunden scheint. Damit findet der größte Teil des Rennens in der Dunkelheit statt. Auch die Temperaturen sind meist noch kälter, als das im März stattfindende Iditarod. Auch gibt es nur zwei Rasthäuser entlang der 300 Meilen Strecke die geöffnet haben. Damit müssen viele Teilnehmer unter dem freien Himmel campieren und rasten.