Y u k o n   Q u e s t ™ - 2 0 0 2 - N e w s


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Das Yukon Quest™ Rennen startet im Februar 2002.

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Yukon Quest 2002 News
Von Peter Kamper und Ragnar Rademacher
© Copyright Peter Kamper und Ragnar Rademacher

Yukon Quest 2002 Nachrichten:

Samstag, Oktober 19, 2002:
Yukon Quest 2003: Ein Blick auf die Musher   Von peter kamper @ 00:37 Uhr

Als sich vor einigen Tagen auch Hans Gatt,der in 2002 mit einem gewaltigen Endspurt das Rennen nach Dawson
gewann,anmeldete,wurde klar,dass es in 2003 an Konkurrenten um den Sieg nicht mangeln wird.
Auf die eine oder andere Weise werden die Musher oder deren Hunde,die im letzten Rennen die Plaetze 1-6 belegt
haben,wahrscheinlich alle wieder dabei sein,wenn man sich das Rennergebnis aufmerksam anschaut:
1.Platz 2002: Hans Gatt
Der gebuertige Oesterreicher und Extremsportler gewann in 2002 indem er in kurzer Entfernung hinter den
vorderen Mushern folgte,und dann einen starken Endspurt einlegte.Er benutzt Skistoecke waehrend er auf dem
Schlitten steht um seinem Team auf langen,flachen Strecken mehr Geschwindigkeit zu geben.
2.Platz 2002: Peter Butteri
Er ist Veterane des Rennens und wurde auch diesmal nur knapp geschlagen.Fast immer hat er unter den ersten
Mushern das Ziel erreicht.
3.Platz 2002: Thomas Tetz
Er nimmt dieses Jahr wahrscheinlich nicht an der Quest teil,obwohl natuerlich noch viel Zeit besteht sich
anzumelden.
Allerdings hat sich Susanne Aichele angemeldet.Die gebuertige Deutsche wird mit einige von Tetz' erfahrenen
Hunden am Start antreten und sollte nicht unterschaetzt werden.Als Aily Zirkle in 2000 am Rennen teilnahm,hatte
auch sie ein erfahrenes Team und wenige Musher nahmen sie ernst.Aily gewann.
4.Platz 2002: David Monson
David Monson ist einer der erfahrensten Langstreckenmusher Alaskas und wurde in 2002 als einer der Favoriten
gesehen.Er wird dieses Jahr nicht fahren.
Geruechten in Musherkreisen,die allerdings natuerlich nicht wahr sein muessen,besagen allerdings,dass sich Susan
Butcher zwar noch nicht fuer das Rennen angemeldet hat,aber im Augenblick dafuer trainiert.
Beide benutzen die selben Hunde,und die einstmalige Iditarod-Gewinnerin wuerde sicherlich ebenfalls teilweise mit
erfahrenen Hunden des letztjaehrigen Yukon Quest von David Monson antreten.
5.Platz 2002:William Kleedehn
"Iron Will",wie der gebuertige deutsche Musher oft genannt wird tritt innerhalb von drei Jahren sein drittes Rennen
an.
In 2001 wurde er dritter in einem knappen Rennen zwischen Lesh,Osmar und ihm.In 2002 wurde er wie erwaehnt
fuenfter.Wenn er das Rennen nicht fuehrt,wird er demjenigem,der sich einen Vorsprung verschaffen will mit
seinem Kampfeswillen und seinem starken Team in 2003 sicherlich das Leben schwer machen.
6.Platz 2002: Bill Steyer
Bill ist ein Musher/Marathonlaeufer aus Fairbanks,Alaska.Jedes Jahr hat er bisher im Rennen staerker
abgeschnitten,als im Jahr davor und arbeitet seit drei Jahren an einem Team von guten erfahrenen Questhunden.
Es ist ohne weiteres moeglich,dass er den oben erwaehnten Mushern mit seinem Team grosse Schwierigkeiten
bereiten kann.

.....und dann sind da natuerlich noch Frank Turner,John Schandelmeier und Doug Swingley.
Frank ist der einzige Musher,der alle bisher gefahrenen Rennen des Quest mitgemacht hat UND gleichzeitig auch
noch die Rekordzeit fuer das Rennen haelt.Letztes Jahr entschied er sich unter ungluecklichen Umstaenden und mit
einigen Schulterzerrungen seiner besten Hunde,das Rennen in 101 Mile aufzugeben.Der erfahrene,ruhige und
selbstsichere Musher zuechtet seit 20 Jahren Hunde fuer die Yukon Quest und wird in seinem 20. Quest sicherlich
mit einem Team antreten,das einen Sieg nicht ausschliesst.
Doug Swingley hat den Questtrail noch nie befahren.Allerdings hat er den Iditarod schon vier Mal gewonnen,was
ein Erfolg ist,der sicherlich nicht ohne Hartnaeckigkeit und gute Hunde zustande zu bringen ist.Letztes Jahr wartete
man auf seinen 5.Sieg bei diesem Rennen von Anchorage nach Nome vergebens.Unvermutet blieb Herr Swingley
im Feld zurueck und erklaerte spaeter,dass er sich eigendlich nur verabschieden wollte und erstaunt war,wie schoen
es eigendlich ist dieses Rennen zu fahren,wenn man sich ein bischen Zeit nimmt.....
Acht Monate spaeter verkuendete er seine Teilnahme beim Quest.
Das interessante an der Sache ist,dass der Musher nun bereits verkuendet hat in 2004 beide Rennen,den Iditarod
und das Quest mit der Absicht fahren zu wollen beide Rennen im selben Jahr zu gewinnen.
Man kann also nur vermuten,dass er sich den Questtrail im kommenden Rennen erst Mal einpraegen will.Mit
Sicherheit wird er allerdings von allen anderen Teilnehmern aufmerksam beobachtet werden.
John Schandelmeier,der das Quest schon zweimal gewonnen hat ist auch wieder dabei.
Der stille,schlacksige Trapper macht nie ein grosses Aufheben um das Rennen.Seine Trailkenntnis,seine
erfahrenen Hunde und seine langjaehrigen Buscherfahrungen werden ihn allerdings sicherlich ebenfalls im
Vorfeld auftauchen lassen.
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Schon jetzt wird klar,dass die 20.Jaehrung des Yukon Quest ein spannendes Rennen verspricht....



Samstag, August 24, 2002:
Doug Swingley meldet sich für das Yukon Quest 2003 an   Von ragnar rademacher @ 21:59 Uhr

Der viermalige Iditarod-Gewinner Doug Swingley hat sich als zwanzigster Musher für das Yukon Quest 2003 angemeldet.
Nachdem Swingley letztes Jahr seine 'Abschiedstour' vom Iditarod nahm und 'nur' den 40. Platz belegte, stellt man sich jetzt natürlich die Frage, ob er das Yukon Quest fährt um zu gewinnen?
Er selber sagt, dass er seine stärksten 14 Hunde mitnehmen und sein bestes geben werde, fügt aber hinzu;
'kann man mir glauben was ich sage?' in Anspielung auf seine Außerungen letztes Jahr beim Iditarod, als er erst nach einigen Renn-Tagen und im hinteren Feld plaziert zugab, nur mitzufahren um sich zu 'verabschieden'.
Rick Mackey der beide Langstreckenrennen schon gewonnen hat, traut Swingley zu, ein sehr schnelles Rennen zu fahren, 'vielleicht will er auch einen neuen Rekord aufstellen', auf der anderen Seite wäre es sein erstes Rennen und Swingley müsse erst den Trail kennen lernen.
Doug Swingley meint, dass er soviel Informationen wie möglich über das Yukon Quest und den Trail benötigt und deshalb auch mit den Quest-Veteranen wie Tim Osmar, Bruce Lee und Rick Mackey sprechen möchte.

Mackey. der nächstes Jahr nicht am Yukon Quest teilnehmen wird, sagt, dass es doch erhebliche Unterschiede zwischen dem Yukon Quest und dem Iditarod gibt;
obwohl das Quest 100 Meilen kürzer ist, braucht man länger um es zu bewältigen, der Yukon(Fluss) wäre sehr hart zu fahren, die Höhenunterschiede seien größer, das Wetter könne sehr kalt werden, die Schlitten seien größer und die Ladung und Ausrüstung seien wesentlich umfangreicher, da die Abstände zwischen den Checkpoints viel weiter sind.
Gerade die sehr kalten Temperaturen bis zu -40 F ließen die Leute in den restlichen USA-Staaten glauben, die Quest-Teilnehmer wären verrückt.
'Vielleicht sind wir es' meint Mackey, 'aber wir und die Hunde haben gelernt mit den extremen Klimabedingungen zu Recht zu kommen'. Gerade für Hunde, die von 'anderen Staaten' kommen, könne es schwierig werden sich zu aklimatisieren.

Swingley und Mackey meinen beide, dass durch die Teilnahme des viermaligen Iditarod-Gewinners, sich das(Medien-)Interesse am Yukon Quest erhöhen wird und vielleicht werden auch Musher, die nicht aus Alaska oder Kanada stammen, auf das Quest aufmerksam.

Nach der Einschreibung hätte sich schon ein Reporter aus Anchorage bei Swingley gemeldet, 'normalerweise hätten die wenig Interesse am Quest'...



Donnerstag, Juli 04, 2002:
Die ersten Musher fuer 2003/Weitere Nachrichten:   Von peter kamper @ 02:49 Uhr

Erste Musher:
Alden West,der sich als erster fuer das 20.Rennen der Yukon Quest anmeldete,schlief in seinem auf einen Truck geschnallen Schlitten vor der Tuer des Yukon Quest Bueros in Fairbanks um definitiv der erste zu sein.
Punkt 8 Uhr morgens legte er dann auch seine Anmeldung mit der Gebuehr von 1250 $ auf den Tisch.
"Das naechste Mal wenn ich im Schlitten schlafe werden es wahrscheinlich -30 C sein",meinte der 51 jaehrige Musher schmunzelnd.
Alden West wurde 2002 Vizemeister der Yukon Quest 250 und unterlag damit dem Sieger,Herrn Butcher um zwei Minuten.
Mehrere andere Musher meldeten sich am ersten Tag an.
Unter anderem auch Silvia Furtwaengler.Die deutsche Musherin,die sich in 2001 mit einem guten Rennen bis nach Dawson qualifizierte,dann aber wegen einer Krankheit ihrer Hunde aufgeben musste,will es noch einmal wissen:
"Ich habe ein gutes Gefuehl dieses Jahr und werde im Gegensatz zu 2001 mit meinem eigenen Team fahren das ich aus Deutschland einfliege.Wir haben gutes Bergtraining hinter uns,was fuer die Quest wichtig ist."
William Kleedehn,der auch als "Iron Will" bekannt ist und in den letzten zwei Jahren mit seinem Team erstaunliche Leistungen vollbrachte wird ebenfalls dabei sein.Er meldete sich in Whitehorse an.
Geruechten in Alaska nach wird auch Susan Butcher,die mehrere Male den Iditarod gewonnen hat an der Quest teilnehmen,hat sich allerdings noch nicht angemeldet.
Am 10.Juli wird eine Lotterie stattfinden,in der die ersten angemeldeten Musher Hundefutter oder Geldpreise bis zur Hoehe ihrer Teilnahmegebuehr gewinnen koennen.
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Weitere Nachrichten:

Strassenschliessung:
Die alaskanische Strassenbehoerde hat beschlossen auf Grund von Geldmangel den Steese Highway ab dem 1.Oktober zu schliessen.Dies wird die Doerfer Circle City und Central,beides Checkpoints der Yukon Quest von der Aussenwelt abschneiden.Erst am 15.April soll die Strasse wieder geoeffnet werden.Aus lagertechnischen Gruenden wird in den Doerfern nicht genuegend Dieseloel fuer Heizung und Stromversorgung vorhanden sein um den Winter zu ueberstehen.Wer sich auf englisch ueber diese Lage informieren will,kann die Webseite 'www.open-the-steese.org' besuchen.Mit der Schliessung der Strasse werden 180.000 $ eingespart.
Proteste gegen die Schliessung sind im Gange.
"Dogdrop 101",der an Meile 101 der Schotterstrasse liegt die sich "Steese Highway" nennt,wird damit ebenfalls 100 km von jeglicher befahrbaren Strasse liegen.Freiwillige haben die Planung begonnen um Stroh fuer Hunde,Heizoel,Holz,Propan und Lebensmittel im Herbst zu deponieren um waehrend des Rennens mit Motorschlitten die abgelegenen Checkpoints zu erreichen.

Yukon Quest 500:
Die Yukon Quest 500,die von dem Vorstand der Yukon Quest erwogen wurde ist im Augenblick erst einmal abgelegt worden.Organisatorische Probleme und andere Bedenken zwangen das "Regel Kommittee" zu diesem Entschluss.
"Zu diesem Zeitpunkt wird uns ein neues Rennen unnoetig von der 20.Jaehrung der Yukon Quest ablenken und dies wollen wir nicht riskieren."




Mittwoch, Mai 08, 2002:
Neues von der Yukon Quest:   Von peter kamper @ 08:58 Uhr

Freeman's Protest zurueckgewiesen:
Joran Freeman's Protest wurde von einem Kommittee der Yukon Quest zurueckgewiesen.Nach Interviews und der Untersuchung von Filmmaterial in Braeburn,das von "National Geographic" und anderen Filmteams geliefert wurde,sieht das Kommittee keinen Grund die Entscheidung des Rennrichters rueckgaengig zu machen.Die Gesundheit der Hunde sei vorrangig,und die Entscheidung der anwesenden Rennrichter entgueltig.Entscheidungen wie im Falle Freeman seien zu Gunsten der Gesundheit der Hunde und nicht des Mushers im Rennen zu machen.
Eindeutig hat die "Quest" damit nicht nur die Rennrichter unterstuetzt sondern auch den Mushern ein eindeutiges Signal gegeben.

Die Gatt-Regel:
Das Regelkommittee der Yukon Quest hat nach Interviews mit Mushern der 2002 Yukon Quest Bedenken ueber Skistoecke und deren Benutzung auf dem Trail.
"Hunde eines ueberhohlenden Teams werden leicht von einem Mann verschreckt,der auf seinem Schlitten steht und mit langen Skistoecken arbeitet.Damit wird das Ueberhohlen in unfairer Weise erschwert.
Die neue Regel fuer 2003 lautet:
"Keine Skistoecke duerfen im Umkreis von 100 Yards (92 Metern) eines anderen Teams benutzt werden."
Der totale Bann von Skistoecken wurde abgewiesen.Zwar sagten einige Musher,dass die Stoecke perfekte Loecher machen um die Beine der Hunde nachfolgender Teams zu verstauchen,aber das Regelkommittee liess dies nicht gelten:"Elche laufen auch oft und gerne auf dem Yukon Quest Trail,und diese machen viel tiefere Loecher..."

Eine neue Yukon Quest ????
Die Yukon Quest 250,deren Trail der eigendlichen Strecke der Yukon Quest fuer 250 Meilen jedes Jahr folgt wird nun seit drei Jahren veranstaltet.Wenn die Yukon Quest in Fairbanks beginnt,folgt dieses Rennen bis nach Circle City,wenn es in Whitehorse beginnt folgt es bis nach Pelly Crossing.
Junge oder weniger erfahrene Musher koennen hier auf der Strecke eines der beruehmtesten Schlittenhunde der Welt nicht nur die selben gut organisierten Checkpoints anfahren und auf die Versorgung durch hervorragende Tieraerzte rechnen,sondern auch zumindest am Anfang den Profis wie Rick Mackey,Tim Osmar,Frank Turner,Hans Gatt,William Kleedehn und anderen ein paar Handgriffe abgucken.
Waehrend die "Yukon Quest 250" weiter bestehen bleiben wird und jedes Jahr bekannter wird,sind innerhalb der Quest nun Diskussionen im Gange,die "Yukon Quest 500" ins Leben zu rufen,die entweder von Fairbanks,Alaska oder Whitehorse,Yukon Territory im jeweiligen Jahr bis nach Dawson City fuehren soll.
Allerdings ist bisher weder ein Namen fuer das ca. 750 km-Rennen benannt worden,noch ist entschieden ob die Yukon Quest ein solches Rennen organisieren will.

Junior Yukon Quest:
Die 190 km lange Junior Yukon Quest,die jedes Jahr in Fairbanks fuer Musher unter 18 Jahren veranstaltet wird wurde dieses Jahr zum zweiten Male von der 15jaehrigen Ellie Klaus aus Chitina,Alaska gewonnen.Zweite wurde die ebenfalls 15jaehrige Elisabeth Habermann aus Willow,Alaska,waehrend der15-jaehrige Adam Beebee aus Delta Junction,Alaska der einzige maennliche Musher unter den ersten 5 Plaetzen als dritter war.
Auf dem vierten Platz traf die 14jaehrige Kiara Adams mit ihren 10 Hunden im Ziel ein,die in Whitehorse,Yukon Territory lebt.Sie brach mit ihren Hunden durch das Eis auf dem Chena River,zog ihre Leithunde aus dem Wasser und beendete das Rennen nass und ohne Hilfe bei -30 C ohne zu zoegern.
Ihr wurde der begehrte "Sportsmanship-Award" zugeteilt.
Es waren Aily Zirkle (Gewinner der Yukon Quest) und Susan Butcher (Gewinner des Iditarod),die den alaskanischen Witz praegten,der besagt:
ALASKA: Wo Maenner noch Maenner sind und Frauen den Iditarod und die Yukon Quest gewinnen.....
Von Kiara,Ellie und Elisabeth werden wir in den kommenden Jahren sicherlich mehr hoehren...

20-jaehriges Bestehen der Yukon Quest:
Der zwanzigste Start des haertesten Rennen der Welt wird am 9.Februar 2003 in Whitehorse erfolgen.
Interessierte Musher koennen sich fuer dieses Rennen ab Anfang Juli anmelden.Bis jetzt haben unseren Informationen nach zumindest Silvia Furtwaengler fuer die Yukon Quest und Peter Cohrs fuer die Yukon Quest 250 aus Deutschland unverbindlich zugesagt.



Dienstag, Maerz 19, 2002:
Joran Freeman protestiert   Von peter kamper @ 23:44 Uhr

Nicht immer haben die offiziellen Leiter der Yukon Quest Recht,oder ?
Dies ist die Frage,die Joran Freeman an die Yukon Quest nun stellt was heftige Diskussionen unter
alaskanischen Mushern erzeugt hat.Der Musher verlangt eine offizielle Entschuldigung der Yukon Quest und sein Renngeld (1000 $) zurueck.
Als Freeman Braeburn verliess,hatten nach Augenzeugenberichten die Tieraerzte sein Team als "muede" aber gesund emfunden.
Eintragungen in Joran's Akte liessen verlauten,dass "Pfoten gut verheilt" und "Hunde am Gewicht
zunehmen" sind.
Augenzeugenberichten nach schaffte es der Musher aus Two Rivers,Alaska allerdings noch nicht
einmal aus dem Checkpoint bevor seine Hunde den Dienst verweigerten,und dort trennen sich die
ersten Geister der "pro" und "con"-Freeman musher.
Der Musher Freeman behauptet,dass der Trail mit Reportern und Kameraleuten verbarrikadiert war
und dass seine Hunde,die er als "Dorfhunde" und "scheu" beschreibt,vor dem Trubel versagt haben.
Als er sein Team zurueck in den Checkpoint zog um sich neu zu organisieren,wurde er vom dort
wartenden "Offiziellen" der Quest allerdings gebeten,aufzugeben.Dem folgte die Drohung,dass
Freeman disqualifiziert werden wuerde,falls er dies nicht tuen wuerde.
Freeman bot daraufhin an,seine Hunde "so lange wie noetig" zu rasten,was ihm allerdings
verweigert wurde.
Zumindest ein Tierarzt versuchten ohne Erfolg diese Entscheidung aufzuheben.
Die Frage wird nun als offizielle Beschwerde an das "Yukon Quest Regel-Komitee"
weitergegeben,das allerdings auf die Rueckkehr von Bruce Lee,dem Gewinner der 1998 Yukon
Quest vom Iditarod wartet.Bruce Lee ist Mitglied des Komitees,dem auch der langjaehrige,erfahrene Racemanager Leo Olesen angehoehrt.
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Die Frage,die die meisten Musher beschaeftigt,ist,wieso ein Racejudge der Yukon Quest ein Team
wegen Erschoepfung gegen den Willen und die Meinung der Tieraerzte aus dem Rennen nehmen
kann,und ob einem Team erlaubt werden solle "so lange wie noetig im Sinne der Gesunheit des
Teams" zu rasten.
Joran Freeman lag an dritter Stelle und hatte zwei Tage Vorsprung vor dem letzten Teilnehmers im
Rennen.Die Strecke bis zum Ziel die ihm verweigert wurde,betrug 120 km.
Den Regeln nach koennte Joran Freeman weit mehr Geld erhalten als seine Startgebuehr,falls die Yukon Quest ihm Recht gibt.Den Regeln nach koennte er das Siegergeld fuer die Plazierung erhalten,die er haette erreichen koennen,....12.000 $.Allerdings fordert der Musher dies nicht.In einem offiziellen Brief sagte er:"Es geht mir hier um das Rennen und seine Integriaet,und nicht um mich."
Eine offizielle Antwort des "Regel-Komitees" ist innerhalb der naechsten 14 Tage zu erwarten.




Freitag, Februar 22, 2002:
David Monson - William Kleedehn : Geschichten vom Trail   Von peter kamper @ 09:00 Uhr

Als Thomas Tetz,der vor Dawson lange Zeit mit Kleedehn auf dem Trail gemusht
hatte,den Yukoner zurueckliess,fand Kleedehn nach Dawson einen neuen
Gefaehrten:David Monson.
Die beiden Musher fanden sich fruehzeitig in einem Rennen,von dem sie wussten,dass
einer den anderen eventuell schlagen wuerde.
Trotzdem campten sie zeitweise zusammen,rissen Witze und,wie es Gang und Gebe
ist,versuchtem dem anderen klar zu machen,dass sie eigendlich garkeine Interesse am
Rennen haetten,geschweige denn einen so netten Menschen wie ihren Gegner,in diesem
Falle Monson oder Kleedehn,zu schlagen.
Es ist ein Spiel mit viel Tradition,dass sich auch Hans Gatt zu Eigen machte,als er in
Carmacks vor der gesamten nordamerikanischen Presse zugab,dass er keine Chance
mehr sah,Butteri zu schlagen.
Viele Tricks,gutmuetige Luegen und rein hinterhaeltige Taktiken auf dem Trail bleiben
den Zuschauern und Fans im Rennen meist verborgen.Alle Musher allerdings
wissen,dass Luegen und Taktiken nichts sind,was man nach dem Rennen uebel
nimmt,sondern ein Teil des Rennens,das Tradition hat.
Ein Reporter aus den Yukon Territories erhielt einen Geschmack dieser Tradition,als
ein humorvollen David Monson vor einigen Tagen in Pelly Crossing ankam und sofort
nach seinem "guten Freund William" fragte,mit dem er doch haette so gerne campen wollen....
Spaeter erzaehlte David Monson folgendes:
"Ich sitze also in Scroogie Creek (eine kleine Trailhuette),und die Leute dort wollen mir
ein Steak braten,als ploetzlich Will (William Kleedehn) hereinkommt.Wir reden
miteinander,und ich gebe vor ihm zu,dass es natuerlich Zeitverschwendung ist,hier auf
ein Steak zu warten,aber Essen muss ja auch sein.
Erst im nachhinein sehe ich jetzt,dass bei Will ploetzlich ein Licht aufging.Dann sagte
er:" Essen muss sein,da hast du Recht.Ich will auch essen.Allerdings solltest du nach
Stepping Stone fahren (eine andere kleine Trailhuette),da ist das Essen noch viel besser."
Er mahlte mir alles moegliche aus,was es dort gab und sagte dann:"Naja,ich mache mich
jetzt auf den Weg nach Stepping Stone,denn ich habe Hunger.Mach's mal gut....."
Naja,ich ueberlegte und fuhr dann also wirklich ohne Steak weiter nach Stepping Stone
wo das Essen so toll sein sollte.
Auf halbem Weg finde ich Will neben dem Trail im Schlafsack am schlafen.
Kurz und gut,das Essen in Stepping Stone war so toll,dass ich mich erst mal schlafen
legen musste.Als ich aufwachte,erfuhr ich,dass Will kurz vorbei gekommen war,einen
Kaffee getrunken hatte um zu sehen wie gut ich schlief und 3 Stunden Vorsprung
hatte,bevor ich aufwachte.In Stepping Stone hatte er keinen Bissen gegessen.Die ganze
Sache war nur ein Trick gewesen....."
Monson beendete sein Interview lachend,indem er sagte,dass er demnaechst ein bischen
besser aufpassen wird.
David Monson errang mit etwas ueber einer Stunde Vorsprung trotz des guten Essens in
Stepping Stone den 4.Platz vor William Kleedehn.





* A R C H I V *


Butteri's Trail:Freeman und Gatt kuerzen weiterhin Rast
Die letzten 300 km : Wer kann Butteri schlagen ?
Drei weitere Musher mussten aufgeben
Noch sechs Musher mit Chancen auf den Sieg
Freeman's Hast kostet ihn 30 Minuten
King Solomon's Dome - Das Rennen beginnt !
36 Stunden Rast in Dawson
Butteri gewinnt den Spurt nach Dawson
Monson ueberhohlt Butteri
Butteri mit Leithundproblemen
Tetz,Kleedehn,Butteri : Um's Gold in Dawson City
Yukon River: Die Jagd auf Butteri
Peter Cohrs aus Hamburg belegt den 7.Platz in der 'Yukon Quest 250'
Der lange Trail nach Eagle
Sieger des Yukon Quest 250 stehen fest
Erste Musher in Circle City - Erster Hund gestorben
Frank Turner hat aufgegeben!
Erste Musherin aufgegeben.
Yukon Quest 2002 ist gestartet
Musher Banquet 2002
Dokumentation ueber das Quest
Yukon Quest 250 mit 15 Teilnehmern
Yukon Quest - Akten: 11 Tieraerzte und 42 Teams
Junior Yukon Quest gestartet
Yukon Quest transportiert ueber 1250 Saecke fuer Ausruestung und Futter
David Monson will es nochmal wissen
Trails in schlechtem Zustand
Yukon Quest 2002 Musher erfolgreich
Silvia Furtwaengler kehrt nach Deutschland zurueck !
Vorberichte vom Yukon Quest 2002



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