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Hier finden Sie die aktuellsten Informationen zum härtesten Hundeschlittenrennen der Welt:
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Das Yukon Quest™ Rennen startet im Februar 2002.

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Yukon Quest 2002 News
Von Peter Kamper und Ragnar Rademacher
© Copyright Peter Kamper und Ragnar Rademacher

Yukon Quest 2002 Nachrichten:

* A R C H I V :

Freitag, Februar 22, 2002:
David Monson - William Kleedehn : Geschichten vom Trail   Von peter kamper @ 09:00 Uhr

Als Thomas Tetz,der vor Dawson lange Zeit mit Kleedehn auf dem Trail gemusht
hatte,den Yukoner zurueckliess,fand Kleedehn nach Dawson einen neuen
Gefaehrten:David Monson.
Die beiden Musher fanden sich fruehzeitig in einem Rennen,von dem sie wussten,dass
einer den anderen eventuell schlagen wuerde.
Trotzdem campten sie zeitweise zusammen,rissen Witze und,wie es Gang und Gebe
ist,versuchtem dem anderen klar zu machen,dass sie eigendlich garkeine Interesse am
Rennen haetten,geschweige denn einen so netten Menschen wie ihren Gegner,in diesem
Falle Monson oder Kleedehn,zu schlagen.
Es ist ein Spiel mit viel Tradition,dass sich auch Hans Gatt zu Eigen machte,als er in
Carmacks vor der gesamten nordamerikanischen Presse zugab,dass er keine Chance
mehr sah,Butteri zu schlagen.
Viele Tricks,gutmuetige Luegen und rein hinterhaeltige Taktiken auf dem Trail bleiben
den Zuschauern und Fans im Rennen meist verborgen.Alle Musher allerdings
wissen,dass Luegen und Taktiken nichts sind,was man nach dem Rennen uebel
nimmt,sondern ein Teil des Rennens,das Tradition hat.
Ein Reporter aus den Yukon Territories erhielt einen Geschmack dieser Tradition,als
ein humorvollen David Monson vor einigen Tagen in Pelly Crossing ankam und sofort
nach seinem "guten Freund William" fragte,mit dem er doch haette so gerne campen wollen....
Spaeter erzaehlte David Monson folgendes:
"Ich sitze also in Scroogie Creek (eine kleine Trailhuette),und die Leute dort wollen mir
ein Steak braten,als ploetzlich Will (William Kleedehn) hereinkommt.Wir reden
miteinander,und ich gebe vor ihm zu,dass es natuerlich Zeitverschwendung ist,hier auf
ein Steak zu warten,aber Essen muss ja auch sein.
Erst im nachhinein sehe ich jetzt,dass bei Will ploetzlich ein Licht aufging.Dann sagte
er:" Essen muss sein,da hast du Recht.Ich will auch essen.Allerdings solltest du nach
Stepping Stone fahren (eine andere kleine Trailhuette),da ist das Essen noch viel besser."
Er mahlte mir alles moegliche aus,was es dort gab und sagte dann:"Naja,ich mache mich
jetzt auf den Weg nach Stepping Stone,denn ich habe Hunger.Mach's mal gut....."
Naja,ich ueberlegte und fuhr dann also wirklich ohne Steak weiter nach Stepping Stone
wo das Essen so toll sein sollte.
Auf halbem Weg finde ich Will neben dem Trail im Schlafsack am schlafen.
Kurz und gut,das Essen in Stepping Stone war so toll,dass ich mich erst mal schlafen
legen musste.Als ich aufwachte,erfuhr ich,dass Will kurz vorbei gekommen war,einen
Kaffee getrunken hatte um zu sehen wie gut ich schlief und 3 Stunden Vorsprung
hatte,bevor ich aufwachte.In Stepping Stone hatte er keinen Bissen gegessen.Die ganze
Sache war nur ein Trick gewesen....."
Monson beendete sein Interview lachend,indem er sagte,dass er demnaechst ein bischen
besser aufpassen wird.
David Monson errang mit etwas ueber einer Stunde Vorsprung trotz des guten Essens in
Stepping Stone den 4.Platz vor William Kleedehn.



Donnerstag, Februar 21, 2002:
Freeman gibt auf   Von ragnar rademacher @ 19:36 Uhr

Joran Freeman, Quest- und Iditarodveteran, hat nach langem Aufenthalt in Braeburn nun doch sich entschlossen aufzugeben.
Er hatte sich, auf dem dritten Platz liegend, gestern um ca. 11 Uhr auf den Weg nach Whitehorse gemacht, kehrte aber nach zehn Minuten wieder zurueck.
Er hatte Probleme mit seinem Team; als einer seiner Hunde nicht mehr laufen wollte, tauschte er ihn in eine anderen Position, nun wollte aber der Hund daneben nicht mehr rennen...
Rennleiter haetten sich Sorgen um den Zustand von Freemans Hunden gemacht und ihn aufgefordert aufzugeben oder disqualifiziert zu werden. Freeman bot an so lange in Braeburn zu bleiben, bis seine Hunde wieder zu Kraeften gekommen waeren, aber die Offiziellen waeren dagegen gewesen und haetten ihm ein Ultimatum gestellt.
Der viertplazierte und 'Rookie of the year' vom Vorjahr, wollte dieses Jahr gewinnen um damit auch zu zeigen, dass Musher mit einem kleinen Kennel auch konkurrenzfaehig seien. Er sagte selber, dass sein Team die Moeglichkeit gehabt haette zu gewinnen und er haette dieses versuchen wollen und waere auch Risiken eingegangen.
Freeman hatte schon frueh die Erholungszeiten seines Teams gekuerzt, so ist er die lange Strecke von Circle nach Eagle mit nur einem Zwischenstopp gefahren, normalerweise werden bis zu drei Stopps von den Mushern eingelegt. Auch auf dem Weg von Dawson nach Pelly hat er die Pausen sehr kurz gehalten um Butteri einzuholen.
Hans Gatt der Gewinner des diesjaehrigen Quest sagte, das man ihn etwas stoppen wollte andere Veteranen haetten es voraus gesehen, dass er sein Team verausgabt aber er hat wohl alles auf eine Karte gesetzt.
Freeman sagte noch, dass er das Yukon Quest wahrscheinlich nicht mehr fahren wird, 'vielleicht wird die Zeit aber meine Entscheidung aendern'.

Als dritter ist der deutschstaemmige Kanadier Thomas Tetz um 23.45 Uhr ueber die Zielline in Whitehorse gefahren. Platz vier belegt der Veteran David Monson. fuenfter wurde William Kleedehn.
Da die Nationalitaeten immer verschieden angegeben werden, kann man einmal sagen, dass drei Kanadier( die die auch die ersten drei Plaetze beim Copper Basin 2002 gewonnen haben) unter den ersten fuenf sind oder das zum ersten Mal ein Europaer das Yukon Quest International Sled Dog Race gewonnen hat (Hans Gatt -der auch das diesjaehrige Iditarod bestreiten wird).

Kommentar (201)



Butteri: Fehler oder fehlgeschlagene Strategie ?   Von peter kamper @ 04:47 Uhr

Peter Butteri,der Tetz und Kleedehn auf dem Weg nach Dawson ueberholte,als er Probleme
mit seinen Leithunden ueberwand,war bis nach Braeburn der Favorit.Was den alaskanischen Musher
am Ende des Rennens allerdings vom Sieg abhielt,
werden wir erst in den naechsten Tagen ueber Interviews erfahren.
Hans Gatt schlug Peter Butteri auf dem Eis des Yukon Rivers ueber die letzten 170 km mit
einem gewaltigem Entspurt.Es kann kaum Rast gewesen sein,was ihn dazu befaehigte,denn
seit Dawson schnitt er Rastzeiten weiter zurueck als selbst Butteri vermutete.Geruechte
ueber seine Faehigkeiten als Langlaeufer allerdings kursierten schon,bevor das Rennen in
Fairbanks begann.
Da der Sieger nun fest steht sollte vielleicht auch die Nationalitaet von Hans Gatt kurz
angesprochen werden.Der Oesterreicher lebt seit langer Zeit in Atlin,British Columbia und
wird im Allgemeinen als Kanadier angesehen.Allerdings gibt er offiziell in den
Dokumenten,die er an die Yukon Quest ueberwiesen hat seine Nationalitaet als
"Oesterreicher" an.
================
Der deutsche Thomas Tetz,der in einem Rennen um den dritten Platz mit Joran Freeman lag
scheint sich nun seiner Position gewiss zu sein.Waehrend Tetz mit einem Vorsprung von
ueber drei Stunden vor David Monson und William Kleedehn den Checkpoint Braeburn
verliess,rastet Joran Freeman dort immer noch nach 20 Stunden.Obwohl offizielle Informationen nicht zu
erhalten sind,laesst sich vermuten,dass er und sein Team schlussendlich den Preis fuer seine
kurzen Rastzeiten zahlen mussten.
=================
William Kleedehn und David Monson allerdings werden sich ein einen harten Kampf um
den 4. und 5. Platz liefern.Beide verliessen Braeburn innerhalb von 10 Minuten um die 170
Kilometer bis zur Ziellinie in Whitehorse anzutreten.



Hans Gatt gewinnt die Yukon Quest 2002   Von peter kamper @ 02:55 Uhr

Mit ungefaehr 30 Minuten Vorsprung fuhr soeben der Oesterreicher Hans Gatt in Whitehorse vor dem Alaskaner Peter Butteri ein.
Weitere Nachrichten werden folgen.Butteri hat das Ziel noch nicht erreicht.



Mittwoch, Februar 20, 2002:
170 km bis zur Ziellinie: Gatt mit 33 Minuten Vorsprung   Von peter kamper @ 20:09 Uhr

"Eigendlich bin ich recht zuversichtlich,dass ich dieses Rennen gewinnen kann",hatte Peter
Butteri in Carmacks gesagt.
Hans Gatt aus Oesterreich meinte dazu in einem Interview an dem Checkpoint:"Einhohlen
kann ich ihn wohl kaum mehr....",und schien sich damit geschlagen zu geben.
Kleedehn,der nun um Platz 5 im Rennen gegen David Monson kaempft sagte:"Der
einzige,der Butteri noch das Genick brechen kann ist er selber indem er irgendeine Dummheit begeht."
Um so erstaunter waren die Zuschauer in Braeburn,als Gatt 33 Minuten vor dem
alaskanischen Musher Butteri auftauchte.Damit hatte der Oesterreicher innerhalb von 120 km
den 2 1/2 stuendigen Vorsprung seines Gegners nicht nur aufgehohlt sondern sich selbst in
eine Position gebracht,die ihm den Sieg bringen koennte.
Die Musher rasteten in Braeburn fuer 8 Stunden,und die Strecke von Pelly Crossing zum
letzten Checkpoint vor dem Ziel in Whitehorse war den Teams anzusehen .Beide liessen
jeweils einen weiteren Hund zurueck,womit Gatt nun 7 Hunde und Butteri 9 Hunde fuehrt.
174 km liegen nun zwischen den beiden Mushern und dem Sieg sowie einer Praemie von
30.000 $ fuer den 1.Platz oder 15.000 $ fuer den 2.Platz.
Der deutsche Thomas Tetz,der sich noch in Braeburn befindet,nur eine halbe Stunde hinter
Joran Freeman liegt und nun um den dritten Platz kaempft,weiss sehr wohl wie knapp das
"haerteste Rennen der Welt" nach 1600 km und 11 Tagen auf dem Trail ausgehen kann.Er
"verlor" die Yukon Quest in 2000 gegen die alaskanische Musherin Aily Zirkle in
Whitehorse um 20 Minuten.
Hans Gatt wird ist ein hervorragender Langstreckenlaeufer,und wird nun wahrscheinlich auf
dem Eis des Yukon mit dieser Faehigkeit versuchen,seinen Nachteil (nur 7 Hunde) wett zu
machen indem er kraeftige Beinarbeit leistet.
Trotz allem erscheint Butteri mit seinen 9 Hunden immer noch im Vorteil.
Der Trail nach Whitehorse ist in gutem Zustand und der Yukon ist fest gefrohren.Waehrend
in 2000 das Rennen 30 km vor Whitehorse aus Mangel an Schnee beendet werden
musste,wird es dieses Jahr in der Stadt selbst am Ufer des Yukon River enden,wo heute nachmittag und
abend ueber 1000 Zuschauer auf die Ankunft des ersten Mushers warten werden.
Man vermutet,dass der Sieger der 2002 Yukon Quest dort innerhalb der naechsten 8-12
Stunden auftauchen wird.
(Sehen sie bitte oben nach,wann dieser Artikel deutscher Zeit auf dieser Seite eingetragen
wurde.)
Ein weiterer Bericht wird folgen,sobald der Sieger entschieden ist.



Gatt vor Butteri in Braeburn   Von ragnar rademacher @ 12:04 Uhr

Hans Gatt, der deutschsprachige Quest-Veteran aus Kanada, hat den lange fuehrenden Peter Butteri eingeholt. Gatt kam ca. eine halbe Stunde vor dem Musher aus Alaska, am vorletzten Checkpoint Braeburn, an. Gatt meinte noch in Carmacks, er koenne Butteri nicht einholen - hoechstens wenn dieser einen grossen Fehler machen wuerde.

Waehrendessen ist ein zweiter Hund beim Quest gestorben; der Quest-Neuling Christopher Knott kam mit einem toten Hund im Schlitten zum Checkpoint Pelly Crossing.
Sein Hund waere 5 Meilen vor Pelly ploetzlich umgefallen. Tieraerztin Terhar meinte, dass es keinen offensichtlichen Grund fuer den Tod des Hundes gibt, dieser wurde nach Fairbanks zur Autopsie ausgeflogen.
Eine moegliche Ursache fuer den ploetzlichen Tod des Hundes, ist vielleicht die Krankheit 'Sleddog-Myopathy', dies ist eine Muskelverletzung, die bei Veteran-Hunden vorkommen kann. Den genauen Verlauf der Krankheit hat man noch nicht herausgefunden, man nimmt aber an, dass bestimmte Hunderassen praedisponiert fuer diese Krankheit sind.
Christopher Knott ist derweil in Carmacks angekommen.


Eine der wohl am bekanntesten Hundeschlittenfuehrerin der Welt, die vierfache Iditarod Siegerin, Susan Butcher, koennte vielleicht am naechsten Yukon Quest 2003 teilnehmen.
Butcher, die mit dem Quest-Veteran David Monson verheiratet ist, hat ihrem Eheman am Wochenende in Dawson City 'geholfen' und meinte, dass sie das Quest gerne fahren wuerde und wenn nicht sie, dann vielleicht ihr Mann wieder.
Susan Butcher, die bei ihrer ersten Teilnahme beim Iditarod 19. wurde, hat danach noch 17mal am Rennen teilgenommen und belegte immer einen Platz unter den Top 10, natuerlich nicht zu vergessen ihre Siege in den Jahren 1986, 1987, 1988 und 1990.
Geruechte besagen, dass auch weitere (prominente)Iditarod Musher, wie dieses Jahr Rick Mackey, Christopher Knott oder Diana Moroney, vielleicht im naechsten Jahr zum Yukon Quest 'wechseln' werden.


Kommentar (197)



Butteri's Trail:Freeman und Gatt kuerzen weiterhin Rast   Von peter kamper @ 01:35 Uhr

Butteri,dessen gesundes Team vor Dawson die Fuehrung uebernahm und nun fast nur noch
von Joran Freeman und Hans Gatt mit jeweils 8 Hunden eingehohlt werden kann,zeigte sich
in Carmacks gelassen und nahm sich statt einer 6-stuendigen Rast,die im Rennen normal ist,
7 Stunden fuer sich und seine Hunde.
Die Entscheidung gibt seinen Verfolgern die Chance aufzuhohlen.Allerdings ist es Gang und
Gebe,dass Musher in Checkpoints die Teams ihrer Gegner sehr genau beobachten und es ist
nicht auszuschliessen,dass er in diesen Teams etwas gesehen hat,wovon wir nichts
wissen:"Schwaeche".
In jedem Falle war er selbstbewusst genug um seinen frueheren Kommentar wahr zu
machen und sich die Chance zur Rast nicht nehmen zu lassen,"nur" weil er gehetzt wird.
Mit gut ausgeruhten Hunden verliess er Carmacks auf dem Weg nach Braeburn und lockte
seine Verfolger,ihre Rastzeit weiter zu kuerzen,weil sie ihre Chance witterten.
Joran Freeman folgte Butteri nur 1Std. 50 Min. spaeter aus dem Checkpoint und Hans Gatt
folgte Freeman 40 Min. spaeter.
Beide hatten nur 5 Stunden Rast.



Dienstag, Februar 19, 2002:
Die letzten 300 km : Wer kann Butteri schlagen ?   Von peter kamper @ 16:33 Uhr

Der Alaskaner Peter Butteri ist mit seinen 10 Hunden als erster Musher in Carmacks
eingetroffen,und hat sich trotz der stark verkuerzten Rastzeiten seiner Verfolger einen
vierstuendigen Vorsprung erarbeitet.
Joran Freeman,der inzwischen nur noch 8 Hunde in seinem Gespann hat,kam im
Checkpoint erst 4 Stunden spaeter an.Ihm folgte mit einem Abstand von 40 Minuten der
Oesterreicher Hans Gatt mit ebenfalls 8 Hunden.
Ueber 1000 km nach Beginn des Rennens beginnt es so auszusehen als wuerde sich
Butteri's Strategie bezahlt machen.Allen Anzeichen nach nahm er auf den letzten 500 km
mehr Rast als Gatt und Freeman,musht damit aber schneller und mit mehr Hunden als seine
Verfolger.
"Meine Zeiten sind sehr gut.Ich weiss,dass die Anderen mir im Nacken sitzen und ihre
Rastzeiten staendig verkuerzen um mich einzuhohlen,aber ich werde bei meinem Zeitplan
bleiben.Ich habe keine Interesse daran,mein Team so zu erschoepfen dass ich nachher
ploetzlich dastehe und das Rennen nicht beenden kann."
Der deutsche Thomas Tetz,der ebenfalls noch ein Team von 10 Hunden faehrt,war selbst
nachdem Butteri schon 5 Stunden Rast im Checkpoint Carmacks gemacht hatte,dort noch
nicht aufgetaucht.Allerdings ist es ohne weiteres moeglich,dass er vor dem Checkpoint
rastet um einen Ueberraschungsmoment zu kreiren und Butteri,Gatt und Freeman in
Sicherheit zu wiegen.Diese Art von Verschleierungstaktik in Hinsicht auf Rast- und
Rennzeiten haben in vergangenen Jahren schon zu manchen unerwarteten Wenungen im
Rennen gefuehrt.
Trotzdem sieht es so aus,als muesste Peter Butteri auf den letzten 300 km bis nach
Whitehorse entscheidende Fehler machen um die 2002 Yukon Quest zu verlieren.
Der naechste Checkpoint,Braeburn,ist 125 km entfernt.Der Trail fuehrt am Anfang meist auf
dem Eis des Yukon entlang um sich spaeter durch eine Huegellandschaft weiter Richtung
Braeburn zu winden.




Drei weitere Musher mussten aufgeben   Von ragnar rademacher @ 11:54 Uhr

Der aus Alaska stammende Dave Dalton, der beim letzten Yukon Quest noch den 13. Platz belegte, ist der elfte Musher, der das Rennen vorzeitig (in Dawson City) beenden musste. Dalton der, die ersten 300 Meilen, mit an der Spitze lag, fiel nach Circle immer weiter zurueck bis er schliesslich nach Dawson zwei bis drei Tage hinter den Fuehrenden lag. Genauere Gruende, fuer seine Aufgabe, sind aber noch unbekannt.
Auch der Australier Adam Grant und Dan Kaduce aus Alaska , beide Rookies, gaben am 18. Februar in Dawson City auf. Wobei Dan Kaduce zweimal zum Checkpoint in Dawson zurueckkehrte bevor er endgueltig ausstieg - seine Hunde waeren total erschoepft gewesen. Grants Hunde haetten wegen einer Viruserkrankung nichts mehr gegessen.

Waehrendessen ist Peter Butteri als erster in Carmacks angekommen weiter verfolgt von Joran Freeman, Thomas Tetz, Hans Gatt und William Kleedehn.

Yukon Quest Offizielle erwarten dieses Jahr zum ersten Mal seit 1999, wieder einen Zieleinlauf in Whitehorse.
Es wuerde mehr Schnee liegen als die Jahre zuvor und der Trail waere in einenm guten Zustand, obwohl es einige offene Wasserstellen auf den Fluessen geben wuerde. Nur bei einem Temperaturanstieg in den naechsten vier verbleibenden Renn-Tagen koenne es nochmal kritisch werden.
Im Jahre 2000 musste die Zielankunft aus Whitehorse nach Takhini Hot Springs verlegt werden, da die Bedingungen auf dem Yukon River zu schlecht waren.

Der einzige Musher, der noch mit all seinen 14 Hunden unterwegs ist, ist Wayne Hall, der schon seit geraumer Zeit am Ende des Rennens mitfaehrt. Der Eagle Musher sagt selbst, dass seine Hunde eigentlich Arbeits- und keine Rennhunde seien. Sie waeren groesser und kraeftiger und wuerden zu Hause auch mal Wasser schleppen. Hall meint weiter, dass er am Yukon Quest mit seinen Hunden teilnehmen wuerde, da er mit ihnen schon alles gelaufen sei - nur noch kein Langstreckenrennen. Ausserdem wuerden sich Hunde auf einem neuen Trail freuen, immer nur der gleiche, wuerde sie langweilen...




Montag, Februar 18, 2002:
Noch sechs Musher mit Chancen auf den Sieg   Von peter kamper @ 18:23 Uhr

Joran Freeman,dessen umstrittene Entscheidung,die lange Strecke zwischen Circle und
Eagle in nur zwei Teilstrecken mit einer langen Rast zu mushen vor Tagen heftige
Diskussionen ausloeste,scheint seiner Taktik treu zu bleiben.
Nach einer Art ueberlangem Spurt hatte er Butteri,der in Scroogie Creek am Steward River
rastete,eingehohlt.
Butteri rastete in dem kleinem Dogdrop fuer 6 Stunden um seinen Weg nach Pelly Crossing
fortzusetzen.Eine halbe Stunde,nachdem er den Trail hinunter verschwand,zog auch Joran
Freeman seinen Schneeanker und machte sich nach einer ungewoehnlich kurzen Rast von
nur drei Stunden auf den Weg um seinen schwer erkaempften Anschluss an Butteri zu behalten.
Viele denken,dass Freeman einen Fehler macht,indem er so fruehzeitig im Rennen (knappe
650 km liegen noch vor den Mushern) seine Rastzeiten so drastisch verringert,aber schon
vor Dawson hat der Musher aus Fairbanks bewiesen,dass seine unkonventionelle Strategie
risikoreich sein mag,aber Erfolge bringen kann.
David Monson,der dem Frontpack das gesammte Rennen ueber in einem Abstand von
ungefaehr 6 Stunden gefolgt ist,scheint nun sein Tempo ebenfalls zu erhoehen um sich in
eine Position zu bringen,von der aus er Butteri unter Umstaenden erreichen kann.Er liegt
nur noch 3 1/2 Stunden zurueck,rastete allerdings nur 30 Minuten am Steward River.
Gatt,Tetz und Kleedehn scheinen diese Teilstrecke mehr konventionell anzugehen und
rasteten die fuer solche Rennen typischen 6 Stunden.
Gatt liegt nun 2 Sdn 40 Minuten,Monson 3 Std. 15 Min,Tetz 3Std 30 Min und Kleedehn 4
Stdn. 15 Min. hinter Butteri zurueck.Sie sind die einzigen Musher,die Butteri vor der
Ziellinie in Whitehorse noch schlagen koennten.
Es ist allerdings schwierig zu sagen,welcher Musher wirklich an der Spitze liegt,da einige
Teams mit Sicherheit Rast auf dem Trail gemacht haben waehrend andere diese Rastzeiten
spaeter auf dem Trail nach Pelly Crossing nachhohlen werden muessen.



Sonntag, Februar 17, 2002:
Freeman's Hast kostet ihn 30 Minuten   Von peter kamper @ 14:48 Uhr

Joran Freeman vergass in Dawson City sein Dogteam im Checkpoint abzumelden wie es in den Regeln der Yukon Quest vorgeschrieben ist.
Damit sind ihm 30 Minuten Strafzeit zugeteilt worden.Der Musher,der inzwischen sicherlich Solomon's Dome ueberquert hat und mehr als 100 km bis zum naechsten Dogdrop zuruecklegen muss waehrend er das Frontpack einzuhohlen versucht,weiss von der ihm auferlegten Strafe allerdings wahrscheinlich noch nichts.....
Wenn man allerdings bedenkt,dass manche Rennen mit weniger als 20 Minuten Vorsprung gewonnen wurden,kann diese Strafzeit fuer den alaskanischen Musher die Niederlage bedeuten.



King Solomon's Dome - Das Rennen beginnt !   Von peter kamper @ 10:25 Uhr

Als Peter Butteri in Dawson ankam und interviewed wurde,sagte er:"Ich habe keine
Ahnung,wieso ich der Erste hier bin.Ich wundere mich nur,wieso die anderen Musher
noch nicht hier sind."
Butteri gab allerdings zu,dass er die Probleme seiner Leithunde ueberwunden hatte:"In
Eagle war ich etwas verzweifelt und es war eine schwierige Entscheidung fuer mich,zwei
meiner 13 Hunde zurueckzulassen.Allerdings musste ich mich entscheiden,ob ich das
Risiko eingehen wollte "American Summit" mit einem oder zwei Hunden im Schlitten zu
ueberqueren falls sie aufgeben wuerden und ich sie einpacken muesste.Die Frage war ob ich damit das Risiko
eingehen wollte Hunde mit auf den Trail zu nehmen,deren ich mir nicht mehr sicher war."
Dann fuegte er hinzu:"Die Chance die ich nahm indem ich nur mit 11 Hunden weiterfuhr
hat sich gelohnt.Nach dem Auswechseln von einigen Leadern an der Spitze sind wir ein
einzigartiges Team.Gesund,stark und jeder Hund will laufen."
Der Deutsche Thomas Tetz hat den Checkpoint in Dawson nach der 36stuendigen
Zwangsrast 2 Stunden und 7 Minuten hinter Butteri verlassen duerfen.
Der Oestereicher Hans Gatt folgte Butteri mit einem Abstand von 2 Stunden 43 Minuten
und William Kleedehn folgte mit einem Abstand von genau drei Stunden.
Die 2 Minuten-Intervalle,die am Start des Rennens in Fairbanks fuer die 41 Musher eingehalten
wurden,sind nun aufgehoben und einberechnet worden.
Joran Freeman,der nun 4 Stunden und 2 Minuten hinter Butteri zurueckliegt,scheint sich
keinerlei Sorgen um seine Position zu machen:
"Als wir Dawson City erreichten,wollte ich nur in einer Reichweite des ersten Mushers
sein,die am Ende die Sprintmoeglichkeiten meines Teams nicht uebersteigt.Eigendlich
bin ich recht froh ueber meine Position..."
Gatt,Tetz und Kleedehn schwiegen ueber ihre eigenen Ideen das Rennen zu
gewinnen.
Ungefaehr 800 km liegen vor den Mushern und 2-5 Stunden sind sicherlich
kein unueberwindbarer Vorsprung.
==========
Keiner der Gewinner vergangener Rennen hat wirklich noch die Chance,die Yukon
Quest zu gewinnen,obwohl David Monson seinen Namen sicherlich in die ersten 5
bringen kann.
Rick Mackey,der die Yukon Quest und den Iditarod in vergangenen Jahren gewonnen
hat,musht mit Tim Osmar,dem Gewinner der letztjaehrigen Yukon Quest.
Mackey verlor genau wie Frank Turner seinen besten Leithund kurz vor Mile 101 und
gibt zu,dass der erste Platz im Rennen ausserhalb seiner Reichweite liegt
"Ich liege 14 Stunden hinter dem fuehrenden Team,und soetwas laesst sich nicht
aufhohlen.Irgendwie bedarf es neben Koennen auch etwas Glueck,ein solches Rennen
zu bestehen.Als ich gewann lief alles auf einer Basis von "klick,klick,klick".Nichts lief
falsch.Dieses Jahr sollte es nicht so sein."
"Allerdings",so fuegte er laechelnd hinzu:".... gibt es noch immer ein paar Musher deren
Teams im Augenblick vor uns (uns = seine Hunde und er) liegen und die wir schlagen
koennen."
Tim Osmar,der im Augenblick mit Mackey musht sah die ganze Sache ebenfalls recht
ruhig:
"Ich werde in drei Wochen beim Iditarod antreten.Um ehrlich zu sein war der erste Teil
des Trails der Quest zu hart fuer meine Hunde.Ich musste zu viele meiner besten Tiere
mit Verletzungen abgeben und habe nun nur 9 uebrig.Sie zu hetzen um irgendwie in die
Naehe des Frontpacks zu kommen waere meinen Hunden unfair gegenueber.Einige
Leader werden wie gesagt im Iditarod antreten.Ich denke,wir geben uns damit zufrieden
dies einen Trainingslauf zu nennen,wenn wir es positiv sehen wollen."Er lachte.....
=======
In Dawson City begann das wirkliche Rennen.Selbst Mackey und Osmar gaben zu,dass
ihrer Idee nach nur fuenf Musher die Quest noch wirklich gewinnen koennen.
Tetz,Butteri,Gatt,Kleedehn oder Freeman.
Die Teams werden nun zuerst King Solomon's Dome ueberqueren.Einen steilen Berg dessen
Kuppe eine baumlose und je nach Wetterlage schwierig zu navigierende Gegend darstellt.
Obwohl die Teams in Dawson City fuer 36 Stunden gerastet haben,wird dieser Teil des
Trails seinen Zoll fordern.
Butteri gab einen weiteren Hund in Dawson ab und musht wie Tetz und Gatt nun nur mit 10 Hunden.
Kleedehn und Freeman haben noch 9 Hunde.
Pelly Crossing,der naechste Checkpoint,ist fast 300 km entfernt und der Dogdrop am
Steward River,auch oft "Scroogy Creek" genannt ist 160 km von Dawson entfernt.Von
dort werden wir die ersten Neuigkeiten ueber das Rennen erfahren,nachdem die Musher
den Anstieg auf King Solomon's Dome von Dawson aus bewaeltigen.
Der Alaskaner Butteri hat drei in Kanada trainierte Teams im Nacken,die den Trail gut kennen:
Kleedehn,Tetz und Gatt.
Freeman,ein Alaskaner aus Fairbanks mit seiner umstrittenen Strategie,die ihn als ersten in Eagle ankommen liess folgt ebenfalls.
Dies ist erst Tag 1 des wirklichen Rennens,und Peter Butteri weiss,dass 2-5 Stunden
Vorsprung wenig bedeuten......



Freitag, Februar 15, 2002:
36 Stunden Rast in Dawson   Von peter kamper @ 20:27 Uhr

Butteri hatte nach Eagle weiterhin Probleme mit seinen Leithunden gehabt und schaffte es
erst den hohen und windigen American Summit,einen der hoechsten Berge im Rennen zu
ueberqueren,nachdem er die Positionen mehrerer Hunde in seinem Team gewechselt hatte.
Trotzdem schlug er das deutschsprachige Trio Tetz,Kleedehn und Gatt nach Dawson.
Waehrend Tetz und Kleedehn wie seit Tagen gemeinsam fuhren und auch gemeinsam ueber
2 Stunden nach Butteri in Dawson einfuhren hatte der Oesterreicher Hans Gatt in einem Endspurt die beiden
ueberhohlt und liegt nun 1std. 46 min. hinter dem Alaskaner Butteri.David Monson,der
inoffiziellen Informationen nach Butteri auf dem Trail nach Dawson ueberhohlt hatte,kam
nach laengerer Rast auf dem Trail erst ueber 6 Stunden nach dem ersten Musher in den
Checkpoint.
Die 36stuendige Zwangsrast,die alle Teams in Dawson City erwartet wird den Hunden und
Mushern eine wohlverdiente Ruhepause geben.



Butteri gewinnt den Spurt nach Dawson   Von peter kamper @ 10:22 Uhr

Peter Butteri aus Alaska ist neusten Informationen nach der erste Musher in Dawson City und gewinnt damit das Gold,das die Stadt an den ersten Musher des Rennens vergibt.Erst ungefaehr 800 km des 1600 km Rennens sind gefahren worden und selten hat das Team,das Gold in Dawson gewann den ersten Platz im Rennen erreicht.
Allerdings war Tim Osmar,der Gewinner der 2001 Yukon Quest ebenfalls als erster in Dawson.
Tetz,Kleedehn,Gatt und Monson sind noch auf dem Trail.



Monson ueberhohlt Butteri   Von peter kamper @ 06:00 Uhr

Inoffiziellen Informationen von 40-Mile Cabin,einer Trapperhuette 160 km vor Dawson
mushen der deutsche Thomas Tetz und der Deutsch-Kanadier William Kleedehn immer
noch zusammen und haben Peter Butteri abgehaengt.
Butteri allerdings wurde ebenfalls von David Monson eingehohlt,der seit Circle fast 400 km
nun im Schatten des Frontpacks gemusht ist und anscheinend seine Karten auf den Tisch
legen will.
Inoffizielle Zeiten aus 40 Mile Cabin kanadischer Zeit:
Kleedehn 11:09
Tetz 11:10
Monson 15:15
Butteri 15:30

Innerhalb der naechsten zwei Stunden wird der erste Musher in Dawson City auftauchen
und wir werden versuchen einen Vorbericht sobald wie moeglich auf dieser Webseite zu
bringen.
Die Frage ist natuerlich,wie lange Tetz und Kleedehn gerastet haben und wie lange Monson
und Butteri gerastet haben.Die 160 km nach "40 Mile" bis nach Dawson koennen nicht in
einem Stueck gemusht werden und die oben angegebenen Daten koennen taeuschen.
Wir sehen auf jeden Fall,dass Monson seine Zeit gekommen sieht und das Frontpack jagt.
Nochmals muss gesagt werden,dass auch hier Rick Mackey's Worte wieder eine Rolle
spielen:"Rast ist Geld in der Bank.Man muss es nur zur richtigen Zeit abheben...."
Hat David Monson es zu spaet abgehoben um das Gold in Dawson zu gewinnen,...war er
jemals auf das Gold aus oder versucht er sich nur in eine gute Position fuer den zweiten Teil
des Rennens zu versetzen ?
Bald werden wir es wissen.....




Donnerstag, Februar 14, 2002:
Butteri mit Leithundproblemen   Von peter kamper @ 17:41 Uhr

Das Frontpack der 2002 Yukon Quest ergibt ein recht internationales Bild ab.
Butteri ist aus Alaska,Kleedehn ist zwar ein deutscher Auswanderer,gibt seine Nationalitaet
allerdings als kanadisch an,Hanz Gatt ist Oesterreicher und Thomas Tetz ist Deutscher.Den
einzigen,den diese Zusammenstellung stoert,ist Butteri.
"Sie sollten mal dabei sein,wenn wir uns auf dem Trail oder in Checkpoints treffen",sagte er
zu Reportern in Eagle."Die sprechen alle deutsch miteinander und ich verstehe kein Wort."
Tetz lachte,als man ihn um Stellungnahme bat:"Wir sagen immer nur 'der Typ aus
Tok',wenn wir ueber ihn reden und verwenden seinen Namen nicht."
Tetz und Kleedehn,die beide gemeinsam als erste Eagle fuer den 240 km Trek nach Dawson
verliessen,lobten beide ihre Hunde und erschienen mit ihren Teams zufrieden.
Butteri war nicht so gluecklich:"Seit zwei Tagen versuche ich meine Leithunde auf dem Trail
zu halten.Ich mushe ganz gemuetlich auf einem wunderbaren gut sichtbarem Trail und
ploetzlich ziehen sie einfach nach links oder rechts weg.Ich weiss nicht was los ist,aber
wenn ich den Beiden (Tetz und Kleedehn) nicht folgen wuerde,waere ich inzwischen
wahrscheinlich irgendwo am Nordpol aber sicherlich nicht in Eagle."
Leithundprobleme wie diese koennen auf den letzten Kilometern bis zur Ziellinie den Sieg
kosten.
Der Oesterreicher Hans Gatt,der den dreien mit einem Abstand von nur 2 Stunden aus Eagle
gefolgt ist,liegt mit seinen 11 Hunden gut im Rennen und lies keine Probleme verlauten.
Das Gespraech des Tages war Joran Freemans Entscheidung gewesen,mit nur einer Rast
von Circle bis nach Eagle durchzufahren.Viele denken,dass er seinen Hunden damit zu
frueh zu viel zugemutet hatte.So sagte David Sawatzky in einem Interview:"Ich denke,er
wird ziemlich bald schlapp machen.Entweder das,oder er wird bald lange rasten
muessen.Man gewinnt die Quest nicht,indem man seine Augen stur auf die Ziellinie
richtet,sondern indem man die ganze Strecke beruecksichtigt und einteilt."
Kleedehn allerdings war anderer Meinung:"Das kommt alles darauf an,wie er vor dem
Rennen trainiert hat.Ich waere nicht erstaunt,wenn er den Trick (die Strecke in nur zwei
Laeufe zu unterteilen) nochmal bis Dawson versucht um sich dann waehrend unserer
36 stuendigen Zwangspause auszuruhen."
Freeman selbst liess sich von seinen Kritikern nicht aus der Ruhe bringen:"Die Hunde
sahen gut und stark aus.Sie wollten laufen.Wieso sollte ich unter solchen Umstaenden
anhalten ?"
Joran Freeman verliess 5 Stunden hinter dem Frontpack Eagle,kam aber spaeter zum
Checkpoint zurueck um einen seiner Hunde mit verstauchter Schulter abzugeben und liegt
nun mit 9 Hunden 7 Stunden zurueck.
Der Quest Trail hat bisher 10 der 41 Musher zum Aufgeben gezwungen.Allerdings ist dies
fuer "das haerteste Rennen der Welt " normal.Jedes Jahr sind durchschnittlich ein Drittel der
Musher,die bei der Yukon Quest mit ihren Teams antreten zur Aufgabe gezwungen.



Tetz,Kleedehn,Butteri : Um's Gold in Dawson City   Von peter kamper @ 09:08 Uhr

Als der deutsche Auswanderer William Kleedehn vor zwei Tagen mit seinen Hunden in
Circle City ankam wurde er sofort von Reportern umringt:"Bleiben sie hier oder werden sie
weiterfahren?"
Seine Antwort war eine Frage an die Reporter:"Was macht Thomas Tetz ....??"
Bedeutungslos und unwichtig wie die Frage damals klang,nimmt sie eine neue Bedeutung
an,wenn man die Zeiten der Musher untersucht,die inzwischen in Eagle angekommen sind.
Joran Freeman fuhr in Eagle tatsaechlich als erster ein,und hatte diese Ehre auf Grund
geringer Rastzeiten.Butteri hohlte ihn nie ein.
Tetz und Kleedehn,beide in in Kanada lebende deutsche Auswanderer,hatten Butteri vor
dem Eagle Checkpoint allerdings in der Zange und das dreier Team fuhr gemeinsam in Eagle
ein.
Joran Freeman,der wenig Rasten genommen hatte kam zu der Entscheidung 14 Stunden in
Eagle zu verbringen und gab einen seiner Hunde ab.Rast wurde nach seinem schnellen
Rennen zur Notwendigkeit.Auch sein Team besteht wie Kleedehn's nun aus nur 9 Hunden.
Tetz und Kleedehn verliessen den Checkpoint 5 Stunden vor ihm um 12.50 mittags,und
nicht nur zur gleichen Stunde sondern zur gleichen Minute,was es fuer Zeitungen in
Alaska und den Yukon Territories zur Zeit schwierig macht,einen fuehrenden Musher im
Rennen zu nennen.
Da sie vorher ebenfalls gleichzeitig in Slaven's Cabin losfuhren und im Checkpoint Eagle ankamen,laesst sich vermuten,dass die beiden Musher
eine kurze aber effektive Freundschaft geschlossen haben.
24 Minuten nach den beiden deutschgebuertigen Mushern verliess Peter Butteri aus Nome,Alaska den Checkpoint um
den Anschluss nicht zu verlieren,gab allerdings zwei Hunde dort ab.Er war der einzige Musher
im Frontpack,der noch 13 seiner 14 Hunde fuehrte,bis er in Eagle ankam,fuehrt nun aber
ebenfalls nur noch 11.
Waehrend es bitter ist,Hunde an die 12 Tieraerzte der Yukon Quest zu uebergeben,werden
weder Kleedehn mit seinen 9 Hunden noch Tetz mit seinem 11-Hunde-Team den Verlust
des Mushers uebermaessig bedauern.
Im Schatten lauern allerdings David Monson und Joran Freeman (Freeman mit 14 Stunden Rast und 10
Hunden !),die weniger als 5 Stunden hinter dem Frontpack Eagle verliessen.David Sawatzky
verliess Eagle ebenfalls ungefaehr 7 Stunden nach den Fuehrern des Rennens den
Checkpoint Eagle.
Hiermit haben wir zum ersten Male eine wage Vorstellung,wer Chancen hat das Rennen zu
gewinnen.
In Dawson erwartet die Musher eine 36-stuendige Zwangsrast,was vermuten laesst,dass sie
das aeusserste von sich selbst und ihren Hunden fordern und nur kurze Rasten einlegen,da
Musher und Team nach diesem Abschnitt fuer 1 1/2 Tage rasten koennen/muessen.
-------
Ungefaehr 250 Gramm an Goldnuggets erwarten den ersten Musher,der Dawson City
erreicht.Im letzten Jahr schlug Tim Osmar William Kleedehn um zwei Minuten fuer die Ehre
und das Gold auf den letzten Kilometern in die Stadt.
Kleedehn wird dies nicht vergessen haben und seine Partnerschaft mit Tetz kann nicht bis
zur der Stadt dauern,in der das Gold wartet.
Mit Butteri auf seinen Fersen wird es allerdings mehr zu bedenken geben als ein paar
Gramm Gold.
Der Trail nach Eagle,der zwei weitere Hunde von Butteri nahm glich die Chancen des
Frontpacks aus.Kleedehn musht mit 9 Hunden seit Slavens Cabin,Tetz hat immer noch 11
und Butteri hat ebenfalls 11 Hunde.
Dawson wartet mit seiner langen Zwangsrast und aus Gespraechen mit Yukon Quest Veteranen weiss ich,dass die meisten Musher auf den letzten
Kilometern in die Stadt weniger an Gold an als etwas viel besseres nach den ersten 800 km des Trails denken....:
EINE HEISSE DUSCHE!!!





Mittwoch, Februar 13, 2002:
Yukon River: Die Jagd auf Butteri   Von peter kamper @ 09:40 Uhr

Als Peter Butteri sich fuer die Quest anmeldete,musste er einige Fragen schriftlich
beantworten,und bewies,dass er ein Mann mit Humor war.
Wieso mushen sie ?
Antwort:
"Schildkroeten sind mir zu langsam,Katzenklos sind an Checkpoints nicht vorhanden
und "Booties" (Hundeschuhe) fuer Hamster sind schwierig zu naehen.Auch ist es
schwierig Kamele in Alaska zu kaufen und sie sind dem Klima nicht
angemessen,abgesehen davon,dass ihre Angewohnheit zu spucken wahrscheinlich gegen
Gesetz 34 der Quest (schlechtes Benehmen) verstoesst.
Wieso nehmen sie an der Quest teil?
Antwort:
Wer nicht teilnimmt,kann nicht gewinnen....Aber ehrlich,ich nehme teil damit ich
vergesse dass ich 40 bin,denn nach dem Rennen fuehle ich mich immer wie 85.
Was ist ihr Ziel im Rennen?
Antwort:
Meine groesste Hoffnung ist es,dass jemand Willens ist sein Grundstueck an einem
schoenen Strand gegen mein junges,starkes Team eintauschen zu wollen.
--------------
Als Peter Butteri am 12.Februar Slaven's Cabin verliess,hatte er schon bewiesen wie
stark sein Team war.Als einziger Musher mit noch 13 Hunden im Frontpack und einer
guten Rast erscheint er allen Informationen nach der Musher,den es zu jagen gilt.
Joran Freeman hatte zwar knappe vier Stunden vor Butteri die kleine Huette
verlassen,dort allerdings keine Rast genommen.
Dicht auf Butteri's Fersen folgt ein recht ungleiches Team von Quest-Veteranen.Thomas
Tetz und William Kleedehn.
Kleedehn,auch "Iron Will" genannt,hatte eine weniger humorvolle Einstellung zu den
Fragen,wieso er die Yukon Quest antritt.
Seine lakonische Antwort war:"Um zu gewinnen !"
Im Allgemeinen ist er als einer der haertesten Musher im Rennen angesehen und besitzt
ohne Zweifel das Durchstehvermoegen und die Hunde,um Butteri eventuell zu
ueberhohlen.
Der deutsche Thomas Tetz beantwortete die selbe Frage mit den Worten:"Ich will besser
plazieren als in 2000."
Um diese Antwort wirklich zu verstehen, muss man natuerlich wissen,dass Tetz in 2000
nur 30 Minuten nach Aily Zirkle in Whitehorse einfuhr und damit den 2.Platz belegte.
Waehrend die meisten Musher in dicken Anzuegen fahren um die Kaelte abzuhalten,sieht
man ihn oft in enganliegenden Trainingshosen bei -20 C und er gab seine Hobbys
bescheiden als "Triathlon,Marathon und 125 km Laeufe" an.Als Langstreckenlaeufer
steht er weniger oft auf seinem Schlitten,sondern entlastet die Hunde indem er lange
Strecken laeuft und kleidet sich dementsprechend.
Hans Gatt aus Oesterreich,der dicht hinter den ersten Mushern liegt und auch
Langstreckenlaeufer ist,kleidet ebenfalls fuer alaskanische Verhaeltnisse unkonventionell
und laeuft oft hinter dem Schlitten.
Waehrend die Idee eines Langstreckenlaufes fuer hiesige Musher etwas seltsam
erscheint,liegen die beiden Europaer gut im Rennen und werden in den Bergen nach
Dawson City schwer zu schlagen sein,wenn sie ihre Position behalten koennen und nicht
ihrer eigenen Schlafbeduerftigkeit verfallen.
Ihre Art zu "mushen" wird hier mit Stirnrunzeln und Bewunderung beobachtet,und beide
haben nicht nur Hunde die Athleten der Sonderklasse sind,sondern sind dies selber auf
vielfache Art.
Bill Steyer aus Fairbanks nahm den groessten Verlust hin.Er gab an der Huette 3 Hunde
ab und ist nun nur mit 9 Hunden im Rennen.
David Sawatzky gab 2001 an Eagle Summit auf,als er dicht auf Tim Osmars Fersen
war,der das Rennen gewann.
Was am Berg passierte und wie Sawatzkys Entscheidung fiel ist jedem bis heute
schleierhaft.
Auch er rastete in Slaven's Cabin nicht,sondern muss entweder vorher gerastet haben
oder wird spaeter auf dem Eis des Yukon River rasten muessen.Auch er ist auf den Sieg
aus und hat sich selbst sowie "Eagle Summit" nie verziehen.
Rick Mackey's Worte "Rast ist Geld auf dem Konto",werden im Rennen noch eine
grosse Rolle spielen.
Das Eis des Yukon River gefrohr dieses Jahr recht sanft und Eisfelder mit aufgetuermten
Schollen sind selten.Schnee ist in den letzten Tagen in dieser Gegend nicht gefallen,und
waehrend Butteri nicht "Trail brechen" muss waehrend er dem Flusseis folgt,wird er
waehrend seiner Rastzeit sicherlich den Fluss hinunter schauen.5 Teams mit 5 erfahrenen
Mushern,Kaempfern und Athleten jagen ihn nun.
Jede Minute,jeder Handgriff und jeder Hund zaehlt.
Das Rennen begann nicht in Fairbanks,und viele sagen,dass das wirkliche Rennen nicht
bis hinter Dawson beginnt.
Trotzdem spuert Butteri den Druck und seine Verfolger im Ruecken.
----------
Ein persoenliches PS:
Natuerlich hatte ich gehofft,das David Dalton,der den Circle Checkpoint verschmaeht
hatte,sich auch an "Slaven's" vorbei schleichen wuerde.Leider liegt er allerdings nun
weiter hinten und machte tatsaechlich an dieser Huette Rast.
Ich versuche nach bestem Wissen Analysen ueber das Rennens zu schreiben waehrend
sich der Kampf um den ersten Platz entwickelt,werde weiterhin Vermutungen anstellen
und hoffe,dass die Leser meine Interpretationen als solche hinnehmen.Immer noch
weiss keiner,wieviel Rastzeit die einzelnen Teams auf den 200 km von Circle bis nach
Eagle hatten.....
Moege der beste Musher gewinnen.




Peter Cohrs aus Hamburg belegt den 7.Platz in der "Yukon Quest 250"   Von peter kamper @ 02:07 Uhr

Jeder Musher,der im haertesten Rennen der Welt antreten will,muss zumindest ein
Qualifikationsrennen bestehen.
Die Yukon Quest 250 ist eines dieser Qualifikationsrennen fuer die Yukon Quest und
beginnt 8 Stunden nach dem eigendlichen Rennen auf dem Quest-Trail genau dort,wo die
Musher auf den langen,harten Tek nach Whitehorse gehen.
Die Vorzuege,dieses Rennen zu waehlen um sich fuer die Quest zu qualifizieren,sind
offensichtlich:
Teilnehmer muessen durch die selben Checkpoints fahren wie die Musher des
"grossen Rennens",haben die selben Tieraerzte zur Verfuegung und bekommen damit nicht
nur eine Einsicht in alle Geschehnisse dieses beruehmten Rennens,sondern auch eine bessere Idee vom
Trail,der sie erwartet falls sie jemals wirklich im 1600 km Rennen antreten wollen.
Da die Quest in graden Jahren in Fairbanks beginnt und in ungraden Jahren in Whitehorse,
beginnt auch die Yukon Quest 250 jeweils an diesen Orten.
Waehrend der Trail von Whitehorse aus fuer dieses 380 km Rennen verhaeltnissmaessig
leicht ist,bietet es von Fairbanks aus die nicht unbedingt erfreuliche Moeglichkeit einige der
schwierigsten Teilstrecken des Rennes hautnah zu erfahren: Eagle Summit,Rosebud Summit
und Boulder.Teile des Rennens,die selbst hocherfahrene Musher wie Mackey,Osmar oder
Turner und deren Teams bis zum letzten gefordert haben.
Peter Cohrs,ein 55jaehriger Musher aus Deutschland,war ebenfalls dieses Jahr mit dabei.Nach einem
Trail,dessen Zustand selbst Rick Mackey dazu brachte diesen mit Worten zu beschreiben
von dem jedes dritte zensiert werden muesste,tauchte Herr Cohrs mit einem gesundem und
unverhofft gut aussehendem Team auf halber Strecke in Dogdrop 101 auf,was viele erstaunte.
"Ach," meinte er mit Bescheidenheit,"sie (die Hunde) sind alle sehr jung und
unerfahren.Wir versuchen eben das beste draus zu machen."
Seine groessten Bedenken galten Eagle Summit.Da ein Trailbreaker nur Stunden vorher
Videoaufnahmen vom Gipfel gemacht hatte,wurden diese ihm gezeigt und er runzelte die
Stirn."Das sieht aber garnicht gut aus....".Vielleicht sollte ich schon mal meine Eiskrampen
auf die Schuhe ziehen."
Erstaunlich war die Frische des Mushers,sowie die Frische seines Teams.Waehrend andere
Teilnehmer der "250" Eis von ihren Anzuegen kratzten und mit dem Kopf gegen die Wand
nahe des Ofens schliefen,sah er trocken,wohl organisiert und aus unerfindlichen Gruenden
ausgeschlafen aus.
Als er am Morgen nach der Rast sein Team aufweckte,standen die meisten seiner Hunde
schon waehrend andere noch schlafende Teams erschoepft aussahen.
Etwas unsicher in Hinsicht auf den Berg meinte er:"Naja,man kann ja immer umdrehen
wenn es sein muss.....,hat irgend jemand meine Handschuhe gesehen ?" Nach laengerer
Suche fand er diese und zog den Schneeanker an seinem Schlitten um 101 zu verlassen.
Peter Cohrs bestieg danach mit seinen Hunden Eagle Summit,erreichte Central und beendete
die Yukon Quest 250 an 7.Stelle 9 1/2 Stunden nach dem Sieger des Rennens (Eric
Butcher) mit einem gesundem Team nachdem 14 Teilnehmer in Fairbanks gestartet waren.
Damit hatte er eine der gefaehrlichsten und schwierigsten Teilstrecken des "haertesten
Rennes der Welt bestanden",auf der selbst der beruehmte Quest-Musher Frank Turner
dieses Jahr aufgegeben musste.
Als man in Dogdrop 101 fragte,ob er naechstes Jahr die Yukon Quest fahren
wollte,antwortet er bescheiden:"Erstmal muss ich ueber den Berg hier drueber...".
"Ja,aber nachdem dies geschafft ist,wie sieht es naechstes Jahr aus ?"
Kleine Lachfalten bildeten sich in den Augenwinkeln des Mannes als er mit den Schultern
zuckte.
"Die Huette von der ich hier in Alaska aus trainiert habe,hat noch nicht einmal Telephon und
sooo lange von meiner Frau weg zu sein,ist auch nicht das wahre...."
Ein leicht zweifelndes "aber...." schien in der Luft zu haengen.
Eine wirkliche Antwort auf die Frage gab er nicht.....
---------
Wie dem auch sei,die Crew von "Dogdrop 101" des 2002 Quest-Rennens gratuliert Herrn Peter Cohrs zu einem gut bestanden und sauber gelaufenen Rennen.





Dienstag, Februar 12, 2002:
Der lange Trail nach Eagle   Von peter kamper @ 22:41 Uhr

David Dalton hat den Checkpoint Circle zuerst verlassen.
Joran Freeman ist zuerst in der kleinen "Slaven's cabin" am Yukon River angekommen
und vier Stunden vor Butteri wieder abgefahren.Damit liegt er den restlichen Mushern
vier Stunden voraus.Oder so denkt man zumindest.....
Dies sind Nachrichten,die nun die Runde machen,waehrend Kurzwellenfunker in
abgelegenen Huetten mit 12 Volt Batterien oder kleinen Generatoren sowie Buschpiloten
versuchen,die Musherwelt ueber das Rennen zu informieren.
Nach Circle fuehrt der Trail auf dem Eis des Yukon Rivers ueber 200 km bis nach Eagle
durch strassenlose Wildnis,und die meisten Reporter,die dem Rennen ueber Jahre
folgen,wissen,dass Informationen rar und oft falsch sind.
Als Dave Dalton durch den Circle Checkpoint fuhr anstatt anzuhalten,war jedem
klar,dass er einen Plan hatte zu dem das Heu,das gute Essen und der warme
Schlafplatz,der in dieser kleinen Indianersiedlung geboten wird,nicht
passte.Traditionsgemaess haelt jeder Musher dort.
Tetz,der die Gastfreundschaft in Circle annahm,sagte:"Lass ihn doch.Es hat geschneit
und wenn er den Trail brechen will,ist mir das nur Recht.".
Osmar,der die letzte Quest in 2001 gewann und in seiner belanglosen Art und Weise ein
kurzes Interview gab waehrend er ein Bier in der Kneipe der Siedlung genoss,zuckte nur
mit den Schultern:"Das Rennen ist noch jung.Ich mache mir da keine Sorgen.Allerdings
denke ich,dass Dave (Dalton) vor dem Checkpoint auf dem Trail gerastet hat."
Osmar hatte zwei Hunde in seinem Schlitten als er in Circle ankam und gab zu,dass der
Trail seinem Team hart zugesetzt hatte.
---------
Keiner traut Dave Dalton zu,das Rennen zu gewinnen.Man sagt,dass er einfach die
Hunde nicht hat um Kleedehn,Tetz,Butteri oder Monson zu schlagen.
Slaven's cabin allerdings muss nicht unbedingt angefahren werden und ein Musher kann
sich nachts einfach an der Huette "vorbei schleichen",was Musher oft machen um
Taktiken sowieRenn- und Rastzeiten vor anderen Rennteilnehmern zu verstecken
Traditionsgemaess wird erst in Eagle,200 km nach Circle,ein wirkliches Frontpack von
Mushern sichtbar,waehrend die verschiedenen Strategien der Musher bis dahin ihr
eigenes Geheimnis aus Rast und Rennen bleiben.
Ohne weiteres ist es moeglich,dass Joran Freeman nicht an der Spitze liegt.Auch seinem
Team hat der Trail hart zugesetzt das nun nur noch aus 10 Hunden besteht.Dies wird ihm
spaeter im Rennen Zeit und Kraft kosten.
Butteri,der an der kleinen Huette eine lange Rast einlegte und der bisher nur einen Hund
zurueckgelassen hat,wird ohne Zweifel weiterhin das Tempo des Rennens
mitbestimmen.
Osmar,Sawatzky und Monson moegen irgendwo auf dem Trail rasten und auf ihren
Augenblick warten.Zu diesem Zeitpunkt ist es ohne weiteres moeglich,einen Rueckstand
von 4 - 6 Stunden aufzuhohlen,wenn diese Stunden nicht in der Geschwindigkeit des
Teams sondern in verlaengerten Rastzeiten liegen.
So sagte Rick Mackey vor mehreren Jahren mit einem Schulterzucken als er gegen Mitte
des Rennens mehrere Stunden zuruecklag:"Rast ist wie Geld auf deinem Konto.Du
musst das Geld nur im richtigen Augenblick abheben...."
Er gewann damals nach 1600 km mit einem Vorsprung von wenigen Minuten.





Sieger des Yukon Quest 250 stehen fest   Von ragnar rademacher @ 20:56 Uhr

Der 32jaehrige Eric Butcher aus Fairbanks, Alaska hat das dritte Yukon Quest 250 Rennen, von Fairbanks nach Circle City, gewonnen. Zweiter wurde Alden West ebenfalls aus Fairbanks - den dritten Platz belegte Jo van Randen aus Whitehorse, Yukon/Kanada.

Naehere Informationen folgen...



Erste Musher in Circle City - Erster Hund gestorben   Von ragnar rademacher @ 00:18 Uhr

Der aus Tok, Alaska stammende Peter Butteri ist der erste Musher der in Circle City ankam, gut eine halbe Stunde nach ihm, kam der 39jaehrige Joran Freeman an.
Auf dem Weg nach Circle sind auch Thomas Tetz, Bill Steyer und William Kleedehn. Fuenf Musher sind noch nach Central unterwegs.
Mittlerweile hat sich die Zahl der Musher die aufgeben mussten auf sieben erhoeht:
George Carroll und Peter Ledwidge, beide Quest-Veteran mussten, wie auch Frank Turner, in Mile 101 ihr Rennen beenden - Larry Carroll und Connie Frerichs kehrten beide nach Central zurueck und gaben auf.


Das Yukon Quest 2002 hat den Tod des ersten Hundes zu beklagen: Bill Pinkham hat bei der Abfahrt vom Eagle Summit die Kontrolle ueber seinen Schlitten verloren und dieser ueberschlug sich - dabei vewickelten sich zwei Hunde mit den Zuegeln. Der aus Colorado stammende Musher befreite seine Hunde, doch einer war schwer verletzt - er versuchte ihn wiederzubeleben jedoch ohne Erfolg, nach fuenf Minuten musste er feststellen, dass sein Hund tot war. Er lud ihn in seinen Schlitten und transportierte ihn zum naechsten Checkpoint, Central.


Diana Moroneys Hundeschlitten ist waehrend der Abfahrt von Boulder Creek schwer beschaedigt worden, so das sie nicht mit diesem weiterfahren konnte, obwohl die Hunde den defekten Schlitten noch 25 Meilen gezogen hatten. Sie nahm eine Acht-Stunden-Zeitstrafe um einen neuen Hundeschlitten zu beantragen und in Empfang zu nehmen.


Kommentar (178)



Montag, Februar 11, 2002:
Frank Turner hat aufgegeben!   Von ragnar rademacher @ 11:35 Uhr

Frank Turner, der bisher alle Quests bestritten hat und auch den Rekord der schnellsten Rennzeit haelt, musste in Mile 101 aufgeben. Er ist am 10. Februar um 12:42 Uhr am Dogdrop angekommen. Er sagte aus, dass das Rennen fuer ihn von Anfang an irgendwie vehext war;
seinen Leader musste er einen Tag vor dem Rennen wegen einer Fussverletzung aus dem Team nehmen, nachdem das Rennen dann los ging musste er zwei weitere Hunde herrausnehmen die sich an den Schultern verletzt hatten und schliesslich wurde noch ein dritter Hund krank.
Er entschloss sich dann in Mile 101 aufzugeben.
Enttaeuschend fuegt er hinzu; 'Ich bin noch nie mit kranken Hunden gefahren und werde auch heute damit nicht anfangen - Es war nicht unser Rennen'...

Terry Asbury, aus Healy - Alaska hat es mit seinen Hunden nicht gechafft den Rosebud Summit zu erklimmen, er kehrte nach Mile 101 zurueck und gab auf.

Der beruemt-beruechtigte Eagle Summit gibt auch dieses Jahr wieder Anlass fuer Diskussionen;
Hans Gatt meinte, dass es die schlimmste Fahrt, seit er mit dem Mushing begonnen hatte, gewesen waere. Er haette eine Trailmarkierung uerbersehen und waere vom Weg abgekommen. Bill Steyer bestaetigt Gatts Aussagen;
es waere sehr windig und nur wenige Trailmarkierungen vorhanden gewesen. Auch Dalton und Monson meinten es waere mit das Schlimmste gewesen, was sie je gesehnen haetten. Thomas Tetz hingegen sagte es waere 'etwas windig' gewesen auch Osmar meinte; 'es war nicht so schlimm, etwas Wind und ein bisschen Schneeverwehung'.
Kleedehn meinte grinsend, dass er es sich schlimmer vorgestellt hatte...

Kommentar (186)



Sonntag, Februar 10, 2002:
Erste Musherin aufgegeben.   Von ragnar rademacher @ 23:48 Uhr

Die 56jaehrige Deborah Bicknell aus Juenau, Alaska ist die erste Teilnehmerin die beim diesjaehrigen Yukon Quest, aufgeben musste. Den ersten Checkpoint Angel Creek hat sie am Samstag um 21.17 erreicht, begab sich dann auf den Weg nach Mile 101, als sie am Rosebud Summit, erhebliche Probleme bekam. Sie kehrte dann wieder nach Angel Creek zurueck - mit einem Schuh -
und gab auf.

Waehrendessen sind die ersten Musher am Dogdrop 101 angekommen. In Fuehrung liegt zur Zeit der deutschstaemmige Thomas Tetz aus Carcross, Kanada, vor Peter Butteri und Shannon Brockman.
Zwei Musher sind noch in Angel Creek und muessen ihre 2 Stunden 'Zwangsrast' machen, die 'Restlichen' sind bereits auch auf dem Weg nach Mile 101.



Yukon Quest 2002 ist gestartet   Von ragnar rademacher @ 11:24 Uhr

David Monson, der 49jaehrige Musherveteran aus Fairbanks, fuehrt zur Zeit beim Quest. Er kam am Samstag abend als dritter am ersten offiziellen Checkpoint in Angel Creek, nach 162 Kilometern und
bei Temperaturen von -20 Grad C., an.
Vor Monson kamen Kelley Griffin und Dave Dalton an -
durch die Zeitverschiebung am Start fuehrt aber Monson.
Die Musher muessen in Angel Creek einen
Mindestaufenthalt von zwei Stunden verbringen, erst dann duerfen sie sich auf den Weg nach Mile 101 machen.

Griffin selber gibt sich wenig Chancen weiter vorne mitzufahren, die Konkurrenz sei zu gross und es sei ja auch ihr ersten Yukon Quest.

Ab 11 Uhr Ortszeit starteten die Musher, bei relativ milden Temperaturen von ca. -15 C, in Zwei-Minuten Intervallen von der Startlinie auf dem zugefrorenen Chena River in Fairbanks, Alaska.
Die Strecke saeumten viele hunderte Schaulustige am Chena River entlang und auf der Cushman Street Bridge, von der man von oben auf die startenden Musher blicken kann. So auch Elizabeth Hilker, eine Nachbarin von Quest-Veteran Bill Steyer, sie beobachtete mit ihrer kleinen Tochter, wie Steyer sich auf den Start vorbereitete und wie seine Doghandler die Hunde festhielten, bis das Startsignal gegeben wurde.
Als dieses erklang liessen die Handler die Hunde los und diese 'schossen' nach vorne und die Fahrt dem ersten Checkpoint Angel Creek, konnte beginnen.
In diesem Moment sagte die Tochter von Hilker:' Mami, ich moechte Hundeschlittenfuehrer werden' - Die Mutter antwortete: 'Du darfst'...

Kommentar (189)



Samstag, Februar 09, 2002:
Musher Banquet 2002   Von ragnar rademacher @ 20:40 Uhr

41 Musher haben sich am Donnerstag im Westmark Fairbanks Hotel mit geladenen Gaesten versammelt um am Pre-Race Banquet des Yukon Quest 2002 teilzunehmen.
Auf dem Programm stand auch die Ziehung der Startnummern; so beginnt das Rennen am Samstag die aus Wasilla stammende Kelly Griffin, eine Anfaengerin(Rookie), die aber nicht ganz so begeistert ueber ihre Startnummer 1 war.
Die Musher hatten auch die Gelegenheit kurze Ansprachen zu halten; so sagte die dreimalige Quest Teilnehmerin Suzan Amundsen, aus Two Rivers, dass sie auch wieder am Quest teilnehmen wuerde, um einige Musherkollegen wieder zusehen. Die 27jaehrige wollte urspruenglich keine Langstreckenrennen mehr fahren, nachdem sie sich im Jahre 1998 beim Iditarod eine schwere Beinverletzung zu zog.
Amundsen hatte dann auch bei der Tombola Glueck;
sie gewann ihre Startgebuehr von 1.250$ wieder.
Jeder Teilnehmer bekam ein 100$ Zertifikat in Gedenken an Jerry Louden, dem Questveteran, der im letzten Sommer bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam [wir berichteten]
Nach der Verlosung wurden die Musher fotografiert und Fans hatten die Moeglichkeit Autogramme zu bekommen.





Dokumentation ueber das Quest   Von ragnar rademacher @ 12:50 Uhr

Das diesjaehrige Yukon Quest wird von einer Filmcrew aus Neuseeland begleitet, die einen einstuendigen Film fuer das National Geographic drehen.

Layne St. John - Direktor des Yukon Quest sagt, dass man so eine Dokumentation ueber das Quest sich 'gewuenscht' haette. Zumal sie ueber die National Geographic Fernsehkanaele weltweit gesendet werden soll. Fuer das Quest waere das eine grossartige und wichtige Promotion, da man wie jedes Jahr auch auf Sponsoren angewiesen ist und glaubt, dass durch die Doku mehr Interesse am Quest enstehen wird.

Der Film wird aus der der Sicht eines Tierarztes gedreht und soll auch so die emotionale Seite des Rennens beleuchten. Ausserdem kann nun auch die
Frage beantwortet werden, die viele Interessierte stellen; 'wie gut ergeht es eigentlich den Hunden waehrend des Rennens?'

Die Filmcrew besteht aus drei Neuseelaendern und zwei Freiberuflern aus Fairbanks und ist mit speziellen Equipement ausgeruestet, dass den extremen Temperaturen standhalten kann.

Rennmanager Adam Berg fuegt noch an, dass die Filmcrew alle Freiheiten und keine Auflagen bekommen hat; 'Es gibt nichts zu verbergen beim Quest - wir haben die besten Tieraerzte der Welt und die besten Schiedsrichter. Das Wohl der Hunde steht bei uns an erster Stelle und das wird in der Dokumentation auch gezeigt werden.

Kommentar (177)



Yukon Quest 250 mit 15 Teilnehmern   Von ragnar rademacher @ 12:45 Uhr

Vier weitere Musher haben sich fuer das Yukon Quest 250 Rennen, das am 9. Februar 8.00 Uhr Ortszeit gestartet wird und von Fairbanks nach Circle City fuehrt, angemeldet.
Es sind Nicholas Vanier (bekannter Autor und Schriftsteller - siehe Yukon Quest Buecher) aus Frankreich, Bob McAlpine aus Fairbanks, Kevin Lupo und Jodi Rozmyno beide aus Two Rivers.
Manuel Rego hat seine Anmeldung zurueckgezogen und so ergibt sich aus den dreizehn schon zuvor angemeldeten Mushern, ein 15-koepfiges Starterfeld.
Bleibt es bei den 15 Teilnehmern, betraegt die Siegpraemie 1.500 $ und wird zwischen den ersten drei Siegern aufgeteilt, wobei der Gewinner 50% erhaelt.

Die restlichen zehn Musher sind:
Rod Boyce aus Two Rivers; Eric Butcher aus Fairbanks; Peter Cohrs aus Hamburg, Deutschland; Mike Emers aus Ester; Dimitri Gianakopoulos aus Cantwell; David King aus Salcha; Melinda Miles aus Chugiak; Jo van Randen aus Whitehorse, Yukon Territory; Alden West aus Fairbanks, Regina Wycoff und Will Faulkner.

Source: Yukon Quest 250



Montag, Februar 04, 2002:
Yukon Quest - Akten: 11 Tieraerzte und 42 Teams   Von peter kamper @ 09:50 Uhr

Ueber die naechsten 3 Tage werden insgesamt fast 600 Hunde,die an der Yukon Quest
teilnehmen,von Tieraerzten auf "Herz und Nieren" geprueft werden.
Spezielle Raeumichkeiten in Whitehorse und Fairbanks werden zur Verfuegung gestellt um
jeden Hund auf seine Gesundheit zu ueberpruefen.
Der "Vet-Check" ist nach Qualifikationsrennen die bestanden werden muessen das letzte
Hindernis,das ein Team ueberwinden muss bis die Teilnahme an der Yukon Quest gesichert
ist.
Obwohl die Qualifikationsrennen nicht mit den selben Hunden bestritten werden muessen
die schlussendlich im haertesten Rennen der Welt antreten,ist es meist der Fall dass dies
geschieht.
Margaret Therar aus Wisconsin ist auch wie letztes Jahr die "Head-Veterinarian" oder
Tierarzt-Direktor der Quest und laesst es sich nicht nehmen so viele Hunde wie moeglich
selbst zu untersuchen.
11 Tieraerzte werden mit Autos,Motorschlitten und Buschflugzeugen dieses Jahr die Teams
der Quest kontrollieren und Akten fuer jedes Team folgen den Mushern von Checkpoint zu
Checkpoint.
Rechtlich gesehen hat nur der "Racemarshall",normaler Weise ein alterfahrener Musher mit
Erfahrung die fuer den Iditarod oder die Yukon Quest "ausser Zweifel steht",das Recht
Hunde aus dem Rennen zu nehmen.
Allerdings ist es weit bekannt,dass er den Tieraerzten nicht wiederspricht,die ohne Zoegern
und ohne Gedanken ueber Rennzeiten oder Musher ,Hunde vom Rennen disqualifizieren.
Zur Disqualifikation eines Hundes muss dieser nicht ernsthaft verletzt sein.Es genuegt in
solchen Faellen eine leichte Schulterstauchung,Zeichen der Entwaesserung,(Hund trinkt
nicht genug),Durchfall oder aehnliches,was Tieraerzte beobachten.
Falls der Tierarzt entscheidet,dass der Hund trotzdem weiterlaufen darf,traegt die Akte am
naechsten Checkpoint trotzdem Eintraege,die von anderen Tieraerzten gelesen werden und
Bedenken anmelden.
In diesem Falle wird der Hund nochmals durchgehend untersucht und bei jeglichem Zweifel aus dem Rennen genommen.Die meisten Musher sorgen sich allerdings mehr darum wieviele Hunde sie gesund ins Ziel bringen koennen als um den Sieg,und Hunde werden oft freiwillig abgegeben oder laengere Rastzeiten eingelegt waehrend denen die erzte helfen koennen.
Dan Kaduce,ein Rookie (Neuling) der Yukon Quest fuer 2002 meinte nach der Voruntersuchung seiner Hunde:
"Die Tieraerzte waren vom Gesundheitszustand meiner Hunde sehr beeindruckt,und dies
sind hervorragende Tieraerzte,die speziell fuer diese Arbeit ausgesucht wurden.Allerdings
muss ich auch sagen,dass die Musher,die so viel Zeit wie ich auf Trails verbracht haben
wahrscheinlich eine lahme Schulter oder wunde Pfote sehen,bevor diese Leute es sehen
koennen.Man nimmt an der Yukon Quest nicht teil bevor man nicht irgendwie sein eigener
Tierarzt geworden ist."
In gewisser Hinsicht mag Dan Kaduce Recht haben.Allerdings mag es sein,dass er im
Rennen aus irgendwelchen Gruenden seine Augen mehr auf den Sieg als auf die Pfoten,Schultern und Gesundheit seiner Partner im Rennen legen wuerde oder dass er ploetzlich wirklich einen Tierarzt braucht.
In diesem Falle waeren die Augen der Tieraerzte vielleicht trotzdem besser als seine eigenen,
und 11 Tieraerzte haben unentgeltlich dieses Jahr zugesagt um nach bestem Wissen und
Gewissen die Hunde zu versorgen.
Ein Tierarzt meinte bei der Voruntersuchung:"Du musst voellig andere Daten anwenden.Der normale Herzschlag pro Minute fuer einen Haushund liegt um 120.
Man darf nicht vergessen,dass diese Hunde hier alle Spitzenathleten sind.Der letzte Hund,den ich untersuchte hatte einen Herzschlag von 84 pro Minute und war athletisch gesehen in perfektem Zustand."
Damit begann die Akte an "Chase'um",(ins deutsche Uebersetzt:"Jag'sie").
Er wird bis Ende Februar 1600 km mit seinem Team zuruecklegen,und an der Startlinie wie seine Genossen in den Riemen liegen,klaeffend und jaulend, waehrend der Musher und seine erlaubten Start-Helfer den Schlitten halten,damit "Chase'um" und seine 13 Genossen nicht fruehzeitig auf den Trail gehen.
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Noch 7 Tage bis zum Rennen.......

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Sonntag, Februar 03, 2002:
Junior Yukon Quest gestartet.   Von ragnar rademacher @ 12:38 Uhr


Das Junior Yukon Quest ist am 2. Februar um 10.Uhr (Ortszeit) in Fairbanks, Alaska gestartet.
Die zehn Teilnehmer aus Alaska und Kanada haben bereits Twin Bears Camp erreicht und nehmen ihre 12 Stunden 'Zwangs-Rast' vor.
Das Junior Yukon Quest geht ueber eine Strecke von 190 Kilometern/120 Miles und wird in der Regel in zwei Tagen bewaeltigt.
Start und Ziel ist die Cushman Street Bridge - Twin Bears Camp an der Chena Hot Springs Road ist der Halbzeit-Checkpoint. Am Rennen duerfen nur 14-17jaehrige teilnehmen.

Aktueller Zwischenstand:

1. Ellie Claus - Chitina, Alaska (4:05 A.M.)
2. Elisabeth Habermann - Soldotna, Alaska (4:07 A.M.)
3. Kiara Adams - Whitehorse, Yukon, Canada (4:27 A.M.)
4. Adam Beebe - Delta Junction, Alaska (4:31 A.M.)
5. Stacie Tarpey - Seward, Alaska (4:48 A.M.)
6. Luke Dawe - Delta Junction, Alaska (4:56 A.M.)
7. Kathleen Blevins -Fairbanks, Alaska (5:12 A.M.)
8. Michelle Blevins -Fairbanks, Alaska (5:14 A.M.)
9. Jessica Butler -Anchorage, Alaska (5:15 A.M.)
10. Richie Carroll - Fort Yukon, Alaska (5:21 A.M.)

Elie Claus hat zum zweiten mal hintereinander das Junior Yukon Quest gewonnen.

Das Endresultat:

1. Ellie Claus - Chitina, Alaska (23:55.40)
2. Elisabeth Habermann - Soldotna, Alaska (24:21.36)
3. Adam Beebe - Delta Junction, Alaska (24:41.06)
4. Kiara Adams - Whitehorse, Yukon (25:29.49)
5. Kathleen Blevins - Fairbanks, Alaska (25:42.49)
6. Luke Dawe - Delta Junction, Alaska (26:01.49)
7. Stacie Tarpey - Seward, Alaska (26:02.01)
8. Richie Carroll - Fort Yukon, Alaska (26:27.00)
9. Jessica Butler - Anchorage, Alaska (27:10.47)
X. Michelle Blevins - Scratched

Elisabeth Habermann hat den Humanitarian Award und
Kiara Adams den Sportsmanship Award gewonnen.


Source: Junior Yukon Quest

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