Hugh Neff gewinnt den Yukon Quest 2016

Februar 16, 2016 by  
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Der 48jährige Hugh Neff hat zum zweiten Mal nach 2012 das Yukon Quest International Schlittenhunderennen gewonnen. Mit neun Hunden vor dem Schlitten ist der Gypsy Musher ins Ziel im Shipyards Park in Whitehorse, Yukon (Kanada) eingefahren. Keine Chance hatten seine ärgsten Verfolger Brent Sass und Allen Moore – der 2 ½ Stunden Vorsprung auf Hugh Neff war einfach zu groß.

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Noch in Dawson City berichtete Hugh Neff emotional von den früheren Yukon Quest Rennen mit Hans Gatt, Frank Turner und den “Deutschen”. Er wäre damals der junge und unerfahrene Herausforderer gewesen und nun gehöre er zu den alten Veteranen des Rennen. Aber seit diesen Jahren hat Hugh Neff sich stetig weiterentwickelt und auch seine Fähigkeiten der Rennstrategie, Kräfte-Einteilung und Taktik sehr erweitert. Dieser Erfolg dieses Jahr ist auch eine Folge dieser Entwicklung. Im Vergleich zu seinem ersten Sieg, den er mit 26 Sekunden Vorsprung ( vor Allen Moore) gewann, hat der Musher aus Tok dieses Jahr in der zweiten Hälfte des Rennen erst die Führung übernommen und – das ist das neue – auch bis ins Ziel verteidigt und gehalten. Die Rennen, bei denen er von Anfang an Gas gegeben hat und sein Team dann am Ende die Kräfte schwanden, scheinen endgültig vorbei.

Top5 im Ziel:

81 Minuten nach Hugh Neff ist dann Brent Sass mit seinen Hunden vom “Wild and Free” -Kennel nach Whitehorse gekommen. Da Sass zuvor Dawson City als Erster erreichte, hat er mit der Überquerung der Ziellinie, die 4 Unzen Gold nun endgültig verdient. Der Eureka-Musher meinte im Ziel, dass er sehr stolz auf sein Team sei, besonders seine beiden Leithündinnen Celia und Sound, die das ganze Rennen über an vorderster Position gelaufen seien. Er habe die letzten Kilometer des Wettbewerbs über seine Strategie für nächstes Jahr nachgedacht. Er sei über seiner Platzierung nicht enttäuscht. Sein Team überwand viele Hindernisse und sei gut gelaufen.

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Er sagte, es sei nie schlecht gegen so ein erstaunliches Hund-Team zu verlieren – bezogen auf Hugh Neffs Hunde, die den Championtitel gewonnen haben. Auf Höhepunkte angesprochen, meinte Sass, der ganze Wettbewerb sei einer gewesen und seine Hunde. Er habe jede Minute des Rennen genossen.

Allen Moore wird Dritter
Als Dritter ist um 17:05 Uhr (Ortszeit) der zweifache Yukon Quest Champion Allen Moore mit 13 Hunden im Geschirr ins Ziel gekommen. Dies ist die zweitschlechteste Platzierung seit dem sechsten Rang im Jahr 2011 bei seiner ersten Teilnahme.
Moore freue sich auf das nächste Jahr und sei stolz die warmen Temperaturen überstanden zu haben. Für ihn sei es das erste Rennen gewesen, bei dem es so warm war. “Schlafen und Duschen”, antwortete Moore auf die Frage, was er die Woche noch vorhabe. Außerdem könne er jede Menge Eier vertilgen. Als seine Hunde jaulten und sprangen sagte der 58jährige es sähe so aus, als ob sie weiter wollten.

Vierter: Matt Hall
Der amtierende Copper Basin 300 Champion, Matt Hall kam um 19:27 Uhr mit neun Hunden im Ziel in Whitehorse an. Auf die Frage, was er anders gemacht habe, als letztes Jahr – wo Hall vorzeitig ausschied – antwortete der Musher aus Two Rivers, er hätte früher und anders trainiert. Sein Hundeteam sei fast das gleiche geblieben. Er hätte einen Zeitplan dieses Jahr gehabt und an dieses hätte er sich auch gehalten.

Erster Kanadier im Ziel: Ed Hopkins
Durch die Verlegung der Zielinie kam Ed Hopkins in den Genuß einer geringen Streckenreduzierung, da die Änderung erst nach dem vieren Musher der das Ziel in Whitehorse noch erreichte, wirksam wurde. Um 3:07 Uhr fuhr Hopkins n mit 10 Hunden in Takhini Hot Springs ein und sicherte sich den fünften Platz. Der 51jährige war der erste Kanadier und der erste Teilnehmer aus dem Yukon, der die Ziellinie überquerte. Er sei darüber glücklich und begeistert das Rennen beendet zu haben.

Yukon Quest Gewinner 2015: Brent Sass

Februar 18, 2015 by  
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Brent Sass hat es bei seiner neunten Teilnahme nun geschafft den Yukon Quest zu gewinnen. Nachdem Allen Moore noch zwei Minuten vor Sass von Two Rivers aus gestartet ist, konnte Brent Sass auf der finalen Strecke nach Fairbanks den Titelverteidiger überholen und einen Vorsprung von mehr als 10 Kilometern herrausfahren, den er bis ins Ziel verteidigte. Der Publikumsliebling hätte beinahe seine Chance auf den diesjährigen Sieg am Birch Creek verschlafen. Doch seine Hunde vom Wild and Free Kennel schienen durch die lange Rast besser ausgeruht zu sein als, die von Allen Moore. Der zweifache Yukon Quest Champion konnte seinen Heimstrecken-Vorteil nicht nutzen.

Brent Sass arriving in Dawson City, Yukon

Brent Sass hat mit dem Sieg nicht nur knapp 25.000 US Dollar und 4 Unzen Dawson CIty Gold gewonnen, sondern auch seine Kritiker überzeugt, die an seiner Professionalität gezweifelt haben. Für Allen Moore bleibt nach zwei Siegen in Folge, wieder ein zweiter Platz, wie 2012.
Beide Musher sind für den Iditarod 2015, der im März in Fairbanks starten wird, gemeldet.

Ed Hopkins war der dritte Musher der die Ziellinie in Fairbanks überschritten hat. Der 50jährige, der sich bei bisher sieben Teilnahmen noch nie in den Top5 platzieren konnte, war überrascht über sein Abschneiden. Bei dem hochkarätigen Teilnehmerfeld war er davon ausgegangen, dass es schwer werden würde sich überhaupt in den Top10 zu platzieren. Doch der Musher aus Tagish hat auch seine eigene Frau in den Platzierungen übertrumpft. Michelle Philips wurde 2008 vierte – ihr bisher bestes Ergebnis. Hopkins, der am Eagle Summit sein Team zwischenzeitig verloren hatte, meinte zu den Tiefststemperaturen, die zu Beginn des Rennen herrschten, dass er immun gegen die Kälte sei, dies wäre ihm total egal gewesen.

Ein weiterer Kanadier belegte den vierten Platz; Damon Alexander Tedford. Der Arzt aus Vancouver wurde ebenso überraschend “Bester Neuling des Jahres”. Tedford, der erst vor einem Jahr mit dem Schlittenhundesport begann, meinte aber auch, dass der Yukon Quest eine
einmalige Sache war und er auch nicht vorhabe nun einen Kennel zu gründen. Der 37jährige war mit Hunden von Mitch Seavey unterwegs und hat bei dem gebürtigen Deutschen und Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle mehrere Wochen die Grundlagen des Mushing-Sports erlernt. Schnuelle war auch sehr angetan von der Leistung seines Schützlings, der für die kanadische Armee in Afgahnistan sowie Bosnien gedient hat und Ultramarathons läuft. Doch, dass Tedford so gut abschneidet war auch für Schnuelle überraschend. Wobei Tedford natürlich auch von den Ausfällen seiner Konkurrenten profitiert habe – dies würde aber auf keinen Fall seine Leistung schmälern.

Fünfter wurde dann Hugh Neff, der mit sieben Hunde vor dem Schlitten nach Fairbanks kam.
Der Yukon Quest Champion von 2012, der am Anfang des Rennen noch mit zu den Führenden gehörte, war seit Eagle in den Rängen etwas zurückgefallen. Angesprochen auf die geringe Anzahl und den Zustand seiner Hunde, meinte Neff, das nur er als Musher wisse wozu seine Hunde noch im Stande sind. Er bezog sich auch auf die Kommentare in Facebook und gab an das dies nur Spekulationen seien, niemand von diesen Personen, hätte seine Hunde vor Ort gesehen. Mit seinem Abschneiden in den Top5, war Der Musher aus Tok aber zufrieden. Es sei aber gut zu wissen, dass er sich noch besser hätte platzieren können.

Der dritte Kanadier der das Ziel erreichte war dann Normand Casavant, der sechster wurde.
Nächste Musher die in Fairbanks erwartet werden sind: sind Jason Campeau und Torsten Kohnert.

Brent Sass gewinnt das GinGin200 2008 (Maennerrennen)

Dezember 30, 2008 by  
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Der Yukon Quest Fuenfte von dieser Saison, Brent Sass hat, bei teilweise bitterkalten Temperatuen und starken Winden, zum ersten Mal das, GinGin200 Maennerrennen gewonnen. Der Musher aus Fairbanks ist um 01:58 (Ortszeit) ueber die Ziellinie in Paxson gefahren. Zweiter wurde Iditarod- und Yukon Quest Veteran Ken Anderson vor Ed Hopkins. Vierter wurde Lance Mackey, danach folgte Braxton Peterson und dann der Deutsche Sebastian Schnuelle. Bei den Frauen wurde Colleen Robertia Zweite und Michelle Phillips Dritte.

Peter Kamper berichtet:

Ich schrieb vom Start des Rennens und der Tatsache, dass mich Soldaten der Alaska Army National Guard ueber 70 km mit Motorschlitten zum Checkpoint McLaren zum filmen fahren wuerden. Es ging alles sehr militaerisch ab. Die Herren zeigten sich auch in edlen gruenbraeunlichen Tarnfarben, die sich hervorragend vom weissen Schnee abhoben. Ich vermute, dass man damit verhindern wollte, dass irgendjemand verloren ging. 7 Soldaten, Lance Mackey’s Frau Tania und ich sollten mit 6 Motorschlitten losfahren. Die Motorschlitten zogen flache Lastschlitten und sahen mir fuer meinen Geschmack etwas klein aus, waren aber fast brandneu. Als wir endlich losfuhren war es schon recht spaet, aber die Fahrt nach McLaren sollte nur 1 1/2 Stunden dauern. Der Kommandant guckte sich um und gab das Signal zur Abfahrt. Mit einem Ruck fuhr die Maschiene an und kam nach 5 Metern wieder zum stehen. Einer seiner Soldaten hatte etwas vergessen. Man darf die Alaska Army National Guard nicht mit der Army an sich vergleichen. Im englischem Volksmund wird die ‘Guard’ von vielen ‘Weekend Warriors’ genannt. Fuenf lange Minuten spaeter kehrte der Herr wieder zurueck, schien aber nichts in der Hand zu haben. “Sag mir bloss nicht, dass er nochmals auf’s Klo musste”, dachte ich mir.

Dann ging es mit einem erneutem Handkommando des ‘Commanders’ wieder los. Die Art wie er seinen ganzen Arm vorwaerst schwang um den Befehl zur Abfahrt der 6 Maschienen zu geben, haette ohne weiteres von Julius Caesar als Angriffsbefehl fuer seine gesamte 9. Legion benutzt werden koennen. Irgendwie tauchte ein komisches Gefuehl in meinem Magen auf. Ich war schon des oefteren mit erfahrenen Motorschlittenfahrern unterwegs gewesen. Keiner dieser Leute hatte sich jemals so verhalten, wie diese Gruppe. Wir fuhren ungefaehr 5 km und hielten ploetzlich an.
Eine der Schneemaschienen der Gruppe war zurueckgeblieben. Wir stiegen alle ab und warteten bis der Fahrer der Maschiene aufgeholt hatte. Ein Packriemen an seinem Schlitten hatte sich geloest. Naja, sowas kann passieren. Man unterhielt sich fuer eine Weile und bevor sich die Soldaten wieder auf ihre Schlitten schwangen (ich als Beifahrer), stiessen sie gegenseitig mit ihren Faeusten an. Ich hielt diese fuer meinen Geschmack etwas zu heldenhaft-feierliche Geste nach nur 5 Kilometern zwar fuer etwas uebertrieben, sagte aber nichts. Als Zivilist sind meine Erfahrungen mit militaerischen Braeuchen eher beschraenkt. Weiter gings….

Army National Guard - Copyright Theresa Daily

Army National Guard - Copyright Theresa Daily

Der breite und harte Trail folgte dem ungefluegtem Denali Highway und wir fuhren mit ca. 50km/h, einer fuer erfahrene Fahrer eher langsame Geschwindigkeit. Der Wind nahm zu als, wir hoeher in die Berge vordrangen und Schneewehen begannen sich ueber die Strasse zu ziehen. Als der Commander, mit dem ich fuhr, sich nach 10 weiteren Kilometern umguckte waren drei der funef anderen Motorschlitten spurlos verschwunden. Wir hielten also wieder an und mussten Minuten warten, bis die Motorschlitten auftauchten. Der Soldat, auf dessen Ruecksitz Tania Mackey fuhr, war vom Trail abgekommen und im Tiefschnee stecken geblieben und es hatte einiges an Kraft bedurft die Maschiene wieder auf den Trail zurueckzubringen. Der Wind hatte weiter zugenommen und es war bitter kalt. Waehrend der Wartezeit hatte ich mich in den Windschatten einer der Motorschlitten gesetzt und genoss den wunderschoenen Ausblick auf die Alaska Range. In der Ferne konnte man im sonst strahlend blauem Himmel die Schneeschleier sehen, die der auf den Kuppen herrschende Sturm von den Gipfeln riss.Die behelmten Soldaten steckten ihre Koepfe zusammen und redeten, aber verstehen konnte ich nichts. Der Wind war zu laut geworden.

Schlussendlich fuhren wir weiter in die Berge und der Wind nahm weiter zu. Kurz vor 13Mile Summit fanden wir ploetzlich einen Musher mit seinem Team. Der Wind hatte die Hunde von der Strasse den Abhang hinunter gedrueckt. Er hatte vergeblich versucht sie aus einem Weidengestruepp den steilen Hang hoch wieder zur Strasse zu fuehren. Der ueber die Strasse fegende Schnee drueckte das Team immer wieder zurueck. Wir stiegen ab und ich stolperte im ersten Augenblick als mich eine Windboehe von hinten anfiel. Die Soldaten liefen 10 Meter den Hang hinunter waehrend ich meine Kamera aus der Tasche zog um zu filmen. Es bedurfte mehrere Minuten um das Geschirr des Teams zu entwickeln und die Hunde samt Schlitten zurueck auf die Strasse zu bringen. Der Musher sah uebler als seine Hunde aus. Kleine weisse Flecken zeigten sich auf seinen Backen, die sich spaeter zu Frostbeulen entwickeln wuerden. Sobald die Hunde auf der Strasse losgelassen wurden, drueckte der Wind sie wieder in Richtung Hang. Der Musher wollte aufgeben, bezweifelte allerdings, dass er es den Berg hinunter schaffen wuerde.

Ich hatte meine Faeustlinge zum Filmen gegen Fingerhandschuhen eingetauscht und innerhalb kuerzester wurden diese taub, waehrend die Ladung der 6-stuendigen Kamerabatterie unter der Auskuehlung innerhalb von ein paar Minuten auf eine Stunde gesunken war.

Der Commander unserer Gruppe entschied sich, das Hundeteam alleine zurueck nach Paxon zu schleppen/begleiten. Die Soldaten steckten ihre Schutzhelme fuer eine Weile zusammen, waehrend ich mir wieder meine dicken Faeustlinge anzog. Die Finger fingen an zu schmerzen. Ich kannte das Gefuehl, ich war knapp einer Erfrierung entkommen. Kommunikation mit den Soldaten war im lauten Wind kaum moeglich und es dauerte einige gebruellte Fragen bis ich herausfand, dass wir mit fuenf Maschienen, vier Lastschlitten und acht Personen unter einem neuem Commander weiterfahren wuerden. Wer dies war konnte ich unter den Helmen nicht erkennen. Die Herren sahen fuer mich mit ihren Kopfbedeckungen alle gleich aus.
Der Wind machte auch den Soldaten zu schaffen. Wir hatten bisher ca. 25 der 70 km in knapp 1 1/2 Stunden zurueckgelegt. Die grossartigen Gehabe und militaerischen Gesten waren im Flachland zurueckgeblieben.

Inzwischen war der Seitenwind so stark geworden, dass der eiskalte Wind durch jede Ritze meiner Gesichtsmaske drueckte. Schon Minuten spaeter hielten wir wieder an. Zwei Maschienen waren hinter uns verschwunden. Wir drehten um und fanden sie. Einer der Motorschlitten war ausgegangen. Als wir abstiegen war Kommunikation nur auf kuerzeste Entfernung moeglich. Der Wind war zu laut. Selbst in meiner Montur, ueber die ich einen riesigen Daunenparka gezogen hatte, spuerte ich wie die Boehen Kaelte durch meine Winterkleidung drueckte. Rasende Schleier aus Eiskristallen zogen ueber den Schnee. Am Horizont zeigte sich die Sonne in ihren schoensten Farben als sie begann unterzugehen.

Waehrend ich argwoehnisch zuguckte wie die Soldaten versuchten den Motorschlitten wieder zu starten, stieg meine Hochachtung vor den Mushern, die es mit ihren Hunden ueber den Berg geschafft hatten. Ich zog nochmals meine Fingerhandschuhe an und nahm meinen kleinen Photoapparat aus der Seitentasche. Nach drei Photos versagte er. Die Soldaten guckten sich den schnell auskuehlenden Motor der Maschiene an und ruettelten an verschiedenen Teilen. Selbst aus der Entfernung war es leicht ersichtlich, dass sich unter den Herren kein Mechaniker befand. Als Zivilist wurde ich zur Begutachtung der Angelegenheit nicht eingeladen.

Schlussendlich entschied der Commander, wie mir durch das Getoese des Windes klargemacht wurde, mit vier Maschienen und vier Lastschlitten weiterzufahren. Jede der Maschienen trug nun 2 Personen. Meiner Schaetzung nach hatten wir weniger als die Haelfte der Strecke nach McLaren zurueckgelegt.

[ Bilder von Theresa Daily ]

GinGin 200 Videos von Peter Kamper:

[Brent Sass #1 Maenner]

[Jodi Bailey #1 Frauen]

[Colleen Robertia #2 Frauen]