Roxy Wright kehrt zum ONAC zurück

März 20, 2016 by  
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Eine der legendärsten Sprint-Musherinnen Alaskas ist zum ONAC zurückgekehrt. Roxy Wright gewann beim Open North American Championship dreimal den Titel in den Jahren 1989, 1992 und 1993. Sie gewann auch die Open World Championship beim Fur Rondy in Anchorage und das Alpirod in Europa. Ihr Vater, Gareth Wright, war beim ONAC in den Jahren 1950 und 1983 erfolgreich und ihr Sohn Ramy Brooks ist ein Iditarod und Yukon Quest Veteran.

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Nachdem Wright vor 20 Jahren beim ONAC aufhörte, plante sie nicht wieder zurückzukehren. “Im Ruhestand habe ich niemals gedacht, wieder Rennen zu fahren”, sagte sie 67-jährige. Es war ein weiterer zweimaliger Gewinner des ONAC, der bei der Rückkehr von Wright mitgeholfen hat. Arleigh Reynolds aus Salcha, der 2013 und 2014 das ONAC gewonnen hat, und Wright sind Freunde. Sie hat in den vergangenen Jahren seine Schlittenhunde (mit-)trainiert. Reynolds nahm eine Pause vom ONAC wegen seiner Verantwortung als Professor und stellvertretender Dekan der Tiermedizin-Abteilung an der Alaska-Universität in Fairbanks.

“Er hat nicht die Zeit gehabt, sich dem Rennen zu widmen und bat mich zu helfen die Hunde zu trainieren”, sagte Wright. “Ich habe sie trainiert und jetzt kann ich sie genauso gut fahren”.

“Es war ein bisschen eine Überraschung, eine Ehre und ein Geschenk wieder in der Lage zu sein, ein Hunde-Team in einem Rennen zu fahren”, fügte sie hinzu. Wright habe keine grossen Erwartungen bei ihrer ersten Teilnahme nach 20 Jahren. Sie meinte, sie wolle mit 12 Hunden nur ihr Bestes geben. “Mein Ziel ist es einfach mein Bestes zu tun und meine Arbeit zu machen, damit auch die Hunde in der Lage sind ihr Bestes zu geben”, so Wright.

John Erhart, der mit der Startnummer 1 unterwegs ist, meinte, obwohl er schon achtmal am ONAC teilgenommen hat, dass er vor dem Rennen immer noch nervös ist. “Einmal auf dem Schlitten stehend und wenn ich da draußen bin, dann ist alles wieder in Ordnung”, sagte der 42-jährige aus Tanana. Erhart belegte letztes Jahr den fünften Rang und wolle dieses Jahr versuchen in die Top3 zu fahren. Der Titelverteidiger Buddy Streeper aus Fort Nelson – British Columbia, wird mit der Startnummer 18 unterwegs sein.

Die Vorläufe fanden jeweils um 13:00 Uhr (Ortszeit) statt. Heute geht es auf die 28,08 Meilen Strecke. 23 Musher sind vertreten, darunter auch der aus Deutschland stammende, Michael Tetzner

ONAC

Fur Rondy mit hohen Preisgeldern

Januar 23, 2009 by  
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Trotz der allgemeinen schlechten finanziellen Situation haben Geschaeftsleute aus Anchorage ihre Brieftaschen geoeffnet, um dem Nationalsport Alaskas – dem Dogmushing – unter die Arme zu greifen.

Das seit 1946 stattfindende Fur Rondy Open World Championship wird fuer das naechste Rennen, mindestens 65.000 US $ an Preisgeldern zur Verfuegung stellen koennen. Das sind 15.000 $ mehr als letzte Seison und es koennten sogar insgesamt 75.000 $ werden. Noch vor zwei Jahren stand das Sprint-Rennen vor dem Aus, da man 110.000 $ an Schulden angehaeuft hatte. Als Folge schloss man ein Verkaufsgeschaeft und reduzierte die Anzahl der Angestellten. Doch ohne grosszuegige Hilfe der lokalen Unternehmen waere diese Preisgelderhoehung nicht moeglich gewesen.

1999 gewann Egil Ellis eines seiner ersten Fur Rondy Rennen und erhielt dafuer nur 4.800 $. Obwohl, der aus Schweden emigrierte Musher, aus seinem Heimatland keine Preisgelder fuer Sprintrennen gewohnt war, meinte er rueckblickend, dass sie damals fuer umsonst gefahren waeren. Der 38jaehrige trainiert nun fuer seine achte Teilnahme und koennte bei einem Gewinn 8.400 $ und zusaetzliche Bonusgelder erhalten. Das Maximum waeren 12.300 $, was einem 22. Rang beim Iditarod entsprechen wuerde. Dies spiegelt auch die Gewichtung innerhalb des Mushingsports in Alaska wieder. Auch Terry Streeper ist angetan von der hohen Summer der Preisgelder und hofft, dass nicht nur die Langstreckenrennen (wie das Iditarod oder Yukon Quest) finanziell unterstuetzt werden, sondern auch wieder die Sprint-Rennen, ‘so wie in den alten Tagen’.

Das Fur Rondy startet am 27. Februar in Anchorage. Folgende Musher sind gemeldet: Nils Hahn, Mari Wood, Egil Ellis, Ed Wood, Courtney Moore, Blayne Streeper, Bill Kornmuller und Arleight Reynolds.