Iditarod 2017 gestartet

März 7, 2017 by  
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Bei fast -30 Grad Celsius sind die 71 Hundeschlittenführer mit ihren jeweils 16 Hunden in zwei-minütigen Abstand von der schneebedeckten Startlinie auf der Hoselton Road in Fairbanks aufgebrochen, um nach kurzer Strecke auf den zugefrorenen Chena Fluss zu wechseln.

Am Samstag haben die Teams die 350 Meilen von Anchorage nach Fairbanks – mit den Autos – zurückgelegt und sind am Monatg auf die Strecke nach Nome gestartet.

Die Menschenmassen an der Startlinie waren für die extremen Minustemperaturen vorbereitet und trugen mehrere Schichten von Jacken, schwere Stiefel und dicke Handschuhe. Einigen wurde es in ihren Pelzmänteln, Pelzmützen und Pelzhandschuhen sogar zu warm.

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Aus gesundheitlichen Gründen ist der aus Ungarn stammende Otto Balog, der in Anchorage noch am „Paradenlauf“ durch die Stadt teilgenommen hatte, vorzeitig aus dem Rennen gegangen. So das die Anzahl der Teams nun bei 71 liegt.

Jenseits von Fairbanks liegen nun schlaflose Nächte, tiefer Schnee und Hunderte von Kilometern auf zugefrorenen Flüssen, vor den Mushern und ihren vierbeinigen Athleten. Sie werden das Innere Alaskas bis zur Norton-Sound-Küste durchqueren, und zwar auf der gleichen Strecke wie das letzte Mal, als der Rennstart im Jahr 2015 nach Fairbanks wechselte.

Im Vergleich zur Strecke von Willow aus, ist die Fairbanks-Route flacher und hat weniger Checkpoints, was bedeutet, dass längere Strecken zwischen entfernten Gemeinden sind. Teams verbringen auch mehr Zeit – fast die Hälfte des 1000-Meilen-Rennens – auf breiten, gefrorenen Flüssen – flaches Gelände, was brutalen Winden ausgesetzt ist.

Die Prognose sagt weiter Tiefsttemperaturen voraus – zumindest während der ersten Tage des Rennens.

Einmal aus Fairbanks, werden die Teams dem Chena River zum Tanana River folgen. Sie haben 60 Meilen, bis sie ihren ersten Checkpoint erreichen: Nenana.

Zuvor waren bei strahlendem Sonnenschein, moderaten Minustemperaturen und unter den Augen tausender Fans, Touristen, Sponsoren und Pressevertretern sind die 72 Teams, angeführt von Ryan Redington, im Abstand von zwei Minuten, in Anchorage auf die zeremonielle Strecke gegangen.

Wie jedes Jahr wurden dafür die Straßen von Anchorage gesperrt und – obwohl es schon schneite – mit Schnee präpariert. Die Veranstaltung ist eher ein Fest, bei dem sich die Musher, ihre Familien, Freunde, Unterstützer und Fans sowie die Zuschauer und die Sponsoren treffen und feiern.

Die meisten Musher fuhren Teams von 12 Hunden auf ihrer 11-Meilen Fahrt. Eingebettet in ihre Schlitten waren die Iditarider – Fans, die bei der Online-Auktion gewonnen hatten und sich dafür von ihrem Lieblings-Hundeschlittenführer durch Anchorage fahren lassen konnten.

Die Teams werden bis zu 16 Hunden erweitern werden, wenn das Rennen am Montag in Fairbanks beginnt. Dann sind mehr als 1.000 Schlittenhunde im Hundegeschirr.

Ryan Redingtons Schlitten war der Zweite, der die Startlinie verlassen hat. Die Iditarod Tradition setzt jedes Jahr einen Ehren-Musher in den ersten Schlitten beim Zeremonial-Start. Der diesjährige Ehren-Musher war Leo Rasmussen aus Nome, der seit dem ersten Iditarod Rennen als offizieller Checker unter dem berühmten Burled-Arch, an der Ziellinie seiner Heimatstadt gearbeitet hat.

Obwohl Joe Redington Sr. nicht in diesem ersten Rennen konkurrierte – unter anderem war er damit beschäftigt, Preisgelder zu organisieren – war sein Sohn Raymie 1973 unter den Startenden. Raymie hat in diesem Jahr drei Söhne – Ryan, Robert Und Ray Jr. im Teilnehmerfeld.

Ein weiterer Musher von diesem Eröffnungsrennen – Drittplatzierter Dan Seavey – hat einen Sohn und einen Enkel im 2017er Rennen, und beide sind unter den Favoriten.

Dallas Seavey, sein Enkel, ist der Titelverteidiger, der einen fünften Titel anstrebt, und damit mit Rick Swenson gleichziehen könnte. Mitch Seavey, sein Sohn, ist ein zweimaliger Champion, der bei jedem der letzten beiden Rennen den zweiten Platz nach Dallas belegt hat.

Ein konkurrenzfähiges Rennen wird erwartet. Alle letztjährigen Top-10-Finisher sind zurück, und fünf Champions sind im Feld. Neben den Seaveys umfasst das Rennen auch die viermalige Gewinner Martin Buser und Jeff King sowie den 2011 Champion John Baker.

Kuskokwim 300 mit Gesamt-Preisgeld von ueber 100.000 US Dollar

Januar 15, 2013 by  
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Gegen den Trend, die Preisgelder zu reduzieren, wie beim Iditarod oder Yukon Quest, haben die Organisatoren des Kuskokwim 300, erklaert, dass die Gesamt-Gewinnsumme 2013 nochmals um 10% auf 110.000 US Dollar erhoeht wird (auch bei den kuerzeren Rennen wie, Bogus Creek 150 und Akiak Dash sollen 10% mehr Preisgelder ausgeschuettet werden).

Jeff King starting the K300

Das 2013 Rennen findet am 18. Januar statt. 28 Musher haben sich fuer das 34te Kusko300 angemeldet, soviel wie seit 1994 nicht mehr, darunter auch der achtfache Champion Jeff King. Ebenso dabei die Iditarod Gewinner Lance Mackey, Martin Buser und John Baker. Auch die Yukon Quest Gewinnerin von 2000, Aliy Zirkle und der vierfache Copper Basin Champion Allen Moore werden in Bethel an den Start gehen. Rohn Buser wird versuchen seinen Titel auch gegen die starken Iditarod und Yukon Quest Veteranen, wie Paul Gebhardt, Ken Anderson, Ramey Smyth, Ray Redington, Jr., Peter Kaiser und Joe Garnie zu verteidigen. Aus Europa treten der Norweger Joar Leifseth Ulsom und der Russe Mikhail Telpin an, beide haben 2012 zum ersten Mal den Yukon Quest erfolgreich bestritten.

Der Trail soll in einem sehr gutem Zustand sein, es herrschten optimale Bedingungen – bisher auch ohne die beruechtigten und obligatorischen Overflows.

Traditioneller Start des Iditarod 2012 in Anchorage (Alaska)

März 4, 2012 by  
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Beim traditionellen Start in Anchorage sind die 66 Teilnehmer mit ihren Iditaridern im Schlitten auf die kurze Strecke durch die groesste Stadt Alaskas gegangen. Wie jedes Jahr wurden dafuer die Strassen gesperrt und – obwohl es schon schneite – mit Schnee praepariert. Die Veranstaltung ist eher ein Festival, bei dem sich die Musher, ihre Familien, Freunde, Unterstuetzer und Fans sowie die Zuschauer und die Sponsoren sich treffen und feiern.

Die ehemaligen Sieger und natuerlich der aktuelle Champion John Baker, waren besonders belagert. Der Musher aus Kotzebue, gab an, dass er seinen Titel verteidigen und seinen eigenen neuen Streckenrekord von acht Tagen und 19 Stunden unterbieten wolle. Experten halten aber bei den jetzigen Schneemassen, einen neuen Rekord fuer eher unwahrscheinlich. Trotzdem sei Baker mit seinen beiden Leithunden ‘Snickers’ und ‘Velvet’, die sein Team auch letztes Jahr zum Sieg fuehrten, bereit und man wolle die Fruechte des harten Trainings ernten. Er selbst haette aber dieses Jahr nicht mehr den Druck gewinnen zu muessen.

Ramey Smyth

Aehnlich aeusserte sich einer seiner aergsten Rivalen, Lance Mackey. Dem viermaligen Iditarod und Yukon Quest Champion sei es vollkommen egal, ob er ueberhaupt nochmal ein Rennen gewinnen werde. Er wuerde sich mehr erfreuen, die beginnende Musher-Karriere seines Stiefsohnes Cain Cartner, zu beobachten. Er fuegte aber an, dass er trotzdem hungrig auf einen fuenften Titel sei, obwohl viele meinten er habe den Hoehepunkt seiner Karriere ueberschritten. Abschliessend sagte der ehemalige Krebs-Patient, er sei nicht angetreten, um einen Camping-Trip zu machen.

Daran wird auch nicht sein ehemals groesster Konkurrent der letzten Jahren, Jeff King glauben. Der 56jaehrige war nach seinem Jahr Pause gleicht mit einem Sieg beim Sheep Mountain 150 zurueckgekehrt und meint, dass es sich koerperlich und mental besser fuehle als ja zuvor. 2006 hatte King zum letzten Mal das Iditarod gewonnen, danach erbitterte Zweikaempfe mit Lance Mackey gefuehrt, die er aber nicht fuer sich entscheiden konnte.

Ganz im Gegensatz zu Hugh Neff, der im diesjaehrigen Yukon Quest zum ersten Mal seinen Freund und Rivalen Lance Mackey besiegen konnte. Fuer viele ist der aktuelle Yukon Quest Gewinner einer der groessten Favoriten fuer einen Iditarod-Sieg. Auch der Musher aus Tok, gibt an, dass er merkt, dass man dieses Jahr mehr von ihm erwarten wuerde. Er zog auch gestern auf der 4th Avenue in Anchorage mehr Aufmerksamkeit auf sich, als in den Jahren zuvor.

Ausgelassene Stimmung und heitere Atmosspaehre wird man heute beim Re-Start in Willow (Startzeit 14:00 Uhr) weniger finden, da geht es schon etwas serioeser zu. Dann sind die Teilnehmer schon auf ihre wirkliche Aufgabe, die Bewaeltigung der 1.600 Kilometer langen Strecke durch die alaskanische Wildnis, geeicht.

Mackey: ‘People think that I’m on a downhill spiral’ from Kyle Hopkins@adn.com on Vimeo.

Diese Strecke wurde nochmals in letzter Minute geaendert. Vor dem Rennen hatte die Iditarod-Organisation verkuendet, die beruechtigten ‘Happy River Steps’ dieses Jahr zu umfahren. Doch der erhebliche Schneefall hatte diese Aenderung zu nichte gemacht – die Alternativstrecke sei nicht die bessere Option. So bleibt es bei der alten – originalen Streckenfuehrung.

Rohn Buser gewinnt das Kuskokwim 300 2012

Januar 23, 2012 by  
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Der Sohn des mehrmaligen Iditarod Champions Martin Buser hat ueberraschend das diesjaehrige Kuskokwim 300 Rennen gewonnen. Der 22jaehrige hat sich gegen seinen Vater sowie Iditarod und Yukon Quest Gewinner, wie Lance Mackey, John Baker und Veteran Musher Ramey Smyth, Aaron Burmeister, Paul Gebhardt und Ken Anderson durchgesetzt.

Rohn war auch der erste der am Samstag Kalskag vor Gebhardt erreichte. Doch der Iditarod Veteran brauchte 13 Minuten weniger im Checkpoint und war dann als Erster wieder auf der Rennstrecke. Lance Mackey war noch vor dem aktuellen Iditarod Champion John Baker in Kalskag angekommen verlor aber auch seinen Vorsprung im Checkpoint.

Das Rennen war am Freitag mit 16 Teilnehmern in Bethel gestartet. Ein Musher hatte das Rennen bereits vorzeitig beendet.

Das kuerzere Bogus Creek 150 Rennen gewann zum ersten Mal eine Frau. Die aus Bethel stammende Jennifer Peeks setzte sich sechs Konkurrenten durch. Ray Nose gewann zum zweiten Mal hintereinander das 30 Meilen Rennen Akiak Dash

Top5 (Kusko300):
1. Rohn Buser
2. John Baker
3. Paul Gebhardt
4. Richie Diehl
5. Lance Mackey

(Zehn weitere Musher sind noch auf der Strecke)

Rohn Buser gewinnt das Kusko300 (c)

John Baker gewinnt das Iditarod 2011

März 20, 2011 by  
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In neuer Rekordzeit (8 Tage, 18 Stunden, 46 Minuten), hat der aus Kotzebue stammende John Baker das Iditarod 2011 gewonnen. Der 48jaehrige Musher hat die Zielinie in Nome mit 10 Hunden im Geschirr ueberfahren und erhaelt dafuer ein Preisgeld von 50.400 US Dollar und ein nagelneues Auto. Seit vielen Jahren ist mit Baker wieder ein Alaska-Native Sieger beim Iditarod geworden. Kein Lance Mackey, Jeff King, Paul Gebhardt oder Martin Buser haben dieses Rennen in der Endphase dominiert, sondern der Inupiaq-Musher. Seit 1996 hat Baker an allen Iditarod-Rennen teilgenommen, hat sich 11 mal in den Top10 plaziert und wurde zweimal Dritter. Letztes Jahr gewann er zwei schwere Mittelstreckrennen das Kuskokwim 300 und das Kobuk440.

Der aergste Konkurrent Bakers, Ramey Smyth war nicht mehr in der Lage entscheidend aufzuholen. Der Musher aus Willow kam ca. 50 Minuten nach Baker ins Ziel und hat mit 8 Tagen, 19 Stunden und 50 Minuten auch den alten Streckenrekord von Martin Buser unterboten. Dritter wurde, der gebuertige Oesterreicher, Hans Gatt und Vierter, der Yukon Quest Gewinner 2011, Dallas Seavey.

Untitled from Kyle Hopkins on Vimeo.

Lance Mackey, der versucht hatte seinen fuenften Titel in Folge zu erringen, musste sich mit einem abgeschlagenen 16. Platz begnuegen. Schon frueh im Rennen musste der 4-fache Iditarod und Yukon Quest Champion mehrere Hunde zuruecklassen und war ins Ziel mit nur noch sieben Vierbeinern angekommen. Auch der lange Fuehrende und das Rennen dominierende Martin Buser, viel in der zweiten Haelfte des Wettbewerbs immer weiter zurueck. Der ehemalige Schweizer, der das Iditarod auch schon viermal gewonnen hat, wurde dann 18ter.

Der aus Deutschland stammende Sebastian Schnuelle, der beim diesjaehrigen Yukon Quest noch Zweiter wurde, fuhr abermals in die Top10 und belegte den siebten Rang.

Mehrere Top-Musher wie Mitch Seavey, Paul Gebhardt, Gerry Willomitzer oder Robert Bundtzen mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Zur Zeit sind immer noch Teams auf dem Trail, die versuchen eines der haertesten Hundeschlittenrennen der Welt zu Ende zu fahren.

Paul Gebhardt gewinnt das Kusko300

Januar 24, 2011 by  
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Im engsten Finale, in der ueber 30jaehrigen Geschichte des Kuskokwim 300, hat sich der 54jaehrige Iditarod Veteran Paul Gebhardt gegen Mike Williams Jr. aus Akiak durchsetzen koennen. Um ca. 9:47 Uhr (Ortszeit) kamen die beiden Musher, nur durch eine Minute getrennt, auf dem zugefrorenen Yukon-Fluss in Bethel ins Ziel. Es war die bisher beste Plazierung fuer Gebhardt, der schon neun mal am Kusko300 teilgenommen hat.

Die Trailbedingungen seien laut Gebhardt hart, schnell und eisig gewesen. Doch der staendig blasende Wind haette brutale Minustemperaturen von -52 Grad Celsius (mit gefuehltem Wind Chill Faktor) produziert. Das Rennen war am Freitag unter besten Bedingungen gestartet.

Der Lokalmatador Mike Williams Jr. war selbst ueberrascht sich auf dem zweiten Rang wiedergefunden zu haben, besonders wegen der starken Konkurrenz. Doch auch Pete Kaiser, ein Musher aus Bethel, konnte namhafte Kollegen, wie Martin Buser, Ramey Smyth, Mitch Savey und John Baker schlagen und plazierte sich als Dritter.

Die Yukon Quest Veteranen Hugh Neff und Sebastian Schnuelle die zwischenzeitlich gefuehrt hatten, fielen spaeter auf den achten bzw. den zwoelften Rang zurueck.

Paul Gebhardt gewann mit seinem Sieg 20.000 US Dollar, Mike Williams Jr. 15.000 $, das waren 11.000 mehr, als bei seiner ersten Teilnahme letztes Jahr beim Iditarod, wo er den 26ten Platz belegte. Beide Musher sind fuer das, im Maerz stattfindende Iditarod gemeldet.

Grosse Namen – grosse Gewinnsumme

Januar 22, 2011 by  
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Bei der 31ten Ausgabe des Mittelstreckenklassikers Kuskokwim 300 liegt die Gesamtgewinnsumme wieder bei 100.000 US Dollar, davon gehen allein 20.000 an den Gewinner. 20 Musher haben sich dieses Jahr gemeldet, um in Bethel (Alaska) auf die Rennstrecke zu gehen, darunter auch der Titelverteidiger John Baker, Martin Buser und Ramey Smyth.
In den letzten 30 Jahren hat das Kusko300 viele namhafte Champions hervorgebracht, wie Rick Swenson, Susan Butcher, Jeff King, Mitch Seavey und Martin Buser.

Es sei diese Saison wieder ein starkes Feld, so ein Organisator. Denn auch die Iditarod- und Yukon Quest Veteranen, wie Hugh Neff, Sebastian Schnuelle, Paul Gebhardt und Mike Williams sind mit dabei. Aber auch ‘Neulinge’ wie Pete Kaiser, der diesjaehrige Copper Basin 300 Gewinner Jake Berkowitz und der ‘Rookie of the year’ beim Yukon Quest 2010, Josh Cadzow sind immer fuer eine Ueberraschung gut.

GPS Geraete von SPOT

Wie auch bei diesem Rennen koennen die zu Hause gebliebenen Fans ueber das Internet mitfiebern, da alle Musher mit GPS-Geraeten ausgestattet sind und ihre Funkdaten fast live online abrufbar sind. Doch die Organisatoren haben diese Geraete nicht nur fuer die Fans eingefuehrt, sondern auch wegen der Sicherheit. Die GPS-Geraete haben zwei zusaetzliche Knoepfe mit denen die Teilnehmer einmal die Renn-Offiziellen oder aber per 911-Knopf die Alaska State Troopers erreichen koennen. Es sei schon in anderen Rennen vorgekommen, dass ein Team sich verirrt hatte und nur ueber die GPS-Daten wiedergefunden werden konnte.

Zur Zeit fuehrt Hugh Neff vor Jake Berkowitz und Sebastian Schnuelle.

Der Gewinner des K300 2011 wird am Sonntag(Ortszeit) erwartet.

John Baker gewinnt das Kusko300

Januar 26, 2010 by  
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John Baker hat nicht nur den eisigen Temperaturen getrotzt, sondern auch zwei sehr erfahrene Iditarod Champions auf Distanz gehalten und damit zum ersten Mal das Kusko300 gewonnen. Mit 10 Hunden kam der Musher aus Kotzebue in Bethel (Alaska) ins Ziel und erhielt dafuer 20.000 US Dollar – die hoechste Gewinnsumme fuer einen ersten Rang bei einem Mittelstreckenrennen.

Noch in Kalskag waren John Baker, Lance Mackey und Martin Buser fast zeitgleich in den Checkpoint eingefahren. Doch auf dem Weg nach Tulusak fuhr der 47jaehrige Baker einen 36 Minuten Vorsprung herraus. Obwohl sich selbst nicht sicher fuehlend – mit zwei so erfahrenen Profi-Mushern im Nacken – fuhr er mit grossem Vorsprung ins Ziel ein. Buser wurde schliesslich Zweiter und Macker Dritter.

Wie so oft beim Kuskokwim-Rennen spielte das Wetter wieder eine entscheidende Rolle. Gefuehlte Temperaturen (Windchill) von bis zu -50 Grad veranlassten einige Musher dazu vorsorglich Hunde aufzugeben. ID-Champion Mitch Seavey musste sogar wegen eingefrorener Augen vorzeitig das Rennen beenden. Auch Buser und Mackey gaben sechs bzw. sieben ihrer Hunde auf. Mackey meinte spaeter, dass er kein Risiko eingehen und keinen seiner Vierbeiner gefaehrden wollte.

John Baker hingegen musste nur vier Hunde zuruecklassen und war mit seinem Sieg sehr zufrieden, besonders wegen der brutalen Wetterbedingungen und der starken Konkurrenz.

Kuskokwim 300 Finish from Chris Ho on Vimeo.

Mackey gewinnt Iditarod – Schnuelle 2ter

März 19, 2009 by  
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Der 38jaehrige Lance Mackey aus Fairbanks (Alaska) hat zum dritten Mal hintereinander das Iditarod
Hundschlittenrennen gewonnen. Der ehemalige Krebspatient ist um 11:30 Uhr, mit 15 Hunden in Nome ueber die Ziellinie gefahren und hat sich 69.000 US Dollar an Preisgeld und einen neues Auto damit verdient. Mackey
hat seit dem Halbzeitort ‘Iditarod’ das Rennen unangefochten angefuehrt und seinen Vorsprung stetig ausgebaut. Waehrend seine Konkurrenten mit den Wetterbedingungen nicht zu recht kamen und abreissen lassen mussten fuhr Lance Mackey mit fast seinem kompletten Hundeteam durch alle Unbilden der Natur weiter und ueberwand Tieftstemperaturen, brutalen Gegenwind und Blizzards. Experten sind sich einig, dass sie das beste Hundeteam in der Geschichte des Iditarod gesehen haben.

Noch vor dem Rennen kamen Stimmen auf, die Mackeys Staerke anzweifelten, da er dieses Jahr den Yukon Quest nicht gefahren ist. Doch er konnte alle Zweifel ausraeumen, dass er zu den besten seiner Sportart gehoert. Nach vier Yukon Quest Siegen und drei Iditarod Siegen hintereinander, wobei er zwei Siege der Ultramarathonrennen in einem Jahr schaffte, brauch er niemanden mehr etwas beweisen. Sollte er naechstes Jahr wieder antreten, koennte er als erster Musher vier Siege hintereinander versuchen zu schaffen , obwohl er die Frage im Zielbereich nicht direkt beantworten wollte.

Sebastian Schnuelle hat das Rennen umd den zweiten Platz beim diesjaehrigen Iditarod gegen John Baker gewonnen und ist um 19:05 Uhr (Ortszeit) in Nome ueber die Ziellinie gefahren. John Baker, der eine halbe Stunde nach Schnuelle von White Mountain auf den letzten Streckenabschnitt durfte, kam dann im Ziel ueber eine Stunde nach dem Deutschen an. Fuer Schnuelle ist es mit Abstand das erfolgreichste Jahr seiner Karriere, noch vor zwei Wochen waren seine Hunde beim Yukon Quest unterwegs, was das Team schliesslich gewann und eine Siegpraemie von 30.000 $ bakam. Der zweite Platz beim Iditarod nun beschert, dem aus Wuppertal stammenden Musher, nochmals 65.000 $ – zusamengerechnet fast 100.000 US Dollar an Siegpraemien. Mit den beiden Erfolgen ist Sebastian Schnuelle der erfolgreichste deutsche Langstrecken Hundeschlittenfuehrer aller Zeiten. Dass er den Yukon Quest nicht mehr fahren wird, hat Schnuelle bereits angekuendigt, das Iditarod plant er noch einmal in Angriff zunehmen, um dann mit dem Hundeschlittensport aufzuhoeren und ein ‘normales’ Leben zu fuehren mit einem Job, Urlaub und Bezahlung.

John Baker erhielt fuer seinen dritten Rang noch 55.000 US Dollar. Mit dieser Plazierung ist er auch wieder in seinem Bereich, da er seit 2001, nur mit Ausnahme von letztem Jahr, sich immer in den Top9 plaziert hat. Baker, der noch mit Jeff King an der Norton Bucht zusammenfuhr, lies den vierfachen Champion zurueck, da dieser sich entschloss umzukehren. Der 46jaehrige hingegen fuhr durch den Sturm und kam mit einem fast zugefrorenen Auge in Koyuk ,drei Stunden hinter Schnuelle, an. Fuer Baker sind die Stuerme nichts ausergewohnliches da er unter diesen Bedingungen trainiert, er wuerde anders auf solche Wetterbedingungen reagieren als manche seiner Musher-Kollegen, so der aus Kotzebue stammende Baker. Spaeter fuhr er fast zeitgleich mit Schnuelle, nachdem er seine Rastzeiten kuerzte. Auf der finalen Strecke konnte er aber den Deutschen dann schliesslich nicht mehr einholen.

Kusko300, Bogus Creek und Akiak Dash am Wochenende

Januar 15, 2009 by  
Filed under Allgemein, Kusko300

Das am Freitag, den 16. Januar 2009 startende Kuskokwim 300 Rennen in Bethel, wird 100.000 US Dollar an Preisgeldern ausschuetten koennen. 20.000 $ gehen an den Gewinner, das ist die drittehoechste Preissumme nach dem Iditarod und Yukon Quest. Das seit 1979 durchgefuehrte Mittelstreckenrennen ist besonders bei den Iditarod Teilnehmern beliebt, so starteten vor drei Jahren zehn der Top15 Iditarod Teilnehmer aus dem Vorjahr in Bethel. Bei den zwei kleineren Rennen Bogus Creek und Akiak Dash gehen meist ‘nur’ lokale Hundeschlittenfuehrer an den Start. Immerhin sind auch beim Bogus Creek 150 25.000 Preisgelder im ‘Topf’.
Dieses Jahr sind fuer das Kusko300 u.a. der Titelverteidiger Mitch Seavey, der Rekordgewinner des Kusko300 (8x) und Iditarod- und Yukon Quest Champion Jeff King, der Iditarod Gewinner Martin Buser, sowie John Baker, Ed Iten, DeeDee Jonrowe, Aaron Burmeister, Ken Anderson, Sab Schnuelle und Hugh Neff gemeldet. Neben diesen Elite-Mushern nehmen auch Teams aus der lokalen Umgebung teil; Ron Underwood, Mike Williams Jr., Richie Diehl, Pete Kaiser und Jackie Larson.