Berkowitz schlaegt starke Konkurrenz

Januar 12, 2011 by  
Filed under Allgemein, CB300

Bei der 22ten Auflage des Mittelstreckenrennen-Klassikers Copper Basin 300, hat Jake Berkowitz ein imposantes Feld an namhaften Konkurrenten hinter sich gelassen und mit einem Vorsprung von mehr als einer Stunde, vor dem mehrmaligen Iditarod und Yukon Quest Champion Lance Mackey, gewonnen.

Am Freitag hatten sich die Musher, darunter ehemalige Iditarod Champions, wie Lance Mackey, Rick Swenson, Sonny Lindner und Mitch Seavey, die Yukon Quest Gewinner Sebastian Schnuelle und Aliy Zirkle, sowie der dreimalige Copper Basin 300 Gewinner Allen Moore und die Veteran-Musher, wie Brent Sass, Ken Anderson, Gerry Willomitzer, Dan Kaduce und Jodi Baily, im Schulzentrum von Glennallen (Alaska) eingefunden, um das Musher-Treffen und die Ziehung der Startnummern zu veranstalten.

An der Trailstrecke wurden dieses Jahr kleinere Aenderungen vorgenommen, doch der Weg folgte der gleichen Route, wie in den Vorjahren. John Schnadelmeier, ehemaliger CB300 und YQ-Champion, erklaerte, in Funktion eines Trailbreakers, den Mushern die Route, warnte vor gefaehrlichen Stellen und beantwortete Fragen zu Checkpoints und Verpflegung.

Neu war bei dem diesjaehrigen Rennen, was gestern in Paxson Lodge endete, die GPS-Positions Uebertragung der Musher ins Internet. Die Firma SPOT, die auch seit einigen Rennen den Yukon Quest mit Geraeten ausstattet, uebernahm nun auch beim Copper Basin 300, diese Aufgabe.

So konnten Fans und Interessierte fast live mitverfolgen, wie nach Berkowitz und Mackey, der aus Deutschland stammende Gerry Willomitzer, als Dritter, der YQ-Veteran Brent Sass, als Vierter und der in der Schweiz geborene Sven Haltman, als Fuenfter durch das Ziel fuhren.

Zwoelf, der 51 gestarteten Teams sind ausgeschieden, darunter auch Ramey Smyth und Rick Swenson. Die Gewinnertrophaee, die 15.000 US Dollar Gesamtgewinnsumme und die Auszeichnungen wurden auf dem Finish-Banquet, in der Paxson Lodge vergeben.

Demr 24jaehrigen Jake Berkowitz aus Minnesota, wurde dort sein erster Titel im Hundeschlittenrennsport ueberreicht.

Yukon Quest Trail Blog 11

Februar 20, 2008 by  
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Ok, grade traf ein Anruf von Stepping Stone ein. Phillips und Dalton werden jetzt dort abfahren und gegen 14 Uhr hier eintreffen.
Dalton meinte, dass er an Brent’s Team irgendwo zwischen Scroggie und Stepping Stone vorbei fuhr: “Brent ging zu dieser Zeit zu Fuss seinem Team voraus.”
Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet, aber sehr gut hoehrt sich das nicht an.
Uebrigens habe ich einige Worte des alten Veteranen (Dalton) ueber Brent Sass in Scroggie Creek vorher ausgelassen, mir das ganze aber nochmals auf meinen Kameraaufnahmen angehoehrt. Der gesamte Wortlaut war: “Was er mit dem Spurt probiert ist schon oefter probiert worden und hat (als Strategie) nie funktioniert.
Irgendwann werden die Hunde den Dienst verweigern und nicht mehr fuer ihn laufen. Dann wird er scratchen.
Als er an Michelle (Philipps) mit seinem Team vor Scroggie nach einer kurzen Rast vorbei lief brauchte er 10 Minuten um das Team an ihrem rastendem Team vorbeizufuehren.” Ist das ein schlechtes Zeichen ?”, fragte ich.
“Sie wollten auch rasten. Es ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen, aber es sagt etwas ueber den psychologischen Zustand des Teams aus.” Irgendwie hatte ich das Gefuehl, dass er Chancen kalkulierte.
Brent ist ein Welpe des Rennens. Dave ist ein alter Wolf.
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Zu meinem grossem Erstaunen ist Brent Sass nur ca. eine Stunde nach Dalton und Phillips in Pelly angekommen.
Ausserdem haben sich seine Hunde auch nicht gleich hingelegt sondern sind stehen geblieben, was bedeutet, dass sie nicht erschoepft waren.
Brent hatte eine eher ausgepraegte Magenverstimmung, was bedeutet, dass er sich fuer 24 Stunden uebergeben hat und erst seit heute nachmittag wieder etwas in den Magen gekriegt hat.
Vor ein paar Minuten bin ich zu ihm ruebergegangen und habe mich entschuldigt: “Brent, ich habe echt gedacht, dass du dein Team in den ‘Black Hills’ verheizt haettest. Sieht aber nicht so aus. Ich denke, ich schulde dir eine Entschuldigung….” Er lachte nur und meinte: “Ich denke, jeder hat das gedacht. Dabei haben die Hunde auf Grund meiner Magenverstimmung zwei 10-stuendige Rasten gehabt.”
Naja….
Kann er mit dem Team Dalton und Phillips noch schlagen ? Die Antwort ist ‘ja’. Auf dem Weg nach Whitehorse muss ab jetzt nur noch Flachland ueberquert werden, und die von mir befragten Profimusher sind sich einig, dass ein gutes 8-koepfiges Team jederzeit ein 12-koepfiges Team schlagen kann. “Im Iditarod ist es Gang und Gebe, Hunde abzugeben wenn man die Kueste erreicht um ein kleineres und pflegeleichteres Team zu erlangen.
Dies heisst, dass eigendlich alles offen ist.
In Hinsicht auf Mackey weiss ich, dass er Anderson in den letzten Huegeln zwischen Pelly und Carmacks abschuetteln wollte. Dies ist ihm allerdings nicht gelungen. Falls er trotzdem Kontrolle ueber das Rennen bewahren will, muesste er morgen in Braeburn zur 8-stuendigen Zwangsrast mit zumindest einer Stunde Vorsprung auftauchen. Falls er dies nicht schafft, wird es ein Rennen bis zur Ziellinie geben……..

Ich bin mal gespannt, …..
zumindest ist es spannend.