Ryne Olson gewinnt das Copper Basin 300 2017

Januar 18, 2017 by  
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Auf dem letzten Streckenabschnitt hat Olson u.a. ihren ehemalige Arbeitgeber Allen Moore überholt und sich später den Sieg des CB300 2017 als erste Frau gesichert. 

Drei Frauen auf den ersten drei Plätzen

Zwei Tage, acht Stunden und 56 Minuten benötigte die Musherin aus Two Rivers. Sie kam am Montag in Glennallen um ca. 19 Uhr an. Auch die weiteren Plätze gingen an Frauen. Sowohl Paige Drobny als auch Michelle Phillips konnten auf den letzten Metern Allen Moore, der dann den vierten Rang belegte, einholen.  Der Ehemann von Drobny, Cody Strathe kam auf den fünften Platz und die Ehefrau von Allen Moore, Aliy Zirkle belegte den sechsten Rang.

Der Titelverteidiger Matt Hall, der wie alle vor ihm platzierten am Yukon Quest 1000 oder 300 Meilen Rennen im Februar teilnehmen wird, kam diesen mal auf den siebten Rang.

Olson, die letztes Jahr hinter Hall den zweiten Platz belegte, hat einige Jahre für den SP Kennel von Allen Moore und Aliy Zirkle gearbeitet und unter anderem auch 2012 ein Hundeteam beim Iditarod gefahren. Inzwischen besitzt sie aber ihren eigenen Kennel (Ryno Sled Dog).

Neuschnee

Alle Teams wurden durch Neuschnee während des Rennens deutlich ausgebremst.  Der Kurs war vor dem Rennen, wegen geringer Schneemengen, geändert worden.  Olson meinte jedoch, dass der Schneefall ihr geholfen hätte – sie danke Mutter Natur und ihrem Hundeteam.

Schnuelle vorzeitig aus dem Rennen gegangen

Von den 38 gestarteten Teams sind einige schon vorzeitig ausgeschieden. Auch der aus Deutschland stammende Sab Schnuelle, der eigentlich seine aktive Renn-Karriere schon beendet hatte, ging früh aus dem Wettbewerb. Auf seiner FB-Seite gab Schnuelle an, dass der Unfall vor einigen Wochen, bei dem zwei seiner Hunde getötet und mehrere verletzt wurden, doch mehr Spuren hinterlassen hätten als befürchtet. Wichtige Hunde würden ihm einfach fehlen. Kurz danach meldete sich der YQ-Champion von 2009 auch beim Iditarod ab.

 

Copper Basin 300 2017 ist gestartet

Januar 15, 2017 by  
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Das Copper Basin 300 Rennen ist am Samstag um 10 Uhr (Ortszeit) in Glennallen gestartet. Dem Gewinner wird ein Drittel der Gesamtbörse von 15.000 US Dollar gehören.  

CB300 vs Kusko300

Wenige Top-Musher wählen das CB300 in diesen Tagen wegen der geringen Preisgelder im Vergleich zum Kuskokwim300,  das eine Woche später starten wird. Die Kusko-Organisation hat eine Gesamtgewinnsumme von 150.000 US Dollar angekündigt, dies ist zehnmal mehr als die beim CB300. 99% der Musher werden nicht beide Rennen hintereinander fahren. Eine Menge der Top-Fahrer haben sich wegen der hohen Summe zum Kusko und gegen das CB300 entschieden.

Wenige Stars der Szene

Das diesjährige 38-große Musher Feld des CB300 umfasst trotzdem solche Stars der Sportart, wie Aliy Zirkle, die fünfmal  hintereinander in die Top5 des Iditarod fahren konnte, der aus dem Ruhestand kommende Sebastian Schnuelle , der sich in die letzten vier Rennen in den Top10 platzieren konnte und der ID-Vizemeister Ramey Smyth der die Top10 insgesamt neunmal erreichte.  (inzw. abgesagt)

Ein Großteil der CB300 Teilnehmer sind jedoch ortsfremde Musher, die das Rennen noch nicht gefahren sind. Unter ihnen sind Peter Reuter aus New York, Andrew Nolan aus Willow, Anja Radeno von Talkeetna und Emily Maxwell aus Wasilla.

Viele Musher aus dem Ausland

Aus irgendeinem Grund haben auch viele Hundeschlittenführer aus dem Ausland  den Weg nach Glennallen gefunden: Martin Raitan aus Norwegen, Otto Balough aus Ungarn, Cathry Severin aus der Schweiz, Misha Wiljes aus Tschechien, Torsten Kohnert aus Schweden und Fabien Barrioz sowie Sebastian Dos Santos Norges aus Frankreich.  Mehrere Musher kommen aus dem Yukon Territory: Gerry Willomitzer, Michelle Phillips und Magnus Kaltenborn.

Aber schließlich ist Hundebellen eine internationale Sprache.

Quic Nic

Inzwischen wurde Nikolas Petit aus Girdwood, seinem Spitznamen „Quick Nic“ gerecht, da er die schnellste Zeit von der Startlinie in Glennallen zum ersten Kontrollpunkt an der Sourdough Hütte, 70 Meilen entfernt, fuhr. Petit machte den Lauf in sieben Stunden und 42 Minuten, eine Minute schneller als der Titelverteidiger Matt Hall aus Two Rivers und fünf Minuten schneller als der mehrmalige CB300 und Yukon Quest Champion Allen Moore. Petit blieb für weniger als eine Stunde in der Sourdough Lodge und war der erste Teilnehmer der den 34 Meilen langen Weg zum Meier Lake in Angriff nahm.

Kann Matt Hall seinen Titel verteidigen?

Wird der 25jährige Matt Hall seinen Titel verteidigen und als „Miglied“ der  jungen Wilden, die  anscheinend  die Kontrolle über die größten Schlittenhunderennen in Alaska haben, behalten?

Der prominenteste aus dieser Gruppe ist natürlich Dallas Seavey mit 29 Jahren. Der viermalige Iditarod Champion konnte dreimal hintereinander das bekannteste Rennen des Landes für sich entscheiden.

Peter Kaiser mit 28 Jahren ist der zweimalige Titelverteidiger des am höchsten dotierten Mittelstreckenrennens der Welt, dem Kuskokwim 300.

Vor einem Jahr startete Matt Hall schnell und beendete stark, um eine weitere junge Musherin – Ryne Olson, sowie den dreimaligen CB300 Champion Allen Moore und dessen Frau Aliy Zirkle auf Abstand zu halten. Alle vier leben in der Musher-Hochburg Two Rivers und alle vier sind zum diesjährigen Rennen zurückgekehrt.

Mit allen außer drei Hunden vom letztjährigen Rennen ist Hall wieder an den Start gegangen. Er wird nach eigener Aussage mit der gleichen Strategie unterwegs sein wie letztes Jahr, um einen erneuten Sieg zu erringen.

Früher Kontakt mit dem Mushing-Sport

Vielleicht eine der wichtigsten Qualitäten von Hall, Kaiser und Seavey ist, dass sie alle von frühstem Alter an den Schlittenhunderennsport heran geführt wurden. Seaveys Vater Mitch und Großvater Dan sind beide prominente Iditarod-Musher. Mit Dan als einem der Renn-Pioniere und Mitch als zweimaligen Champion. Kaisers Vater Ron begann in Bethel mit dem Dogmushing  schon in den späten 1970er Jahren.

Hall wuchs im östlichen Alaska-Dorf Eagle, einem Kontrollpunkt auf dem Yukon Quest Trail zwischen Whitehorse und Fairbanks, auf.  Seine Mutter, Scarlett war lange Jahre die Chekpoint-Managerin und sein Vater Wayne fuhr den Quest dreimal und arbeitet auch als Rennrichter.

Aufgewachsen in Eagle sei Matt Hall, so sagt er selbst, im Herzen ein Yukon Quest Musher. Letztes Jahr belegte er den vierten Platz beim Quest. Er würde alle Namen aller Musher die durch Eagle gefahren sein kennen. Er habe sich immer darauf gefreut sie zu sehen und natürlich auch seinen Vater der jahrelang trainiert habe.

Wird er seinen Sieg wiederholen können gehört er zu der Riege der jungen Musher, die wirklich das Zepter über die Schlittenhunderennen in Alaska übernommen haben.

Hugh Neff gewinnt den Yukon Quest 2016

Februar 16, 2016 by  
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Der 48jährige Hugh Neff hat zum zweiten Mal nach 2012 das Yukon Quest International Schlittenhunderennen gewonnen. Mit neun Hunden vor dem Schlitten ist der Gypsy Musher ins Ziel im Shipyards Park in Whitehorse, Yukon (Kanada) eingefahren. Keine Chance hatten seine ärgsten Verfolger Brent Sass und Allen Moore – der 2 ½ Stunden Vorsprung auf Hugh Neff war einfach zu groß.

YQ © YQ

Noch in Dawson City berichtete Hugh Neff emotional von den früheren Yukon Quest Rennen mit Hans Gatt, Frank Turner und den “Deutschen”. Er wäre damals der junge und unerfahrene Herausforderer gewesen und nun gehöre er zu den alten Veteranen des Rennen. Aber seit diesen Jahren hat Hugh Neff sich stetig weiterentwickelt und auch seine Fähigkeiten der Rennstrategie, Kräfte-Einteilung und Taktik sehr erweitert. Dieser Erfolg dieses Jahr ist auch eine Folge dieser Entwicklung. Im Vergleich zu seinem ersten Sieg, den er mit 26 Sekunden Vorsprung ( vor Allen Moore) gewann, hat der Musher aus Tok dieses Jahr in der zweiten Hälfte des Rennen erst die Führung übernommen und – das ist das neue – auch bis ins Ziel verteidigt und gehalten. Die Rennen, bei denen er von Anfang an Gas gegeben hat und sein Team dann am Ende die Kräfte schwanden, scheinen endgültig vorbei.

Top5 im Ziel:

81 Minuten nach Hugh Neff ist dann Brent Sass mit seinen Hunden vom “Wild and Free” -Kennel nach Whitehorse gekommen. Da Sass zuvor Dawson City als Erster erreichte, hat er mit der Überquerung der Ziellinie, die 4 Unzen Gold nun endgültig verdient. Der Eureka-Musher meinte im Ziel, dass er sehr stolz auf sein Team sei, besonders seine beiden Leithündinnen Celia und Sound, die das ganze Rennen über an vorderster Position gelaufen seien. Er habe die letzten Kilometer des Wettbewerbs über seine Strategie für nächstes Jahr nachgedacht. Er sei über seiner Platzierung nicht enttäuscht. Sein Team überwand viele Hindernisse und sei gut gelaufen.

YQ © YQ

Er sagte, es sei nie schlecht gegen so ein erstaunliches Hund-Team zu verlieren – bezogen auf Hugh Neffs Hunde, die den Championtitel gewonnen haben. Auf Höhepunkte angesprochen, meinte Sass, der ganze Wettbewerb sei einer gewesen und seine Hunde. Er habe jede Minute des Rennen genossen.

Allen Moore wird Dritter
Als Dritter ist um 17:05 Uhr (Ortszeit) der zweifache Yukon Quest Champion Allen Moore mit 13 Hunden im Geschirr ins Ziel gekommen. Dies ist die zweitschlechteste Platzierung seit dem sechsten Rang im Jahr 2011 bei seiner ersten Teilnahme.
Moore freue sich auf das nächste Jahr und sei stolz die warmen Temperaturen überstanden zu haben. Für ihn sei es das erste Rennen gewesen, bei dem es so warm war. “Schlafen und Duschen”, antwortete Moore auf die Frage, was er die Woche noch vorhabe. Außerdem könne er jede Menge Eier vertilgen. Als seine Hunde jaulten und sprangen sagte der 58jährige es sähe so aus, als ob sie weiter wollten.

Vierter: Matt Hall
Der amtierende Copper Basin 300 Champion, Matt Hall kam um 19:27 Uhr mit neun Hunden im Ziel in Whitehorse an. Auf die Frage, was er anders gemacht habe, als letztes Jahr – wo Hall vorzeitig ausschied – antwortete der Musher aus Two Rivers, er hätte früher und anders trainiert. Sein Hundeteam sei fast das gleiche geblieben. Er hätte einen Zeitplan dieses Jahr gehabt und an dieses hätte er sich auch gehalten.

Erster Kanadier im Ziel: Ed Hopkins
Durch die Verlegung der Zielinie kam Ed Hopkins in den Genuß einer geringen Streckenreduzierung, da die Änderung erst nach dem vieren Musher der das Ziel in Whitehorse noch erreichte, wirksam wurde. Um 3:07 Uhr fuhr Hopkins n mit 10 Hunden in Takhini Hot Springs ein und sicherte sich den fünften Platz. Der 51jährige war der erste Kanadier und der erste Teilnehmer aus dem Yukon, der die Ziellinie überquerte. Er sei darüber glücklich und begeistert das Rennen beendet zu haben.

Yukon Quest 2016 gestartet

Februar 7, 2016 by  
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Im drei Minuten Intervall von Fairbanks, Alaska aus, machten sich die 23 Hundeschlittenführer aus sieben verschiedenen Ländern, auf ihre 1.600 Kilometer lange Reise nach Whitehorse, Yukon. Als erste ist Laura Neese von der Startlinie am Morris Thompson Cultural and Visitors Center gestartet. Der Franzose Sébastien Dos Santos Borges ist ca. eine Stunde als Letzter auf die Strecke gegangen.  Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse und Zuschauer präpariert wurde.

Yukon Quest (c) YQ

Zurzeit rasten die drei Favoriten Brent Sass, Allen Moore und Hugh Neff noch in Mile 101. Alle drei Champions sind dort zuerst angekommen. Nach der Absolvierung ihrer Zwangsrast und der zusätzlichen Verrechnung der Startzeiten, machen sich die Teams dann auf den Weg zum berüchtigten Eagle Summit.

Vier Stunden nach dem Start des 1000 Meilen Rennen sind die 23 Teinehmer des Yukon Quest 300 auf den Trail gegangen. In Führung liegt dort nun Ryne Olson.

Unsichtbare Leistungen
Für viele Teilnehmer ist es schon eine Leistung überhaupt an der Startlinie des Langstreckenrennen Yukon Quest zu stehen. Viele Monate der Vorbereitung, mit der Ausbildung der Hunde, Trainingsfahrten, Absolvierung von Qualifikationsrennen, Hundepflege oder Neuordnung des eigenen Lebens liegen nun hinter ihnen. Der Aufwand beim Start des Yukon Quest auf den Kuven eines Hundeschlitten zu stehen ist enorm und für die Zuschauer kaum sichtbar.

Hindernisse und Gefahren
Von den 23 Teilnehmern werden obligatorisch ein Drittel nicht das Ziel erreichen. Der Yukon Quest ist eines der schwersten Schlittenhunderennen der Welt. Die Natur stellt sich mit seinen Hindernissen in die Quere: Rosebud Summit, Eagle Summit, American Summit, King und Solomns Dome sind die Anstiege, die es zu bewältigen gilt, die Fahrt von Angel Creek auf dem Chena River kann sehr glatt und eisig sein und die 73 Meilen Fahrt auf dem Birch Creek kann eine der kältesten des ganzen Rennen sein. Andere Gefahren, wie angreifende Elche auf der Strecke sind auch keine Seltenheit.

Alle diese Hindernisse und Gefahren liegen jetzt vor den Teams, dazu kommt noch die ungewisse Wetterlage, die eventuell noch während des Rennen Streckenänderungen notwendig machen könnte.

Matt Hall gewinnt das Copper Basin 300 2016

Januar 11, 2016 by  
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Matt Hall hat das Copper Basin 300 2016 gewonnen. Der 24jährige hat damit die Siegesserie von Allen Moore durchbrochen, der die letzten drei Rennen hintereinander gewinnen konnte. Hall, der in seinem ersten Jahr beim Yukon Quest gleich auf den dritten Rang fuhr und bester Rookie wurde, belegte letztes Jahr beim Copper Basin noch den siebten Platz. Der Sohn des bekannten Mushers Wayne, befindet sich erst in seinem fünften Rennjahr, musht aber schon familienbedingt seit 20 Jahren.

Matt Hall (c) Copper Basin 300

Matt Hall (c) Copper Basin 300

Zweite wurde Ryne Olsen, die sich gegen ihre ehemaligen Arbeitgeber Aliy Zirkle und Allen Moore durchsetzen konnte. Die 26jährige hat sich damit um einen Platz zum Vorjahr verbessert, als sie noch Dritte wurde.

Der Titelverteidiger Allen Moore belegte den dritten Rang vor seiner Partnerin Aliy Zirkle.

Lange in Führung: Nicolas Petit

Zuvor hatte Nicolas Petit, der vom 46 Platz (von 48 Teilnehmern) aus startete ab Meiers Lake die Führung übernommen und war auch im letzten Checkpoint als erster angekommen. Doch die nach ihm angekommenen Teams, bestehend aus Matt Hall, Allen Moore, Ryne Olsen und Aliy Zirkle sind dann vor Petit wieder auf den letzten Streckenabschnitt gegangen und haben dann das Rennen schlussendlich unter sich ausgemacht.

Der Startpunkt des Rennen musste wegen, der durch das warme Wetter, verursachten Trail-Konditionen verändert werden. So wurde die Startlinie nordöstlich zur Gakona-Lodge verschoben – etwa 20 Meilen vom ursprünglichen Start in Glennallen. Dem Wetter geschuldet, waren die Strecken-Bedingungen eisig und holprig.

Für einige Teilnehmer, die sich noch auf der Rennstrecke befinden, ist ein Abschluss des Rennen wichtig, da es als Qualifikation für den Yukon Quest und das Iditarod gilt.

2016 CB300 Sled Dog Race has winners in! 1. Matt Hall, 9:43 am2. Ryne Olson, 10 am3. Allen Moore, 10:24 am4. Aliy Zirkle, 10:28 am

Posted by Copper Basin 300 Sled Dog Race on Montag, 11. Januar 2016

Copper Basin 300 2016 wieder mit deutscher Beteiligung

Dezember 29, 2015 by  
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Insgesamt 50 Musher sind für das das Mittelstreckenrennen Copper Basin 300 gemeldet. Die Veranstaltung startet am 9. Januar 2016 in Glennallen, Alaska. Die Teilnehmer werden um eine Gesamtgewinnsumme von 15.000 US Dollar kämpfen. Für viele Musher stehen aber nicht die Preisgelder im Vordergrund, sondern die Beendigung des Rennen, das dann auch als Qualifikation für die Langstreckenrennen Yukon Quest und Iditarod dient.

2013 Copper Basin 300

Musher aus Deutschland

Einige Hundeschlittenführer die aus Deutschland stammen nehmen auch am Rennen teil: Frank Habermann, der nun in Kenai, Alaska lebt, Torsten Kohnert, der inzwischen die schwedische Staatsbürgerschaft hat, Olaf Thurau der aus Bremerhaven stammt und der Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle. Thurau und Schnuelle sind bereits den Copper Basin gefahren – Kohnert und Habermann starten zum ersten Mal.

Favoriten: Allen Moore, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit

Sie werden gegen den sechsfachen Gewinner Allen Moore und die zweitplatzierten der Vorjahre, Ray Redington Jr. und Nicolas Petit antreten, die als Favoriten gelten. Die Ehefrau und Yukon Quest Gewinnerin von 2000, Aliy Zirkle wird auch wieder am Start sein.

Ebenso dabei sind die Yukon Quest Veteranen Matt Hall, Rob Cooke und Ed Hopkins, sowie die Iditarod-Musher Anna Berington, Rick Casillo, Jessica Hendricks und Tim Osmar.

Rundkurs Glennallen

Das Rennen (The toughest 300 miles in Alaska) startet in Glennallen und führt in einem Rundkurs von Chistochina über  Meiers Lake Roadhouse, Sourdough Lodge, Mendeltna Creek Lodge über den Lake Louise nach Tolsona Lake und dann zurück nach Glennallen (Old Paths Baptist Church)

Yukon Quest Gewinner 2015: Brent Sass

Februar 18, 2015 by  
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Brent Sass hat es bei seiner neunten Teilnahme nun geschafft den Yukon Quest zu gewinnen. Nachdem Allen Moore noch zwei Minuten vor Sass von Two Rivers aus gestartet ist, konnte Brent Sass auf der finalen Strecke nach Fairbanks den Titelverteidiger überholen und einen Vorsprung von mehr als 10 Kilometern herrausfahren, den er bis ins Ziel verteidigte. Der Publikumsliebling hätte beinahe seine Chance auf den diesjährigen Sieg am Birch Creek verschlafen. Doch seine Hunde vom Wild and Free Kennel schienen durch die lange Rast besser ausgeruht zu sein als, die von Allen Moore. Der zweifache Yukon Quest Champion konnte seinen Heimstrecken-Vorteil nicht nutzen.

Brent Sass arriving in Dawson City, Yukon

Brent Sass hat mit dem Sieg nicht nur knapp 25.000 US Dollar und 4 Unzen Dawson CIty Gold gewonnen, sondern auch seine Kritiker überzeugt, die an seiner Professionalität gezweifelt haben. Für Allen Moore bleibt nach zwei Siegen in Folge, wieder ein zweiter Platz, wie 2012.
Beide Musher sind für den Iditarod 2015, der im März in Fairbanks starten wird, gemeldet.

Ed Hopkins war der dritte Musher der die Ziellinie in Fairbanks überschritten hat. Der 50jährige, der sich bei bisher sieben Teilnahmen noch nie in den Top5 platzieren konnte, war überrascht über sein Abschneiden. Bei dem hochkarätigen Teilnehmerfeld war er davon ausgegangen, dass es schwer werden würde sich überhaupt in den Top10 zu platzieren. Doch der Musher aus Tagish hat auch seine eigene Frau in den Platzierungen übertrumpft. Michelle Philips wurde 2008 vierte – ihr bisher bestes Ergebnis. Hopkins, der am Eagle Summit sein Team zwischenzeitig verloren hatte, meinte zu den Tiefststemperaturen, die zu Beginn des Rennen herrschten, dass er immun gegen die Kälte sei, dies wäre ihm total egal gewesen.

Ein weiterer Kanadier belegte den vierten Platz; Damon Alexander Tedford. Der Arzt aus Vancouver wurde ebenso überraschend “Bester Neuling des Jahres”. Tedford, der erst vor einem Jahr mit dem Schlittenhundesport begann, meinte aber auch, dass der Yukon Quest eine
einmalige Sache war und er auch nicht vorhabe nun einen Kennel zu gründen. Der 37jährige war mit Hunden von Mitch Seavey unterwegs und hat bei dem gebürtigen Deutschen und Yukon Quest Champion Sebastian Schnuelle mehrere Wochen die Grundlagen des Mushing-Sports erlernt. Schnuelle war auch sehr angetan von der Leistung seines Schützlings, der für die kanadische Armee in Afgahnistan sowie Bosnien gedient hat und Ultramarathons läuft. Doch, dass Tedford so gut abschneidet war auch für Schnuelle überraschend. Wobei Tedford natürlich auch von den Ausfällen seiner Konkurrenten profitiert habe – dies würde aber auf keinen Fall seine Leistung schmälern.

Fünfter wurde dann Hugh Neff, der mit sieben Hunde vor dem Schlitten nach Fairbanks kam.
Der Yukon Quest Champion von 2012, der am Anfang des Rennen noch mit zu den Führenden gehörte, war seit Eagle in den Rängen etwas zurückgefallen. Angesprochen auf die geringe Anzahl und den Zustand seiner Hunde, meinte Neff, das nur er als Musher wisse wozu seine Hunde noch im Stande sind. Er bezog sich auch auf die Kommentare in Facebook und gab an das dies nur Spekulationen seien, niemand von diesen Personen, hätte seine Hunde vor Ort gesehen. Mit seinem Abschneiden in den Top5, war Der Musher aus Tok aber zufrieden. Es sei aber gut zu wissen, dass er sich noch besser hätte platzieren können.

Der dritte Kanadier der das Ziel erreichte war dann Normand Casavant, der sechster wurde.
Nächste Musher die in Fairbanks erwartet werden sind: sind Jason Campeau und Torsten Kohnert.

Yukon Quest 2015 gestartet

Februar 8, 2015 by  
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In Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory, ist die 32te Ausgabe des internationalen Schlittenhunderennens Yukon Quest gestartet. Im Abstand von drei Minuten sind die 26 Teams auf die 1.600 Kilometer lange Strecke nach Fairbanks gegangen. Hunderte von Fans, Reportern, Angehörigen, Helfern und Freunden säumten die Strasse, die noch am Vortag mit extra Schnee, Absperrungen, Werbebannern und Vorrichtungen für die Presse präpariert wurde. Der Titelverteidiger Allen Moore ist als erster gestartet.

Yukon Quest 2007 - Start (Whitehorse)

Die unterschiedlichen Startzeiten werden dieses Jahr wieder bei der vorgeschriebenen Zwangsrast in Braeburn oder Carmacks verrechnet. So dass, spätestens ab dem zweiten Checkpoint, kein Musher mehr Vor- oder Nachteile durch seine Startzeit hat. Hugh Neff, der letzte der von Whitehorse aufgebrochen ist, wird dann seinen Rückstand von 1er Stunde und 18 Minuten ‚aufgeholt‘ haben.

Um 15:00 Uhr (Ortszeit) sind die 17 Teilnehmer des 300 Meilen Yukon Quest an den Start gegangen, darunter die YQ300 Champions Aliy Zirkle und Michelle Philips.

Inzwischen ist Hugh Neff als erster in Carmacks eingetroffen und hat – da er als letzter gestartet war – alle vor ihm fahrenden Teams überholt.

Dank Quito gewinnt Allen Moore zum dritten Mal hintereinander das Copper Basin 300

Januar 15, 2015 by  
Filed under Allgemein, CB300

Allen Moore hat am Montag um 13:45 Uhr (Ortszeit) in Glennallen die Ziellinie als erster überquert und das Copper Basin 300 Rennen zum dritten Mal in Folge gewonnen. Mit diesem Sieg hat der Musher aus Two Rivers nicht nur seine Favoriten-Rolle auf einen weiteren (dritten) Titel beim Yukon Quest im Februar bekräftigt, sondern auch nochmals eindrucksvoll gezeigt, dass der von ihm und seiner Partnerin, Aliy Zirkle geführe SP-Kennel, wohl der im Moment beste und erfolgreichste Hundekennel Alaskas ist.

Zirkle, die auch am diesjährigen Copper Basin 300 teilgenommen hat und den 6ten Rang belegte, musste sich die letzten drei Jahre beim Iditarod nur den Seaveys ( 2xDallas, 1xMitch) geschlagen geben. Sie hat, wie Allen Moore, den Yukon Quest bereits gewonnen.
Ein ähnlich erfolgreiches Paar im Schlittenhunderennsport, war nur Susan Butcher, die vierfache Iditarod Siegerin und ihr Ehemann David Monson, der Yukon Quest Champion und Top10 Finisher beim Iditarod war.

Der eigentliche Star-Athlet im Team Moore und Zirkle ist die achtjährige Leithündin Quito. Moore meinte nach seinem diesjährigen Sieg, dass Quito unglaublich gelaufen wäre und ihre Leistungen unbeschreiblich sind. So wäre die achtjährige bei fast jedem Rennen, bei seiner Teilnahme oder seiner Partnerin Zirkle, als Leithund vor dem Schlitten gewesen. Traurig wäre nur, dass es höchst wahrscheinlich das letzte Jahr für Quito ist – kein Hund im Hauptteam wäre neun Jahre alt,

Das Rennen musste unter ungewöhnlich warmen Temperaturen stattfinden. Die Veranstalter meinten, es wäre noch nie so warm bei einem CB300 gewesen auch sei teilweise nicht sehr viel Schnee auf der Strecke gewesen. Noch vor drei Jahren musste das Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, weil es in der stattfindenden Region, extrem kalt war.

Aber dies sei einer der Gründe, warum Moore, der bei seiner dreizehnten Teilnahme, zum sechsten Mal gewonnen hat, das Copper Basin 300 so mag; es herrschen jede Jahr andere Bedingungen. Es könne einmal viel schneien, dann wieder müsse man offenes Wasser durchqueren, es könne extrem kalt oder warm sein, Seiner Meinung nach sollte jeder, der ein 1000 Meilen Rennen, wie den Yukon Quest oder das Iditarod plane, vorher das Copper Basin 300 absolvieren.

Ray Redington Jr, belegte nur durch Minuten getrennt, den zweiten Rang hinter Allen Moore. Redington, der die letzten vier Jahre jedes Mal in die Top10 beim Iditarod fuhr, wird ebenso wie Moore beim Yukon Quest im Februar an den Start gehen. Dritter wurde Ryne Olssen – Nicolas Petit und Ben Harper folgten danach. Der aus Deutschland stammende Sebastian Schnuelle belegte den achten Rang. Fünf Musher mussten das Rennen vorzeitig aufgeben; Heidi Sutter, Jason Mackey, Wade Maars, Pam Aviza und Stephanie Ehlenfelt. 36 Teilnehmer kamen ins Ziel. Tom Schonberger wurde letzter und gewann damit die Rote Laterne. Der Preis für die beste Hundepflege ging an den besten Yukon Quest Neuling vom Vorjahr, Matt Hall.

Copper Basin 300 2015 gestart

Januar 11, 2015 by  
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Benjamin Harper aus Wasilla, hat das Feld aus 49 Mushern angeführt und ist als erster vom Checkpoint Chistochina wieder aufgebrochen, gefolgt von Wade Marrs. Zuvor war Ryne Olson als erste in den Checkpoint eingefahren. Trotzdem ist der zweifache Yukon Quest Champion und mehrfache CB300 Sieger Allen Moore die bisher schnellste Zeit auf dem ersten Streckenabschnitt gefahren und belegte den fünften Rang nach Melissa Owens.
Inzwischen ist Nicolas Petit vor Wade Marrs, Paige Drobny und Benjamin Harper im zweiten Checkpoint angekommen.

Das Rennen war am Samstag Morgen (Ortszeit) in Glennallen (Alaska) mit 49 Teilnehmern gestartet. Das Copper Basin 300 ist für den Yukon Quest und das Iditarod ein wichtiges Qualifikationsrennen. Im Gegensatz zu den beiden Langstreckenrennen findet das Copper Basin 300 Rennen in einer Zeit in Alaska statt, wenn das Tageslicht noch weniger als sechs Stunden scheint. Damit findet der größte Teil des Rennens in der Dunkelheit statt. Auch die Temperaturen sind meist noch kälter, als das im März stattfindende Iditarod. Auch gibt es nur zwei Rasthäuser entlang der 300 Meilen Strecke die geöffnet haben. Damit müssen viele Teilnehmer unter dem freien Himmel campieren und rasten.

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