Iditarod 2011 mit 62 Teams gestartet
Das Iditarod 2011 ist gestern, mit dem Re-Start in Willow (Alaska) offiziell gestartet. Nochmals kamen Hunderte von Fans, um die 62 Musher und ihre mehr als 1000 Hunde, auf dem zugefrorenen Willow See, starten zu sehen. Nun lassen die Teams die Zivilisation hinter sich und begeben sich auf die 1800 Kilometer lange Stecke nach Nome. Waehrend sich die ‘Neulinge’ des Rennens hauptsaechlcih Gedanken um den bevorstehenden Trail und die Wetterbedingungen machen, sind die Veteranen in dieser Hinsicht eher relaxed. Die meisten der erfahrenen Hundeschlittenfuehrer haben widrige Umstaende erlebt und gemeistert - daher konzentrieren sie sich eher auf ihre vierbeinigen Athleten. In einem Ultra-Marathon Rennen, wie dem Iditarod, kommt es dann neben der physischen auch auf die psychische Verfassung der Tiere an. Je laenger das Rennen dauert desto besser koenne ein Team zusammenfinden und staerker werden, so ein erfahrener Iditarod Veteran.
Laut dem Renn-Marschall Mark Nordman ist der Zustand des Trails sehr gut - ueberall sei die Rennstrecke gut praepariert und der Schnee sei genuegend vorhanden. Auch dieses Jahr werden die Teilnehmer wieder auf Drogen getestet. Der Ort, wo dies geschehen wird ist noch geheim. Letztes Jahr wurden in White Mountain zwei Teilnehmer positiv getestet.
Zuvor hatte das 39te Iditarod Rennen in Anchorage mit seinem zeremoniellen Start begonnen. Unter den Augen tausender Fans, Touristen, Sponsoren und Pressevertretern sind die 62 Teams mit ihren Iditaridern im Schlitten gestartet. Bis zu 10.000 US Dollar haben Fans geboten, um die 17 Kilometer lange Strecke aus Anchorage heraus in einem von ihnen favorisierten Musher-Schlitten mitzufahren.
Fuer die ersten 30 plazierten Teams stehen 510.000 US Dollar Preisgeld zur Verfuegung, wobei der erste 50.400 $ erhalet. Jeder Musher ab dem 31ten Rang erhaelt dann noch je 1.049 US Dollar. 2008 wurden noch fast 900.000 US Dollar unter den ersten 30 Finalisten verteilt. Das Iditarod musste aber wegen der wirtschaftlichen Krise in den letzten Jahren nicht nur die Preisgelder senken, sondern auch die Anmeldegebuehr auf 4.000 US Dollar pro Musher erhoehen.
Eine der grossen Fragen des diesjaherigen Iditarod ist, ob der vierfache Champion Lance Mackey seinen Titel verteidigen kann und als zweiter Musher, neben Rick Swenson, fuenf Siege erringen kann.
Zur Zeit liegt Melissa Owens vor Trent Herbst in Fuehrung. Beide Teams sind auf dem Weg nach Finger Lake.
Iditarod Hundeschlittenrennen 2010 gestartet
In Alaskas größter Stadt, in Anchorage, ist die 38te Ausgabe des Iditarod Hundeschlittenrennen am Samstag gestartet. Das zeremonielle Spektakel gab den Teilnehmern die Möglichkeit sich und ihre Hunde den Fans aus aller Welt zu präsentieren. 71 Hundeschlittenführer mit je 16 Hunden sind dann am Sonntag beim offiziellen Start, von Willow aus, auf die ca. 1.800 Kilometer lange Strecke nach Nome, aufgebrochen.
Das Teilnehmerfeld ist dieses Jahr besonders stark, dies zeigt sich auch daran, dass von den Top20 Mushern des Vorjahres, alle bis auf Einen wieder angetreten sind. Titelverteidiger ist der dreimalige Champion Lance Mackey aus Fairbanks (Alaska). Zu seinen größten Konkurrenten gehört der aus Deutschland stammende Sebastian Schnuelle, der letztes Jahr beim Iditarod Zweiter wurde und der gebürtige Österreicher Hans Gatt, der Lance Mackey beim Yukon Quest vor drei Wochen schlagen konnte.
Aber auch die Herausforderer aus dem eigenen Land sind stark, so möchte der viermalige Iditarod Champion Jeff King noch einmal Sieger werden, bevor er sich von den Langstreckenrennen verabschieden wird. Ebenso wird dem, in Alaska (Kotzebue) geborenen, John Baker, nach mehreren Top5 Plazierungen, ein Sieg zugetraut.
Streeper zum fuenften Mal Sieger beim Fur Rondy
März 6, 2010 by admin
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Dreimal hintereinander fuhr, der aus British Columbia, stammende Blayne Streeper die schnellste Zeit bei der Hundeschlitten Weltmeisterschaft uns sicherte sich damit zum fuenften Mal den Titel. Mit einem 33-Sekunden Vorsprung vor Arleigh Reynolds ging Streeper in das letzte Rennen und konnte seinen Zeit noch auf ueber eine Minute ausbauen.
Viel Aufmerksamkeit wurde einem ‘Neuling’ (Rookie) zu teil; Jeff King. Dieser startete zum ersten Mal mit einem geliehenen Hundeteam beim Fur Rondy. Der 54jaehrige, der den Yukon Quest und viermal das Iditarod gewonnen hat, bekam die Hunde von Streepers Kennel zur Verfuegung gestellt. Darunter auch die neunjaehrige Leithuendin ‘Dee’, die das Fur Rondy viermal bereits gewonnen hat. King meinte, dass mit diesem Hundeteam eine Plazierung jenseits der Top10 eine Enttaeuschung waere und er dann einen Fehler begangen haette. Doch King belegte in der Endabrechnung den vierten Platz.

Fur Rondy 2010 Champions
Der Denali-Musher kuendigte an, in Zukunft oefters beim Fur Rondy zu starten. Dafuer wolle er aber keine neuen Hunde mehr zuechten. Im Gegenteil King hat nach eigener Aussage bereits die Haelfte seines Kennels veraeussert. Wie er selbst sagt an gute Freunde und gute Musherkollegen. Dieses Jahr startet er mit einem jungen Huneteam beim Iditarod, vielleicht seine letzte Teilnahme, in der er versucht, mit um den Titel zu fahren.
1. Blayne “Buddy” Streeper
2. Arleigh Reynold
3. Jason Dunlap
4. Jef King
5. Bill Kornmuller
6. Ken Czezik
7. Marvin Kokrine
8. Brent Beck
9. John Erhard
10. Will Kornmuller
Fur Rondy mit hohen Preisgeldern
Trotz der allgemeinen schlechten finanziellen Situation haben Geschaeftsleute aus Anchorage ihre Brieftaschen geoeffnet, um dem Nationalsport Alaskas - dem Dogmushing - unter die Arme zu greifen.
Das seit 1946 stattfindende Fur Rondy Open World Championship wird fuer das naechste Rennen, mindestens 65.000 US $ an Preisgeldern zur Verfuegung stellen koennen. Das sind 15.000 $ mehr als letzte Seison und es koennten sogar insgesamt 75.000 $ werden. Noch vor zwei Jahren stand das Sprint-Rennen vor dem Aus, da man 110.000 $ an Schulden angehaeuft hatte. Als Folge schloss man ein Verkaufsgeschaeft und reduzierte die Anzahl der Angestellten. Doch ohne grosszuegige Hilfe der lokalen Unternehmen waere diese Preisgelderhoehung nicht moeglich gewesen.
1999 gewann Egil Ellis eines seiner ersten Fur Rondy Rennen und erhielt dafuer nur 4.800 $. Obwohl, der aus Schweden emigrierte Musher, aus seinem Heimatland keine Preisgelder fuer Sprintrennen gewohnt war, meinte er rueckblickend, dass sie damals fuer umsonst gefahren waeren. Der 38jaehrige trainiert nun fuer seine achte Teilnahme und koennte bei einem Gewinn 8.400 $ und zusaetzliche Bonusgelder erhalten. Das Maximum waeren 12.300 $, was einem 22. Rang beim Iditarod entsprechen wuerde. Dies spiegelt auch die Gewichtung innerhalb des Mushingsports in Alaska wieder. Auch Terry Streeper ist angetan von der hohen Summer der Preisgelder und hofft, dass nicht nur die Langstreckenrennen (wie das Iditarod oder Yukon Quest) finanziell unterstuetzt werden, sondern auch wieder die Sprint-Rennen, ’so wie in den alten Tagen’.
Das Fur Rondy startet am 27. Februar in Anchorage. Folgende Musher sind gemeldet: Nils Hahn, Mari Wood, Egil Ellis, Ed Wood, Courtney Moore, Blayne Streeper, Bill Kornmuller und Arleight Reynolds.
Iditarod Musher Banquet 2008
März 1, 2008 by admin
Filed under dogmushing, iditarod
In der Sullivan Arena in Anchorage (Alaska) fand am Donnerstag Abend das Musher-Banquet statt, bei dem auch die Nummern fuer den heutigen Start gezogen wurden. Die ersten fuenf Hundeschlittenfuehrer ,die auf die 1700 Kilomter lange Strecke nach Nome gehen, sind: Cim Smyth, Jessie Royer, Jim Lanier, Matt Hayashida und Lance Mackey. Als Letzer startet Robert Bundtzen.
Bei den Ansprachen gab es den ersten Schlagabtausch zwischen Lance Mackey und dem fuenf Plaetze hinter ihm startenden Jeff King. Mackey richtete sich an das Publikum, besonders aber an seine Konkurrenten, und betonte, dass jeder der glaube sein Team sei von dem schweren Yukon Quest muede, werde eines besseren belehrt - sein Team sei bereit.
Um die Aufmerksamkeit, bei seiner Ansprache, auf sich zu lenken, zog Jeff King einen kleinen iPod mit Lautsprechern aus der Tasche und spielte ueber das Mikrophon, die ‘Rocky’-Fanfare ab, um, an Lance Mackey gerichtet, anzufuegen, dass er nicht so schnell aufgebe - auch ein ehemaliger Champion koenne zurueckkehren und gewinnen.
Die 96 Teilnehmer gehen heute um 10:00 Uhr (Ortszeit), auf der 4th Avenue in Anchorage an den Start. Am Sonntag, um 14:00 Uhr (Ortszeit) findet dann der Re-Start in Willow statt.


