2009 Yukon Quest Trail Blog 6

Februar 10, 2009 by  
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Am Abend bekomme ich eine E-Mail von Eric Cosmutto, der im Augenblick an unserem Dogdrop Mile 101 arbeitet: “Hi Boss, da oben ist alles klar. Ich habe nochmals eine Ladung Feuerholz entlang der Strasse geschlagen und der Trail zwischen Rosebud und Eagle Summit ist ok.”
Es wird mir ploetzlich klar, dass ich zwischen meinen ‘Welpen an der Leine’ (Video), Twin Bears fuer’s Junior Quest und Dog Drop Mile 101 einen viel zu grossen Bissen im Maul habe. Ich bin ploetzlich ein bischen unsicher. ‘Worauf habe ich mich eingelassen ?’
Nachdem ich die E-Mail lese rufe ich Eric an. Das Telephon klingelt und er nimmt ab. Eine Stimme sagt: “Iditarod Headquarters. Mit wem wollen sie verbunden werden ?” Natuerlich kann Eric auf seinem Handy sehen, wer anruft. Ich habe keine intelligente Antwort auf seinen Witz, schwoere mir allerdings meine gerechte Rache spaeter zu nehmen. “Wie sieht’s in Mile 101 aus?”, frage ich. “Hey, Boss…, ach du bist es.” Der verdammte alte Hase zeigt sich unschuldig: “Der Trail ist ok und wir sollten fast genug Holz haben um alle Huetten waehrend des Quest zu beheizen.”- “Echt ?”, frage ich. “…. falls Temperaturen nicht auf -40 C sinken werden,” fuegt er hinzu. Ich weiss, dass Mike Bowman eine Woche vor dem ersten Musher Mile 101 ‘eroeffnen’ wird und mehr Holz schlagen kann.
Wir lassen Scherze beiseite und reden ueber Tatsachen: “Ich hatte letztes Wochenende ein Rudel von zumindest 12 Woelfen um die Mile 101 Huetten. Du kannst nicht glauben, wie toll sich das Geheul angehoehrt hat,” meint Eric. Ich runzelte die Stirn: “Was machen die denn da oben ohne Baum und Strauch ?” – “Den Trail, den ich fuer’s YQ gesetzt habe wird im Augenblick von den Karibous benutzt.
Wir haben mehrere kleine Karibou-Herden in den Bergen um 101. Die Woelfe sind ihnen gefolgt und sind am jagen. Den Spuren nach ist es ein recht starkes Wolfsrudel.” Ich beneide ihn ein bischen, aber mit all der Arbeit, die er entlang des Trails leistet, hat er sich seine Erlebisse verdient. Natuerlich folgen die Rudel den Karibous um die schwaechsten Tiere der Herden zu verzehren. Es ist die natuerlichste Sache der Welt. ‘Homo sapiens’ hat es fuer Jahrtausende genauso gemacht.

Ich erklaere Eric, dass ich auch kommendes Wochenende NICHT nach ‘Mile 101′ kommen kann um ihm zu helfen, da ich den ‘Twin Bears Checkpoint’ fuer das Junior Quest leite. “Alles ist in guter Hand,” versichert er mir. Er wird allerdings nochmals den Trail zwischen Eagle Summit und Rosebud Summit abfahren.
Waehrend ich schreibe, muss ich lachen. Als ich in 1995 zum ersten Mal ‘Dogdrop-Manager’ war, hatte ich einen kleinen Datsun, der es ueber 160 km kaum durch den neugefallenen Schnee bis nach Mile 101 schaffte. Meine damalige Partnerin und ich stapften mit unserer 5-jaehrigen Tochter auf meinen Schultern ueber 100 Meter durch den typischen Wind der Gegend zur Huette, die damals ‘Mile 101′ war. Gluecklicher Weise hatte jemand Feuerholz hinterlassen…
Heute habe ich Maenner wie Eric Cosmutto, Mike Bowman, Kevin Abnett und Brad Brooks an meiner Seite. Sie sind nach all den Jahren Veteranen des Rennens die den Dogdrop sicherlich ohne mich handhaben koennen…..

Peter Kamper

Yukon Quest Trail Blog 1

Februar 12, 2008 by  
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In der kleinen Turnhalle der Schule des Ortes Circle herrscht Stille und nur zwei Neonleuchten beleuchten den Raum in dem viele Leute ihre Schlafsaecke ausgelegt haben. Man zahlt 25 $ fuer eine Uebernachtung und eine Dusche. Das Geld wird benutzt um den Kindern Schultouren zu ermoeglichen. Internet gibt es hier kostenlos und es gibt mehrere Tische an denen man arbeiten kann.
Die kleine Kueche in der man Essen kaufen kann ist seit 2 Stunden geschlossen. Ann Ledwige (Musher) kam grade herein und wunderte sich wo man etwas zu essen bekommen kann. Essen gibt es hier allerdings um 22 Uhr nicht. Sie ist etwas aergerlich, versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen und muss nun eine der gefrohrenen Mahlzeiten in ihrem Schlitten auftauen.
Im Dogdrop Mile 101 finden wir es als voellig selbstverstaendlich, dass wir Essen bieten. Wir tuen es kostenlos. In einem Checkpoint sollte Essen eigendlich fuer 24 Stunden am Tag erhaeltlich sein, selbst wenn man Geld dafuer verlangt. Seltsam…..

Ich sitze hier, brauche nach den zwei langen Naechten in Mile 101 sicherlich eine Dusche, bin aber nicht der Einzige, der wie ein Raubkater stinkt. Ich werde noch warten bis fast jeder schlaeft und dann viel Wasser verschwenden.
Die Frage ist, wann und welche Teile meiner Kleidung ich wechseln soll. Eine Waschmaschiene ist moeglicher Weise in Dawson City in Aussicht und ich lebe aus meinem Rucksack mit drei Salamis, etwas Gauda-Kaese (oder was die Amerikaner unter Gauda verstehen) drei inzwischen angetrockneten Baquettes und zwar warmen, aber wenigen Kleidungsstuecken.
Es ist ein langer Trail und trotzdem muss alles in einen Rucksack passen.
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Ich werde hier versuchen ein bischen vom Trail zu berichten und ein paar Gedanken zu teilen waehrend ich Videos schiesse und den Mushern bis Whitehorse folge.

Falls ich irgendwelche interessante Neuigkeiten habe, werde ich diese versuchen weiter zu geben, an sonsten sind auch Fragen willkommen.
Da ich allerdings Videos fuer die Yukon Quest Webseite schiessen soll, wird dies natuerlich meine Prioritaet sein.
Viel Spass,
Peter

Mile 101 Blog X

Februar 12, 2008 by  
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Hallo,
tja…., erstens kommt es anders… und zweitens ‘als man denkt.’
Wir hatten durch irgendein questpolitisches Missverstaendnis keinerlei Internet in Mile 101. Ich will nicht lange drueber reden, aber irgendwo gab es bei den Kostenverhandlungen am letzten Tag Missverstaendnisse und ich bin natuerlich etwas sauer.
Bevor ich hier aber anfange mit dem Finger auf Leute zu zeigen entschuldige ich mich besser einfach. Ziemlich traurig, dass das Blog einen Tag vor dem Rennen endete.

Es ist dort oben viel passiert und wie jedes Jahr hat Eagle Summit seinen Preis gefordert.
Wir hatten einen gemuetlichen letzten Abend mit Mushern wie Frank Turner, Paul Geoffrion und Bruce Milne, aber in gewisser Hinsicht herrschte eine etwas traurige Stimmung.
Frank Turner sagte, dass dies nun entgueltig das Ende seiner Yukon Quest Karriere sein wird.
Paul Geoffrion wird seine Hunde und seine Farm verkaufen. Er ist ein Zahnarzt, der ein Segelboot in Kalifornien besitzt. Nachdem er alle seine Hunde und sein Haus verkauft hat, will er sich ein Harley Motorrad kaufen und damit nach Kalifornien fahren. Er hat die Nase voll.
Bruce Milne wird genau wie Frank Turner seine Hunde behalten.Er ist das Rennen 5 Mal gefahren und hat es viermal beendet. Zurueckkommen wird er auch nicht mehr. Zu teuer…..

Die Aufgabe der Musher war fuer mich erstaunlich. Des war meiner Ansicht nach nicht der Berg selbst. Immerhin ist dieser von der 101 Seite nicht sehr steil, sondern eher mit King Solomons Dome kurz nach Dawson zu vergleichen. Es war der Wind, der den Hunden am Hang direkt ins Gesicht bliess. Selbst diese Erklaerung erscheint mir fuer ein Yukon Quest Team nicht glaubwuerdig genug. War es vielleicht der Neumond ?
Frank Turner gab auf ohne aus Mile 101 herauszufahren.
Er beendete das Rennen in 101 mit einem sehr jungem Team, nicht seine Hunde.
Dies war auch das Erstaunliche bei den meisten anderen Mushern die den Berg angingen und von Eagle Summit zurueckkamen. Paul Geoffrions Hunde klaefften, jaulten und sprangen in ihrem Geschirr herum als er spaet abends zurueck nach 101 kam. Bruce Milne’s Hunde gingen erst Mal nicht schlafen als er sie nach seiner Rueckkehr ins Stroh bettete.
Die zurueckkehrenden Teams verweigerten am Berg einfach ihren Dienst und was immer es war, …. es war den Mushern die ihre Hunde kannten genauso schleierhaft wie mir. 14 gute Hunde sollten mit dem sanftem Anstieg auf den Gipfel keinerlei Probleme haben.

Als wir Mile 101 nach einer langen Nacht mit einem grossem Heilbut-Essen aufraeumten, hatten 6 Musher, ein Viertel der 24 Teams, das Rennen aufgegeben.
Ich habe weit schlimmeres Wetter an diesem Dogdrop gesehen. Abgesehen davon darf man nicht vergessen, dass all diese Teams erst 160 recht einfache Kilometer des 1600 km Trails hinter sich hatten, da die Hunde vom Checkpoint Chena HotSprings zu uns gefahren worden sind anstatt zu laufen.
Waren es die kalten Temperaturen ?
Der Gegenwind ?
Generellle Befehlsverweigerung (und dies war es was die meisten Teams auf dem Weg zum Eagle Summit betrieben) hat immer einen Grund.
Ich weiss es wirklich nicht.
Sebastian Schnuelle folgt dieses Jahr dem Rennen als Berater fuer eine Film-Crew und wir haben hier in Circle fuer ein paar Minuten zusammen gesessen. Er meinte:”
Es liegt alles im Kopf. Wenn die Musher keine richtige Laune haben, spueren dies die Hunde und verlieren auch die Lust.”
Ich bin sicher, dass dies ein Teil ist. Die Temperaturen haben bei den Mushern und Hunden ebenfalls eine grosse Rolle gespielt.
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Wir hatten Mile 101 gegen 3 Uhr Sonntags komplett aufgeraeumtm wonach ich gleich nach Circle fuhr.
Ich werde spaetestens morgen noch ein paar gute Videos von 101 ins Internet stellen, bin aber todmuede und werde entlang des Trails sicherlich keine Zeit mehr finden die Geschichten von dort nachzuschreiben.
Vielleicht werden einige der Videos zumindest eine Idee dessen geben, was dort passiert ist.
Vielen Dank an meinen alten Freund Rainer Fischer, der aus Deutschland kam um Mal wieder Hauptkoch fuer Teams und Musher, Rennrichter und uns Freiwillige fuer die hektischsten 24 Stunden des Rennens in Mile 101 zu sein. Die Crew hat sich ebenfalls wirklich toll bewaehrt. Dafuer, dass wir alle eigendlich nie ein Rennen gestartet haben ging alles wirklich hervorragend gut und wir bekamen sogar ein grosses Lob vom Rennmarshall, der mit soetwas eher sparsam ist.

Mile 101 Blog 38

Februar 9, 2008 by  
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Na, …. das wird eine Fete werden….

Da, wie Normann schon berichtete, die Hunde nicht ueber Rosebud und Boulder Summit laufen sollen, wird dieses Jahr ein offizieller zweiter Rennstart in Mile 101 abgehalten werden.
Die Hunde werden zwei Stunden in Chena Hotsprings zwangsrasten muessen (die uebliche in den Regeln vorgeschriebene Zwangsrast). Danach haben die Musher 5 Stunden um die ca. dreistuendige Fahrt nach Mile 101 hinter sich zu legen. Dann duerfen sie in der selben Reihenfolge mit den gehabten Zeitabstaenden 7 Stunden nach ihrem Eintreffen im Checkpoint Chena Hotsprings in Mile 101 wieder losfahren.
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, was das fuer einen Rummel geben wird.
Die Musher werden wahrscheinlich Chena Hotsprings in Rekordzeit erreichen, da ihre Hunde danach wie gesagt insgesamt 7 Stunden rasten muessen.
Neue Rekordzeiten des Rennens werden nach dieser Entscheidung natuerlich nicht wirklich gelten.
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Fuer uns wird diese Situation eigendlich Spass werden, da wir nicht wie sonst einen riesigen Rastplatz zu versorgen haben und die Hunde ausser zur Fuetterung in den warmen strohgefuellten Truck-Kojen ihrer Musher bleiben.
Wir schaetzen, dass die ersten Musher aus Mile 101 gegen 4 Uhr morgens Sonntag Alaskazeit losfahren duerfen.(14 Uhr MEZ).
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Ich war grade ungefaehr eine Stunde mit den Mitgliedern des Dogdrops am Telephon. Die Strohballen, die Hunde fuer ihre Rast nun nicht brauchen, werden eine hervorragende Startlinie ergeben. Wir werden immer noch heisses Wasser fuer die Hunde liefern und natuerlich kochen. (Rainer Fischer, unser Meisterkoch von 2006 ist dieses Jahr als Mitglied zurueckgekehrt.)
Im Prinzip war der ‘Res-Start’ eine vernuenftige Entscheidung, speziell da der Trail am Fuss des Birch Creek vor 101 auch streckenweise aus Eis bestand.
Wir werden einen grossen Ofen zum aufwaermen neben der Startlinie errichten damit sich jeder aufwaermen kann.
Der Rennmanager erschien erst besorgt aber dann uebergluecklich als ich ihm erklaerte, dass wir eigendlich keine Probleme sehen. Dies sollte eigendlich alles recht reibungslos ablaufen. Unser Problem wird es nun sein Trucks anstatt Hundeteams zu parken.
Oeffter Mal was neues.

Peter

Mile 101 Blog 37

Februar 9, 2008 by  
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Donnerstag, 7. Februar 2008:

Ab heute werde ich etwas kuerzer schreiben muessen. Es gibt viel zu tuen.
Heute war ich mit Kevin in Mile 101 und habe die alten Oeloefen in zwei der Huetten angezuendet. Allerdings hatte jemand in einem der Oefen im Herbst Heilzoel #2 benutzt, was bei -40C ungefaehr so wie Vaseline aussieht (es geliert schon bei -18C). Wir mussten den gesamten Tank auswechseln, aber jetzt funktioniert alles und wir haben die Oefen angelassen, da in 24 Stunden Ron Brooks und Travis dort auftauchen werden.

Das Wetter war kalt (-35C). Obwohl die Sonne von einem strahlend blauem Himmel ueber den kalen, weissen und baumlosen Bergruecken stand, lieferte sie keinerlei Waerme.
Gluecklicher Weise regte sich aber ausnahmsweise dort oben kein Lueftchen, was die ganze Sache recht ertragbar machte.
Der Ausblick und die kristallklare Luft entschaedigten uns fuer kalte Finger, Gesichtsmasken und lange Unterhosen. Auf Grund der grossen Kaelte ist auch die Tierwelt in Bewegung. (Hinlegen heisst kalt werden….): Wir sahen ueber 30 Karibous, die die Strasse an verschiedenen Stellen vor unserem Truck kreuzten sowie 8 Elche, die das gleiche taten.
Falls jemand dies liesst, der dem Rennen folgt: Bitte passt auf waehrend ihr nach Central und Circle fahrt !! Ich habe noch nie so viel Wild auf dem Steese Highway gesehen. Dies ist kein gewoehnliches Jahr !! Wer es verhindern kann sollte die Strasse nachts vermeiden.

So wie es aussieht, werden wir uns auf ein recht kaltes YQ vorbereiten muessen.
Einer heutigen Wettervorhersage nach wird es Samstag und Sonntag ohne groessere Temperaturerwaermungen windig werden. Schaetzungen der hiessigen Wetterwarte vermuten, dass Samstag und Sonntag nacht die Auskuehlungsfaktoren (Windgeschwindigkeit in Zusammenarbeit mit Lufttemperatur) auf den Bergruecken von Rosebud, Boulder und Eagle Summit um Mile 101 zwischen -45C und -55 C erreichen koennen.
Ich schreibe gerne ueber die Gefahren und Abenteuer, auf die sich die Musher des Yukon Quest einlassen, aber die vorhergesagten 25 km/h Winde machen mir ehrlich gesagt Sorgen. Solche Winde rufen keine grossartigen Schneeboehen hervor, greifen aber die Kraftreserven der Teams und Musher weit agressiver an als ‘stehende Kaelte’ ohne Wind.
Man darf auch nicht vergessen, dass den 24 Mushern des Quest nur Stunden spaeter 15 Musher des Yukon Quest 300 folgen werden, von denen – zumindest meiner persoenlichen Meinung nach- nicht jeder unbedingt die Erfahrung hat mit solchen Temperaturen in einer Notfallsituation umzugehen.
Natuerlich kann jedes Team vor dem Rennen absagen oder jeder Zeit waehrend des Rennens in einem Checkpoint aufgeben. Ohne Zweifel beginnt das Rennen allerdings unter schwierigsten Wetterkonditionen.
Letzten Wetterberichten nach liegt heute ein Tiefdruckgebiet vor der Aleuten Inselkette Alaska’s, das Anfang kommender Woche waermere Luft ins ins Innere Alaska’s schaufeln wird.
Ironischer Weise werden sich die Musher vor diesem Tiefdruckgebiet in Richtung der Yukon Territories nach Osten bewegen und wahrscheinlich nicht vor Mittwoch eingehohlt werden.

Wir haben viel Feuerholz, Propan (fuer schneegeschmolzenes Hundewasser) und Heizoel in Mile 101. Wir werden unsere Haende voll haben. Ich habe die Zusage des Rennmarshals, dass ich alle Zuschauer oder Handler aus dem Dogdrop ausweisen kann, falls sich aufwaermende Musher nicht genuegend Raum finden. Es ist moeglich, dass ich von dieser Regelung Gebrauch machen muss, so ungern ich es tuen werde.
Das Wetter wird sicherlich seinen Zoll verlangen; auch von uns. Aus reiner Erfahrung wuerde ich sagen, dass zumindest 3 YQ Teams unter den vorhergesagten Konditionen spaetestens in Circle aufgeben werden.
Eine weitere Sorge: Der Zustand des Trails entlang des Yukon River von Slaven’s Cabin (nach Circle City) bis nach Eagle. Berichten nach gibt es viel zu viele sich auftuermende Eisschollen in diesem Gebiet.
Das Rennen hat das Motto: ‘Haertestes Schlittenhunderennen der Welt’ zwar abgelegt,
aber so wie es aussieht hat man leider weder die Wettergoetter noch den Yukon River ueber diese Entscheidung informiert.
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Morgen ist Packtag.
Danach werde ich af den Trail gehen.
Mehr spaeter…

Peter

Mile 101 Blog 36

Februar 9, 2008 by  
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Viele Dinge wurden heute abend entschieden.
Ich hatte zum Beispiel nicht damit gerechnet von Mile 101 als Videographer dem Trail bis Circle zu folgen, um dann mit einem einmotorigem Flugzeug dem Trail ueber den Eagle Checkpoint bis nach Dawson zu folgen. (Ich vermutete, dass ich ueber Strassen nach Dawson fahren werde.)
Natuerlich hatte ich seit 2002 immer darum gebeten Filme in Eagle zu drehen aber nie erwartet, dass dies wirklich passieren wuerde.
Heute allerdings wurde mir erklaert, dass ich tatsaechlich ueber Eagle nach Dawson fliegen soll nachdem wir Mile 101 schliessen.
Dies heisst fuer mich allerdings, dass ich eine Menge Feuerholz fuer zuhause schneiden muss und nach dem Start des Rennens bis zum 24.Februar nicht nach zuhause zurueckkehren werde.
Ich werde Dienstag nachmittag aus Circle ausfliegen. Da es sich um einen einmotorigen Buschflug handelt, beinhaltet die Abflugszeit wie immer ein riesiges Fragezeichen, das ebenfalls Wetterbedingungen enthaelt.
Es wird auch fuer mich ein langer Trail werden.
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Mikel,…. falls du dies liesst:
Ich werde nach meiner Zeit in 101 die alte YukonQuest-Jacke tragen, die du mir letztes Jahr verkauft hast. Sie ist weit besser fuer die jetzigen Temperaturen geeignet als meine eigene Ausruestung. Danke !!
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Fuer diejenigen, die auf Videos warten, solte ich erwaehnen, dass ich zwar Test-Videos auf die offizielle englische YQ-Site hochgeladen habe aber diese nicht auf der Webseite erscheinen. Keine Ahnung warum. Ich bin allerdings alt genug um meine eigenen Fehler in Betracht zu ziehen. Vielleicht mache ich ja was falsch.
Im schlimmsten Falle werde ich Videos auf meine eigene Site stellen und Ragnar die Links geben mit denen er sie hochladen kann.
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Ich freue mich auf den Trail, alte Bekannte und die Musher.
Frank Turners ruhige Art hat sich nicht geaendert. Er erscheint ruhiger und selbstbewusster denn je. Er wird seine Hunde nie zum Sieg antreiben und ist trotzdem einer der erfahrenste Musher des Rennens.
David Dalton hat das bischen Fett angesetzt, das ich von einem erfahrenem Musher vor dem 1600 km Rennen erwarte.
Lance Mackey’s Haendedruck ist so solide und schnell wie immer. Ich vermisse allerdings David Dalton’s Fettreserven.
Ich bin nur Zuschauher….
Mehr sollte ich ueber die Musher nicht sagen, denn auch dies koennte ein ganzes Buch fuellen.

Mile 101 Blog 35

Februar 9, 2008 by  
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Wir werden ueber 10 kg vorbebratenen Speck mit nach Mile 101 bringen. Bevor der Speck in den grossen Oefen des Ivory Jacks Restaurants halbfertig vorgebraten wurde damit wir weniger Arbeit haben wog er ca. 30 kg.
Ivory Jacks ist unser groesster Sponsor seit 1999 und einer der Gruende, wieso wir so bekannt fuer unser Essen sind.
Die meisten Checkpoints verkaufen Essen um Geld fuer das jeweilige Dorf zu verdienen. Da Mile 101 ein verlassenes Goldgraeber-Lager ist und wir sicherlich keine Interesse daran haben Geld zu verdienen, gibt es bei uns Fruehstueck und Abendessen kostenlos.
Allerdings will man auch seine Sponsoren gluecklich machen, und dies kann man zum Beispiel tuen indem man ihnen ein von allen Mushern unterzeichnetes Poster gibt.
Kurz vor dem ‘Musher-Treffen’ waehrend dem Fans mit Mushern reden koennen, muessen die Rennteilnehmer 200 Poster fuer die groesseren Sponsoren des Rennens unterzeichnen.
Normaler Weise sind Aussenstehende zu dieser Unterzeichnung nicht zugelassen, aber da mein Gesicht ueber die Jahre recht bekannt geworden ist, konnte ich mich und meine fast 17jaehrige Tochter in das Geschehen einschmuggeln.
Zena ist seit ihrem 5. Lebensjahr ein Freiwilliger des Dogdrop Mile 101 und mit etwas Vaterstolz muss ich sagen, dass Musher ihr viel lieber Unterschriften liefern als mir…..
Jeweils eines der von Mushern unterzeichneten Poster wird an das Ivory Jacks Restaurant gehen das uns so viele Lebensmittel gibt. Ein weiteres geht natuerlich an den alten Goldgraeber Steve Olson, dessen Huetten wir als ‘Dogdrop’ benutzen.
Ein weiteres Poster wird wie jedes Jahr an Carsten Thies gehen, der frueher als einziger offizieller YQ-Photograph und heute als Leiter einer von ihm geleiteteten Photo-Crew weit mehr produziert als von ihm verlangt wird.
Der Rest der Poster wird an diejenigen Mitglieder der 101 Crew gehen, die mehr als zwei Jahre lang den Dogdrop bemannt haben.
Eric Cossmutto, der dieses Jahr ja nun den gesamten Trail mit dem Motorschlitten abfahren wird (werde ich ihm nie verzeihen, aber er wird danach mit weit mehr Erfahrung nach 101 zurueckkommen) bekommt natuerlich auch eins.
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Es war Spass all die Musher und Offiziellen wieder zu treffen:
Ein kurzes Gespraech mit dem neuen Marshal des Rennens ueber Regeln in Mile 101 ueber die wir uebereinstimmten….
Ein paar Worte mit Tieraerzten die dem Rennen folgen werden…..
Ein kurzer Handschlag mit Vern Starks, dem leitendem Tierarzt des Rennens.
Er traegt eine ca. 30jaehrige Erfahrung als Tierarzt in sich. Sein mit Falten ins Gesicht geschriebenes Laecheln kann taeuschen. Er war auch letztes Jahr Leiter der Tieraerzte des YQ und die Lachfalten verschwinden recht schnell wenn es um die Gesundheit der Hunde geht.
Wer mit ihm redet wird zuerst nicht begreifen, dass mehrere Universitaeten mit ihm zusammen arbeiten und er in der Tiermedizin selbst ueber die USA und Kanada hinaus gekannt ist.
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Ende Teil 1

Mile 101 Blog 34

Februar 9, 2008 by  
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Dies ist kein Buch.
Ich hoffe, dass bisher jeder soweit mitgelesen hat um die meisten vorher genannten Namen mit vorhergehenden Geschichten in Verbindung bringen zu koennen.
Vor einigen Tagen hat Eric nun den gesamten Trail bis hoch auf Eagle Summit komplett abgesteckt.
Hoffen wir mal, dass dies haelt:
Der letzte (heutige) inoffizielle Trailreport von Eric Cosmutto besagt, dass Eagle Summit besser denn je markiert ist und ich muss ihm Recht geben.
Mehrere kleine Karibou-Herden haben allerdings den zwischen Chena Hot Springs und Mile 101 ausgelegten Trail in den letzten 10 Tagen als ihre persoenliche Autobahn benutzt (“Wow, ein Trail…. toll.  Ausprobieren !!”, denkt sich das Leittier der Herde.) und damit sind beachtliche Loecher von Hufen in den Trail gestampft worden.
Ron und Travis werden Freitag in Mile 101 ankommen und den Checkpoint Samstag mittag in Richtung Fairbanks mit ihren Motorschlitten zu verlassen um die offiziellen Trailbreaker (Mark, ‘Rattles’, Eric und jemanden namens Andy) auf Rosebud Summit zu treffen.
Der Sinn des Treffens auf dem Gipfel ist es, den Trail mit 2 extra Motorschlitten (insgesamt 6 Motorschlitten) in Richtung Mile 101 wieder auszubuegeln.
Letzten Informationen nach hat der Gipfel des Eagle Summit eine halbwegs gute Schneedecke und ist sicherer als je.
Kaum mehr als drei Tage bis zum Beginn des Rennens….

Peter

Mile 101 Blog 33

Februar 9, 2008 by  
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Dies bringt mich allerdings zu ‘Rattles’.
Die wenigsten Leute kennen den wirklichen Namen dieses Trailbreakers, der eigenen Aussagen nach ueber das letzte Jahrzehnt mehr als 42.000 km entlang des Quest Trails zurueckgelegt hat.
‘Rattles’ ist (meinen Schaetzungen nach) ungefaehr 45 bis 55 Jahre alt. Seine Jacke ist immer dreckig, seine Energie ansteckend, seine Art einzigartig und seine Stimme ist laut. Aus irgendwelchen Gruenden scheinen ihn ueber das letzte Jahrzehnt weder Tiefschnee noch -50C beeindruckt zu haben.
Auch traegt er keine der Freiwilligen-Abzeichen, die so oft vom YQ verteilt werden.
Ich traf ihn vor einer Woche mal wieder im Twin Bears Camp des Junior Quest waehrend er einen Teller Elchgulasch ass.
“Peter….”, meinte er mit seiner lauten Stimme. “Wie geht’s,…. hast du schon die neusten Nachrichten ueber den Yukon River gehoehrt ? Oh Mann, da draussen ist es schlimmer als seit langem.” Er lacht aus vollem Halse in seiner gewoehnlichen Art. Er ist einer der Trailbreaker, die den Fluss vor Jahren absteckten als aehnlich verheerende Konditionen herrschten und scheint sich zu freuen.
“Ich habe gehoehrt, dass einer deiner Mile 101 Trailbreaker dieses Jahr mitkommen will. Es ist verdammt hart da draussen und….”, seine Stimme wird etwas leiser: “…ich habe keine Lust Babysitter zu spielen.”
“Eric Cosmutto hat die Musher auf Mile 101 im Sturm gefunden als die Jungs aus Central aufgaben. Ich denke, dass du auf ihn nicht aufpassen musst. Der Kerl ist verdammt gut,” antworte ich nachdenklich.
Natuerlich kenne ich nicht viele Motorschlittenfahrer, aber Mark Bakes und ‘Rattles’ sind definitiv die besten Trailbreaker, die ich kenne. Dies ist auch ein Grund wieso nie ueber sie geschrieben wurde. Sie legten mit Hilfe der jeweiligen Ortschaften den 1600 km Trail ohne mit Unfaellen oder Schwierigkeiten in die Zeitungen zu gelangen. Dies ist wahrscheinlich ein Kompliment.
“Ja, ja, habe ich auch gehoert,” antwortet er. “Na, wollen wir auf das beste hoffen, eh ?!!”
Er schlaegt mir auf die Schulter und meint: “Und, wo zum Teufel ist Carsten ? Ich mag den Kerl.”
Ich erklaere, dass Carsten und ein grosser Teil seiner Photo Crew schon in Fairbanks ist.
“Carsten will vielleicht den Trail zwischen Circle und Dawson City abfahren um Photos zu machen,” meine ich.
‘Rattles’ runzelt die Stirn waehrend er mit vollem Mund (Elch-Gulasch) mehrere unangebrachte Fluchwoerter ausstoesst.
Im generellen lautet die zensierte Antwort: Wer nicht unbedingt da draussen sein muss, sollte auch nicht da draussen sein….., erst Recht nicht alleine. “Wenn du nicht genau weisst was du tuest werden die Eisschollen deinen Motorschlitten zerlegen.”
Er scheint nochmals nachzudenken, lacht dann wieder aus vollem Halse und amuesiert sich anscheinend koestlich ueber seine eigenen Worte: “Oh yeah, du willst dieses Jahr sicherlich nicht den Yukon River fahren. Das kann ich dir garantieren.”
Ich hoehre dem Mann zu, der grade einen weiteren Loeffel mit Gulasch in den Mund schiebt als waere es das letzte, was er jemals essen wird. Ueber die Worte, die er sprach erscheint er genauso unbesorgt wie ueber sich selbst und den 1600 km Trail, den er vor den Teams angehen wird.

Kurz danach stand er auf, und als ich ihn mit einigen der Freiwilligen des Junior Quest wiederfand, erzaehlte er wie der Motorschlittenguertel (Track) seiner Maschiene eine Woche vorher auf dem Weg nach Fairbanks einriss und abfallen wollten.
“Habe ich mit Nylon wieder zusammen genaeht….., funktioniert.” Wieder sein lautes Lachen, und das unbesiegbare Leuchten in seinen Augen.
Wie er diese Reparatur bei -25 C geschafft hat ist mir schleierhaft, aber ‘Rattles’ ist nicht dafuer bekannt Maerchen zu erzaehlen. Er schafft das unmoegliche, scheint sich am meisten ueber sich selbst zu amuesieren und nach mehr als einem Jahrzehnt als Trailbreaker ist er hoch geachtet.
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Der Yukon River ist meinen Informationen nach bei relativen Hochwasser eingefrohren. Als der Fluss unter dem Eis sank brach die Eisoberflaeche an vielen Stellen ein.
An anderen Stellen steht das Oberflaecheneis laut ‘Rattles’ noch und ist darunter fuer unbekannte Tiefen (30-100 cm) mit einer darauf folgenden Eisschicht hohl.
Ich wundere mich, ob die eingebrochenen Stellen nicht der sicherste Weg waere…..
Die Trailbreaker der Orte entlang des Trails, Mark, ‘Rattles’ und Eric werden dies sicherlich herausfinden.
Ohne Zweifel werden wie immer viele Geschichten des langen Trails niemals niedergeschrieben werden.

Peter

Mile 101 Blog 32

Februar 9, 2008 by  
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Kevin und ich wollten morgen nach Mile 101 fahren.
Im Augenblick zeigt das Thermometer allerdings -41 C und dem Wetterbericht nach werden nordwestlich von Fairbanks morgen ca. -50 C erreicht werden.
Kevin rief mich heute abend an:
” Ich hatte echte Probleme heute morgen meinen Wagen zu starten.” Den Rest liess er in der Luft haengen. Der Dogdrop, fast 60 km vom naechsten Ort (Central) entfernt, ist nicht unbedingt der schoenste Platz um bei heftigen Minustemperaturen stecken zu bleiben.
Plastikkabel brechen und selbst die biegsamen Kupferrohre (Heizoel fuer zwei Oefen im Dogdrop) die ich austauschen wollte, brechen weit schneller als sie sich biegen lassen. In manchen Autos splittern bei solchen Temperaturen die Ueberzuege der Fahrersitze wenn man sich drauf setzt.
“Wenn wir dort die Nacht ueber ohne Strom verbringen werde ich den Truck in solchen Temperaturen am Morgen wahrscheinlich nicht starten koennen, aber ich kann Holzkohle bringen um den Motor anzuwaermen.”
Nun ja, es waere nicht das erste hartgefrohrene Salami-Broetchen an dem ich genagt habe, aber die Idee von -50C interessiert mich wenig.
“Hast du am Donnerstag noch Zeit ?”, frage ich. “Viel haerter kann es ja eigendlich nicht werden. Wieso warten wir nicht mal 24 Stunden ?”
Die Erleichterung in seiner Stimme ist leicht herauszuhoehren: ” Ja, … eigendlich waere ich auch dafuer.”
Die Temperaturen langsam dem Wochenende zu steigen. Auch ich bin erleichtert. Wir werden am Donnerstag hochfahren.
Temperaturen waehrend des Starts des Rennens sollen Wettervorhersagen um -25C liegen. Um den grossen Unterschied zwischen -40 C und -25 C zu verstehen, muss man ihn wohl erlebt haben.
-25 C laesst sich handhaben,…. 40 C bedarf weit hoeherer Aufmerksamkeit und Disziplin, denn Erfriehrungen sind lange nicht so leicht zu spueren wie Kaelte, trocknet Hunde wie Musher mit jedem Atemzug aus …..und kann eventuell toedliche Folgen (oder Amputationen) fuer diejenigen nach sich ziehen, die einsetzende Anzeichen von Erfrierung oder Dehydration nicht rechtzeitig deuten oder keine Moeglichkeiten haben diese zu Beheben.
Nein, …. ich uebertreibe nicht. Leider…. !
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Auch ich habe Carsten Thies’ Artikel auf der offiziellen deutschen Webseite gesehen und kenne die meisten Leute seiner Crew. Allerdings kenne ich keinen der Gruppe so gut wie Carsten, der mit mir zusammen in 2003 das Yukon Quest Photoalbum gruendete und seitdem darauf aufgebaut hat.
Damals hatte er nur eine einzige gute Photokamera und lieferte hervorragende Bilder.
Nicht nur ist er in den letzten 5 Jahren in photographischer Hinsicht gewachsen, sondern hat auch nun eine hervorragende Crew um sich gesammelt.
Carsten wird dieses Jahr wahrscheinlich versuchen, den Trail zwischen Circle City und Dawson mit seinem Motorschlitten abzufahren. Er ist ein hervorragender Motorschlittenfahrer und ich freue mich jetzt schon auf die Photos, die er vom Trail zurueckbringen wird.

(Ende Teil 1)

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